Ryzen 7000: DDR5-6000-RAM ist laut AMD der "Sweet Spot"

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Ryzen 7000: DDR5-6000-RAM ist laut AMD der "Sweet Spot"
Quelle: AMD

AMDs Technical Marketing Manager Robert Hallock hat bestätigt, dass sich DDR5-Arbeitsspeicher mit 6.000 MT/s für die neuen Ryzen-7000-Prozessoren am besten eignet.

Am 27. September kommt AMDs neue AM5-Plattform mit den kürzlich angekündigten "Zen 4"-Prozessoren der Ryzen-7000-Reihe nebst entsprechenden Mainboards auf den Markt und wer noch auf der Suche nach dem passenden Arbeitsspeicher ist, sollte sich laut AMDs Robert Hallock auf DDR5-6000-RAM einstellen.

Bisher hieß es seitens AMD, dass die neuen Prozessoren offiziell DDR5-5200-Speicher für Single-Rank und Dual-Rank mit einem Modul pro Kanal-Konfiguration unterstützen. Bei Verwendung von zwei Riegeln pro Kanal sinkt die offiziell unterstützte Geschwindigkeit auf 3.600 MT/s, wie eine Übersicht von der Webseite aufzeigt.
Ryzen 7000: DDR5-6000-RAM ist laut AMD der 'Sweet Spot' Quelle: Screenshot / AMD Ryzen 7000: DDR5-6000-RAM ist laut AMD der "Sweet Spot" Hallock hat nun aber laut Wccftech.com in einem Discord-Chat bestätigt, dass DDR5-Speicher mit 6.000 MT/s der "Sweet Spot" sei. Darunter versteht AMDs Technical Marketing Manager demnach das beste Verhältnis aus Kosten, Stabilität, Leistung, Verfügbarkeit und Einfachheit. Darüber hinaus sollte man nach RAM-Kits mit zwei Modulen Ausschau halten, da die Bestückung mit vier Riegeln zwar offiziell unterstützt ist, aber dennoch die Integrität der Signalführung erschweren und die maximale Leistung beeinträchtigen könne.

Empfehlungen zur CPU-Einstellung

Darüber hinaus hat sich Hallock auch zur Prozessortaktung geäußert: Zwar wurde bisher berichtet, dass X670-Motherboards einen maximalen FCLK von bis zu 3.000 MHz unterstützen, jedoch steht die Standardkonfiguration bei 1.733 MHz. Laut Hallock sollten Nutzer den FCLK auch nicht verändern und ihn auf "AUTO" lassen.

Laut O-Ton sei für die Ryzen-7000-Reihe das 1:1:1-Verhältnis für FCLK, UCLK und MCLK nicht mehr so wichtig wie früher. Um ihre Systeme zu optimieren, sollten Nutzer die Speichermodule und Controller daher im 1:1-Modus übertakten. Gut funktionierende Ryzen-Samples könnten 2.000 MHz FCLK erreichen, aber solche Konfigurationen seien von AMD nicht priorisiert. Im nativ unterstützten Modus (DDR5-5200) arbeitet die AMD Ryzen-7000-Reihe demnach mit einem Verhältnis von 2:1:1 und Frequenzen von 1.730:2.600:2.600 MHz. Für die bestmögliche Performance werden zudem RAM-Kits mit Unterstützung für AMDs neue "Extended Profiles for Overclocking" (EXPO) empfohlen.

Quelle: via Videocardz.com

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    • Kommentare (59)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Delta_germany Kabelverknoter(in)
        Kann mir einer erklären was der "Max Memory Speed" bedeutet?
        2x1R - DDR5-5200
        2x2R - DDR5-5200

        also ein DDR5 mit 6000MHz bringt nichts oder 5200 im dual channel also Riegel bis 10400MHz können genutzt werden? Ich bin verwirrt.
      • Von Delta_germany Kabelverknoter(in)
        Kann mir einer erklären was der "Max Memory Speed" bedeutet?
        2x1R - DDR5-5200
        2x2R - DDR5-5200

        also ein DDR5 mit 6000MHz bringt nichts oder 5200 im dual channel also Riegel bis 10400MHz können genutzt werden? Ich bin verwirrt.
      • Von Jaffech BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von MeisterTom
        Du hast immer noch nicht verstanden, worum es geht.

        Mein i9-9900K läuft so heiß, da ist nichts mit Übertakten. Der geht so schon unter Volllast auf 100°C. Meine RX 6900 XT könnte ich bei Raytracing Spielen mal versuchen zu übertakten, wenn ich den Wasserkühler installiert habe.
        Dann erkläre mir bitte worum es geht

        100°C ist schon hart an der kotzgrenze, hast du den Stock Lüfter? Mal UV versucht?
        Übertakten kannst du die 6900xt am besten per MPT, die ist stock ja ohnehin Powerlimitiert. Wobei ich mir nicht sicher bin ob das so sinnvoll ist. Würde ehr UV präferieren bei gleicher Leistung. Wenn du den xtxh hast, geht da was
      • Von MeisterTom Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Zitat von Destroyer0203
        Und doch, bei Geizhals wird dir XMP angeboten als suchkriterium. Wobei ich mir nichtmal sicher bin ob es überhaupt RAM ohne XMP gibt, den man kaufen kann und eine nennenswerte Ersparnis hätte.
        Du hast immer noch nicht verstanden, worum es geht.
        Zitat von Destroyer0203
        Hm, wenn du solche oneclick Lösungen präferierst, so empfehle ich dir doch solche Späße wie Auto CPU OC oder auto GPU OC bleiben zu lassen
        Mein i9-9900K läuft so heiß, da ist nichts mit Übertakten. Der geht so schon unter Volllast auf 100°C. Meine RX 6900 XT könnte ich bei Raytracing Spielen mal versuchen zu übertakten, wenn ich den Wasserkühler installiert habe.
      • Von IICARUS
        Solche Erfahrungen habe ich mit diesen zwei Spiele auch nach meinem Wechsel vom 9900K auf den 12900K. Aber das lag auch daran, dass beide Spiele als sie rauskamen kaum die Grafikkarte ans Limit brachten. Viele User haben damals geklagt, dass die Auslastung der Grafikkarte um die 60-70 % liegen würde. Ich hatte an die 70-80 % anliegen und mit dem 12900K dann um die 93 %. Dadurch konnte ich mich auch auf etwa 120-130 FPS verbessern.

        Aber die Spiele haben mittlerweile auch einiges an Optimierung bekommen, sollten jetzt auch besser laufen.
      • Von Jaffech BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von IICARUS

        Es hängt auch immer ganz davon ab, ob ein Prozessor voll ausgelastet wird, denn in Games wo eher die Grafikkarte limitiert, wird Ram-OC auch nicht viel mehr bringen.
        Du hast vollumfänglich recht. Allerdings kann man durch RAM OC, falls man wie du sagst Hardware mit Potential hat, durchaus die CPU Leistung soweit steigern dass man eine Gen länger aussetzen kann. Beim CP2077 pcgh Benchmark Parcour kommt mein 5900x auf 127,4 fps während dieser "stock" im pcgh Index 107 oder sowas hat. Und dabei läuft mein IF nur auf 1900Mhz, da meine CPU darüber leider WHEAs wirft
        Das ist schon beachtlich was dabei rum kommen kann
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