Alan Wake PC: 14 AMD- und Nvidia-Grafikkarten im Benchmark-Test [Test des Tages]
Die PC-Version von Alan Wake erweist sich nicht als simple Xbox-Portierung, sondern vor allem optisch klar an die Möglichkeiten des PCs angepasst. PC Games Hardware überprüft anhand von 14 verschiedenen Grafikkarten, welche Modelle der überarbeiteten Grafik gewachsen sind - und welche nicht.
Nächste Woche erscheint die PC-Version von Alan Wake - zumindest auf Steam. Bei Amazon & Co. landet das Spiel mit toller Zusatzausstattung erst am 2. März. Entwickler Remedy Entertainment (unter anderem bekannt durch Max Payne 2) hat für die PC-Version einige Verbesserungen gegenüber dem Konsolen-Original vorgenommen. Wie Sie unserem exklusiven Interview mit Remedys CTO Markus Mäki entnehmen können, basiert Alan Wake auf DirectX 9 und bietet trotz des Deferred Renderers Multisample-Kantenglättung. Dank des zusätzlich integrierten FXAAs in zwei Ausführungen sowie Alpha to Coverage (A2C) für transparente Texturen erweist sich Alan Wake als "glattes" Spielerlebnis. Außerdem hat sich Remedy der Schatten angenommen: Diese sind höher aufgelöst als auf der Xbox 360 und flackern an den gefilterten Rändern nur wenig. Doch welche Grafikkarte ist dem Facelifting gewachsen? Wie läuft das Spiel an Ihrem Computer? PC Games Hardware überprüft die Leistung von 14 Grafikkarten aus den vergangenen 5 Jahren.
Quelle: PC Games Hardware
Alan Wake PC: Grafikkarten-Benchmarks mit 14 Geforce- und Radeon-Modellen - die PCGH-Testszene
Alan Wake: Grafikkarten-Testszene
Während unserer Tests zeigte sich, dass Alan Wake relativ konstante Bildraten liefert - zumindest solange Sie nicht in einem Gefecht mit mehreren Widersachern stecken. Einzig die Flare Gun (Leuchtkugel-Pistole) drückt die Bildrate mit ihrer bildhübschen Illumination in den Keller, allerdings kommt sie mangels Munition im Spielverlauf recht selten zum Einsatz. Wir entschieden uns daher nicht für ein derart konsturiertes Worst-Case-Szenario, sondern eine typische Spielstelle: ein düsterer Wald mit Nebel und ein paar Lichtquellen. Einen solchen bekommen Sie direkt bei Spielstart zu sehen - unsere Grafikkarten-Testszene besteht aus einem 25-sekündigen Lauf von Alan Wakes Autowrack hin zu einer Holzbrücke. Einige Partikeleffekte wie Nebelschwaden fordern die Grafikkarten stark.
Alan Wake: Grafikkarten-Ergebnisse
Die von uns ermittelten Zahlen sprechen eine klare Sprache: In üblichen Einstellungen ist Alan Wake auf dem PC durchgängig grafiklimitiert. Je stärker die Grafikkarte, desto höher fällt auch die Bildrate aus - zumindest wenn Sie, wie wir, mit maximalen Ingame-Details spielen. Deutlich erkennbar: Die optischen Verbesserungen von Alan Wake am PC haben zur Folge, dass alte Grafikkarten aus dem Zeitraum bis 2008 schwer mit dem Spiel zu kämpfen haben. Besitzer hüftlahmer Pixelschubser sollten im Spiel das MSAA auf 2x schalten (1x AA ist nicht möglich) und zusätzlich mindestens die Umgebungsschattierung (SSAO) zurückschrauben.
Für gut spielbare 30 Fps in Full-HD-Auflösung (1080p) benötigen Sie mindestens eine Geforce GTX 460/1G oder Radeon HD 6850/1G (nicht mitgetestet). Eine relativ sorgenfreie Performance erhalten Sie ab einer aktuellen 200-Euro-Grafikkarte des Typs Radeon HD 6950 oder Geforce GTX 560 Ti. Die 50-Fps-Marke knacken einzig die Spitzenmodelle von AMD und Nvidia, welche allesamt mit mindestens 400 Euro zu Buche schlagen.
In 2.560 x 1.600 sieht das Bild nicht mehr so rosig aus. Für 25 Fps sind entweder eine Geforce GTX 570 oder eine Radeon HD 6950 von Nöten. Die 30er-Marke wird lediglich von der Geforce GTX 580 und Radeon HD 7950 erreicht bzw. überschritten. Einzig AMDs Flaggschiff, die Radeon HD 7970, kann sich mit deutlichem Abstand in den gut spielbaren Bereich schieben.
Alan Wake: Grafikkarten-Fazit
Trotz der Konsolenherkunft läuft Alan Wake nicht übermäßig flüssig - die deutlichen Optik-Verbesserungen der PC-Version verlangen Tribut. Besitzer einer modernen Mittelklasse-Grafikkarte wie der Radeon HD 6850 oder Geforce GTX 460 sind prinzipiell auf der sicheren Seite. Einzig "Downsampler" respektive Nutzer eines Monitors mit 2.560 Horizontalpixeln sind für flüssige Bildraten auf eine High-End-Grafikkarte angewiesen.
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Bildergalerie
Wissenswert: Mehr Informationen zum Thema finden Sie in: Grafikkarten-Rangliste 2018: 20 Radeon- und Geforce-GPUs im Benchmarkvergleich

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HQ
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MfG,
Raff
Danke für die Antwort!
Wenn ein Spiel ingame auf die Entfernung keine Unschärfe legt, kann er ja auch keine Anwendung finden.
Nope: "Wir entschieden uns daher nicht für ein derart konsturiertes Worst-Case-Szenario, sondern eine typische Spielstelle ..."
MfG,
Raff
Da mein Monitor langsam aussteigt muss ich demnächst auch auf FHD umsteigen und da machen sich -17% in BF3 durchaus bemerkbar. Bin schon am rumprobieren das ich auf 850Mhz komme. Es wird halt doch Zeit für Kepler^^
MfG,
Raff