AMD Pinnacle Ridge: Angebliche Ryzen-2000-CPU mit bis zu 4,35 GHz in ersten Benchmarks
Aus Südkorea kommen die ersten angeblichen Benchmarks zu einem mutmaßlichen Pinnacle-Ridge-Prozessor. Der Basistakt in Höhe von 3,7 GHz spräche für einen Ryzen 7 2700X, wobei der maximale Boost in Höhe von 4,35 GHz bemerkenswert wäre. Der zusätzliche Takt nebst verringerten Cache-Latenzen verhelfe der CPU zu einem Performance-Sprung von 5 bis 15 Prozent.
Vor wenigen Tagen machte bereits ein angeblicher Ryzen 7 2700X in der 3DMark-Datenbank die Runde, der mit 3,7 GHz in der Basis und einem Boost von bis zu 4,2 GHz laufen sollte. Seitdem hat die südkoreanische Webseite hwbattle.com (maschinelle Übersetzung, via videocardz.com) nachgelegt, die schon in der Vergangenheit einige korrekte Leaks verzeichnen konnte. Laut eigenen Aussagen habe hwbattle.com erste Tests mit einer Ryzen-2000-CPU anstellen können, wobei erneut die 3,7 GHz Basistakt genannt werden. Der maximale Boost liege laut Sisoftware Sandra bei 4,35 GHz. In Anbetracht der krummen Zahl könnte der XFR-2.0-Boost enthalten sein, der somit bei zusätzlichen 150 MHz läge - Ryzen-1000-Modelle kommen auf ein Plus von 50 bis 200 MHz. UEFI-Screenshots sollen beweisen, dass das eingesetzte Asrock-Mainboard Fatal1ty X370 Gaming-ITX/ac mit aktuellem BIOS (AGESA 1.0.0.0 PinnaclePi) bereits XFR 2.0 beherrsche.
In den synthetischen Benchmarks erziele die Ryzen-2000-CPU ("Future Processor") je nach Test ein Plus von circa fünf bis 15 Prozent gegenüber dem bisherigen Summit-Ridge-Topmodell Ryzen 7 1800X (3,6-4,1 GHz inkl. XFR). Die größeren Vorteile würden in Single-Core-Tests winken, zum Beispiel 178 Punkte im Cinebench R15 gegenüber den 157 gegenüber dem Ryzen 7 1800X, was auf den hohen Einzelkerntakt zurückzuführen wäre. Vorteile gebe es wie von AMD versprochen bei den Cache-Latenzen, die erfahrungsgemäß weniger in synthetischen Benchmarks, dafür aber in Spielen durchschlagen (Ryzen 1000 profitiert sowohl von schnellerem RAM, was die Speicherlatenzen senkt, als auch von geringeren Sub-Timings).
Mittels AIDA64 seien beim L3-Cache 9,4 statt 11,2 ns (-16 %) und beim L2 3,0 statt 4,3 ns (-30 %) gemessen worden, wohingegen der L1 mit 1,0 ns unverändert bleibe. Der Vergleich sei mit demselben Mainboard samt identischem BIOS sowie derselben RAM-Konfiguration entstanden. Ähnliche Werte konnten wir bereits bei den Raven-Ridge-APUs Ryzen 5 2400G und Ryzen 3 2200G messen. Spätestens hier besteht allerdings viel Fehlerpotenzial, da AM4-Mainboards für Übertakter den "Performance Bias" enthalten, der zulasten der Stabilität die Cache-Latenzen von Ryzen-1000-CPUs verbessern kann. Für eine Vergleichbarkeit muss die Option in beiden Fällen abgeschaltet sein.
Ich habe den Beitrag von Heise damals sogar gelesen, ich habe mich ja sogar an die Leistungseinbusen bei SSD´s erinnert.
Jedoch habe ich danach nie wieder etwas explizit über Spieleperformace gelsen deßhalb hab ich die Frage einfach mal in den Raum geworfen.
Die Ergebnisse bei Heise mit Witcher 3 sprechen von "bestimmten Szenen" und keiner weis wie oft und wie genau gemessen wurde.
Natürlich trotzdem danke für die Antwort, nach einer kurzen erneuten google Recherche habe ich diesen kleinen Beitrag von PCGH gefunden, welcher auf das Thema sogar eingeht (muss ich an dem Tag wohl übersehen haben) Meltdown & Spectre: Weitere Berichte zur Gaming-Performance
Die Antwort vom Mod finde ich daher auch etwas mehr wie nur "dahingeworfen"
Gruß
Ryzen 7 2700X gunstiger als Vorganger und zunachst kein Ryzen 7 2800X geplant - Hardwareluxx
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Unten links in der Ecke steht " AMD Confidential.... Embargo Lift March 15, 2017..."
Wie können den Hardwareseiten so etwas offensichtliches übersehen ?
Edit: Oh, hab grad die Quelle gelesen. Wirklich Sinn machen die Daten aber trotzdem nicht.
Erst ist dort der 15.03.17 vermerkt und ein paar Folien später ist dort vom 11.04.17 die Rede...
sonst gäbe es ja keinen Grund die TDP anzuheben ... obwohl 10W jezz auch nich die Welt sind
sonst gäbe es ja keinen Grund die TDP anzuheben ... obwohl 10W jezz auch nich die Welt sind