Apple-Event um 19 Uhr: "One More Thing" bringt wohl Macbooks mit ARM-Chips
Ab heute um 19 Uhr zeigt Apple in einem neuen Livestream wohl die ersten neuen Macbooks mit ARM-Chipsatz statt Intel-CPU. Zudem könnte es noch andere Produkte geben.
Seit dem 22. Juni 2020 wissen wir, dass Apple künftig auf Macs mit selbst entwickelten System-on-a-Chips setzen und dem bisherigen Lieferanten Intel mehrheitlich den Rücken zu wenden wird. Unklar war bislang, wann der Konzern aus Cupertino erste neue Macs mit Apple Silicon zeigen wird. Ab heute Abend um 19 Uhr deutscher Zeit wird Apple bei einem Livestream neue Produkte vorstellen und dann wohl den Schleier rund um die neue Macs lüften.
Was bringt Apple Silicon im Vergleich zu Intel-/AMD-Prozessoren?
In der Gerüchteküche wird spekuliert, ob es sich dabei um drei portable Macbooks mit verschiedenen Display-Größen handeln könnte, die zuerst mit dem via ARM-Befehlssatz arbeitenden Apple Silicon erscheinen. So kann Apple nicht nur die Software, sondern auch die Hardware zielgerichtet aufeinander abstimmen und hat die volle Kontrolle über Updates. Für jede neue macOS-Version ab macOS 11 Big Sur ist eine manuelle Anpassung der Software mittels eines Board Support Package notwendig, damit der Apple-Prozessor ordnungsgemäß mit der neuen Betriebssystemversion umgehen kann. Dies liegt im ARM-Befehlssatz begründet, bei AMD- und Intel-CPUs hingegen ist nicht derartig viel Aufwand für die Softwarehersteller zu betreiben.
So könnte Apple auch einfacher festlegen, welche Macs künftig ein neues OS bekommen und welche nicht. Im Gegenzug arbeiten ARM-Prozessoren stromsparender als x86-CPUs von Intel und AMD, vorausgesetzt man benutzt entsprechend an die Architektur angepasste Programme. Um auch x86-Apps auf einem Gerät mit Apples eigenem Chipsatz nutzen zu können, müssen diese via Rosetta 2 softwareseitig emuliert werden. Wie sich das auf die Performance auswirkt, kann nur ein Test zeigen. Alternativ können App-Entwickler ihre Programme auch nach dem "Universal 2"-Standard umprogrammieren, damit die Apps nativ auf einem Gerät mit ARM-SoC laufen können.
Ebenfalls lesenswert: Apple-Wechsel: Reaktion von Intel auf Abschied von x86-Plattform
Sammlung zum kommenden Apple-Event "One More Thing":
- Ab heute Abend um 19 Uhr deutscher Zeit wird Apple bei einem Livestream neue Produkte vorstellen.
- In der Gerüchteküche wird spekuliert, ob es sich dabei um portable Macbooks mit Apple Silicon handeln könnte.
- Das Apple Silicon arbeitet nach dem ARM-Befehlssatz im Gegensatz zu Intel- und AMD-Prozessoren. So sollen die ARM-Macbooks stromsparender arbeiten können, als die bisherigen Macbooks auf Intel-Basis.
Quelle: Apple
Außerdem besteht ein Mac/iPad nicht nur aus der CPU/dem SOC. Falls nicht alle HW (bis auc Display/Touch) identisch sind, fehlen Treiber. Genauso we bei WIn 10 auf den Intel-Macs, das dort auch nur mit Bootcamp läuft.
Intressant wird es, wenn man mal endlich die nominal vergleichbaren Applikationen auf den Geräten, u.U: Systemübergreifend, vergleichen kann. Und zwar ohne massive Unterstützung von Spezialchips.
Mich wundert es jedenfalls, dass anscheinend noch keiner der iOS/iPadOS Entwickler auf die Idee gekommen ist, CPU-lastigen C/C++ Quelltext von realen Applikationen (und nicht nur Geekbench) auf dem A14 und auf dem "zugehörigen" Mac/Macbook laufen zu lassen.
Das 4-port-Pro ist geringfügig schneller als das 2-port Intel modell. Und damit knapp über 2x so schnell als das alte Air.
Damit dürfte das neue Air schneller sein, als das höchste Pro.
Apple unterscheidet beim 13" Pro zwischen dem 2-Port Modell, und dem 4-Port Modell, was deren "richtiges Pro" ist. bessere Kühlung mit 2 Lüftern, 4 Ports etc.
Das 13" mit 2 Ports ist da das einsteiger Pro.
Das 4-Port Intel modell bleibt, damit leute, die spezielle Software brauchen, noch die Wahl haben am Anfang. Später werden die beiden Pros noch differenziert, indem das 4-Port Modell auf 14" anwachsen wird, vermutlich inklusive Mini-LED.
Und dass man 250€ aufpreis zahlen konnte, um mit einem i7 lediglich 300 Mhz mehr Takt zu haben auf dem Papier, dürfte wohl kaum "selbst zusammenstellen" sein, denke ich.
Der Artikel von Anandtech beleuchtet die Apple SoC Entwicklung der letzten Jahre sehr gut:
https://www.anandtech.com...
Da müssen sich Intel/AMD gleichermaßen richtig ins Zeug legen.
Ich persönlich bein kein Freund von SoCs in Notebooks und noch weniger Desktop-PCs. Diese nehmen einem jede Freiheit sich die Eigenschaften des PCs selbst zusammen zu stellen.
Der Umstieg von x86 auf ARM bei Macs wird auch auf den PC Markt signifikante Auswirkungen haben, das steht völlig außer Frage.
Radeon 6000 - RIP Nvidia
Silicon M1 - RIP Intel, AMD, Nvidia
Ich bin auf Benchmarks gespannt.