AMD Ryzen: Vier Asus-Mainboards samt Preis geleaked
Während der Release von Ryzen immer näher rückt, rutschen auch immer mehr Informationen durch. So etwa das Line-up an AM4-Mainboards von Asus für die Zen-Prozessoren. Asus geht mit vier Modellen ins Rennen und deckt mit diesen ein recht breites Spektrum ab. Die Preise liegen offenbar höher als bei AM3-Mainboards, scheinen aber bezahlbar zu bleiben.
Der spekulierte Release von Ryzen liegt in nicht mehr allzu weiter Ferne und entsprechend mühsam ist es derzeit, Leaks noch zurückzuhalten. Nun sickerten die Preise für Asus-Mainboards durch, die für Ryzen den Sockel AM4 haben und mit den FCHs B350 sowie X370 ausgestattet sind. Im Detail geht es um die Modelle Asus Prime B350M-A, Prime B350-Plus, Prime X370-Pro und das Crosshair VI Hero.
Laut Produktseite des australischen Händlers Eyo sollen die Mainboards zum 24. Februar starten. Entsprechend kann man zu diesem Zeitpunkt auch die Prozessoren erwarten. Hier stand die Gerüchteküche zuletzt bei einem Termin um den 28.02. bis 02.03. Soweit, so schön. Stimmen die Preise, dürfen sich AMD-Anhänger aber etwas wärmer anziehen, als man zunächst vermuten möchte. Die Zeiten guter und günstiger Mainboards wären dann erst einmal vorbei. Die Preise liegen offenbar höher, bleiben aber bezahlbar. Intel ist nach wie vor eine eigene Klasse.
Asus steigt mit vier Modellen ein, zwei Mainstream-Boards, einem High-End-Board und einem Enthusiast-Board. Die Preise belaufen sich auf 128,70 AUD für das Asus Prime B350M-A, 152,60 AUD für das Prime B350-Plus, 245,85 AUD für das Prime X370-Pro und 380,63 AUD für das Crosshair VI Hero. Die Preise sind inklusive australischer Goods & Service Tax (GST), die sich weitestgehend auf 10 Prozent beläuft. Umgerechnet in Euro bilden sich Richtwerte von 93, 110, 177 und 275 Euro. Genau nehmen sollte man die Umrechnung aus bekannten Gründen nicht - zumal Australien ein eher hochpreisiges Pflaster ist.
Über die Chipsätze und deren Unterschiede haben wir bereits ausführlich gesprochen, weshalb wir dies an dieser Stelle nicht noch einmal erörtern. Stattdessen gehen wir auf die Mainboards im Einzelnen kurz ein. So bietet das Crosshair VI Hero als teuerstes Modell das volle Ausstattungsprofil des Chipsatzes mit 8 SATA-Anschlüssen, 8 USB 3.1-Ports sowie 4 USB 2.0-Ports am Heck, einen 3.1 Header für die Front ein M.2-SSD-Slot, 3-Wege-Crossfire sowie erfreulicherweise ein AC-Wifi-Modul und das neueste Supreme-FX-Audio-Modul mit S1220A und 8 Kanälen. Außerdem gibt es RGB-LEDs.
Beim X370-Pro geht es gleich etwas sparsamer zur Sache. Statt 8 sind es nur noch 4 USB 3.1 am Heck sowie 1 LED-Header für die RGB-Beleuchtung statt deren zwei. Außerdem fehlt das Wifi-Modul. Bei den Mainboards mit B350-Chipsatz passen sich die Features zunächst an die Möglichkeiten des FCH an, was unter anderem sechs statt acht SATA-Anschlüsse sind. Allgemein sind die Platinen deutlich einfacher ausgestattet und das B350M-A mit seinem Micro-ATX-Format hat zwar OC-Fähigkeiten, aber keine Kühlung für die Spannungswandler.
Es sind übrigens nicht die ersten AM4-Mainboards, die die Runde machten. Zuvor gab es schon unter anderem Modelle von Biostar und MSI zu sehen. Folien zu den Asus-Boards sind auch verfügbar - wir hatten bereits berichtet.
Quelle: Eyo via WCCFTech

1x P5B Deluxe
1x Sockel 1155 (welches genau weiß ich nicht mehr)
und als letztes ein H97 Plus (erst seit kurzem im Einsatz)
die zwei ersten sind kaputt geworden vom einen auf den anderen Tag ca. 1 Jahr nach Garantie, und mein jetziges H97 Plus wurde auch schon mal ausgetauscht (wieder vom einen auf den anderen Tag licht aus, komplett dunkel, und nein es lag nicht an der CPU oder am Netzteil).
Das Austausch H97 Plus bekommt auch schon wieder macken, der integrierte LAN-Netzwerkchip meint nach 5min immer, ich würde das Kabel herausziehen, und meldet sich mit einem "nicht angeschlossen". Workaround: LAN Adapter Deaktivieren und wieder aktivieren.
Bin derzeit umgestiegen auf eine USB 100mBit LAN-Adapter, da ist alles Rockstable, aber halt langsam, da kein GBit.
Ich hatte unterdessen dazwischen ein Asrock Z77 Pro3, das seit 5 Jahren problemlos bis jetzt noch funktioniert. (am selben Netzteil wo die anderen Asus MB kaputt geworden sind, und das Asrock kam als letztes an dieses Netzteil)
Kann natürlich großer Zufall sein dass ich bei allen 3 Mainboards immer das Montagsmodell erwischt habe, glaube aber nicht sehr daran.
Von der Qualität von Asus bin ich deshalb nicht so überzeugt, und werde deswegen für meinen RyZen (wenn die Leaks stimmen natürlich) ziemlich sicher entweder ein AsRock oder ein BioStar nehmen. Je nach Preis und Ausstattung.
Mein nächstes Board wird wohl ein Asrock.
Gute Austattung und schlichtes Design zu angemessenen Preisen. Mit diesen Abgespacten und meiner Meinung nach überteuerten Asusdingern kann ich nix mehr anfangen.
Mal schauen was Asrock diesmal so alles abliefert. Da ich frühestens 2018 meinen 4670k in Rente schicke wird es bis dahin wohl genug Auswahl geben
Hab von allen schon mal nen Montags Modell gehabt lach. Die letzten beiden haben immer mal was an board gehabt was die großen 3 schon beerdigt hatten ( grade Biostar hat lang noch nen IDE mitgeschleppt, grad bei schmalem Budget gings mit oller HDD erstmal weiter bei vielen Bekannten). Aufgrund guter Erfahrung, bin ich dem biostar x370 gt3 nicht abgeneigt (durfte meine Wünsche in Formfaktor und co gut bedienen. Bei Asus/gigabyte sieht mir das b350m zu poppelig aus ( OEM Ausstattung für bis 65w TDP hust)da is des MSI b350m Mortar besser
bebaut ( zumindest was die bisherigen Bilder betrifft, noch sind die so nicht im Handel)
Das dürre Angebot erklärt auch deren Angst vor einer öffentlichen Präsentation. Wer weiß was da im Hintergrund abgelaufen ist? Ich hoffe PCGH hat den Mut für die Ryzen-Tests keine Asus-Platinen zu nutzen. Ich hab so das Gefühl dass diese eher Suboptimal werden.
Dafür hatte ich Probleme mit Gigabyte. Versuch 1: Ein Board und zwei Ersatzgeräte wollten garnicht laufen (wie sowas passieren kann ist mir bis heute ein Rätsel).....also zurück zu ASUS.
Versuch 2: Hier ist mir während ich damals "Age of Conan" spielte der Chipsatz buchstäblich in Rauch aufgeganngen. -> wieder zurück zu ASUS.
Aber ich bin jetzt keineswegs ein ASUS Fanboy mit Scheuklappen. Ich lasse mich gerne eines besseren belehren und probiere das nächste Mal einen anderen Hersteller aus. Vielleicht hab ich mal mehr Glück.