Meltdown & Spectre: Weitere Berichte zur Gaming-Performance
Nach den ersten Berichten über Leistungsverluste durch Patches für Spectre und Meltdown haben die Kollegen von eurogamer.de den Einfluss der Updates auf die Gaming-Performance untersucht. Im Test verlieren dabei nicht alle, aber manche Spiele messbar Leistung.
Die Kollegen von eurogamer.de haben weitere Tests zum Leistungsverlust durch Patches für die beiden Sicherheitslücken Spectre und Meltdown angestellt. Als Benchmarks dienen dafür die sechs Spiele The Witcher 3, Rise of the Tomb Raider, Far Cry Primal, Crysis 3, Ashes of the Singularity und Assassin's Creed Unity.
Wie wir bereits berichteten betreffen die Patches vor allem die Prozessor-Virtualisierung und den Zugriff auf Speichergeräte, die für Spectre notwendigen BIOS-Updates schränken aber die Sprungvorhersage ein: Diese soll dadurch weniger aggressiv agieren. Das hilft bei der Einschränkung des Sicherheitsrisikos, kostet aber auch Leistung.
Für den Test wurde ein i5-8400 auf einem Asus Maximus 10 Hero betrieben, für das es bereits ein entsprechendes BIOS-Update vom Hersteller gibt. Als Grafikkarte kam eine Titan X Pascal zum Einsatz, die Spiele wurden jeweils in hohen Einstellungen und 1080p betrieben.
Durch den Windows-Patch alleine verloren im Test vor allem The Wither 3 und Rise of the Tomb Raider messbar an Leistung: Die Bilder pro Sekunde fallen um acht beziehungsweise vier Prozent niedriger aus. Far Cry Primal verlor noch 1,1 Prozent, die anderen drei Spiele sind eindeutig im Bereich der Messtoleranz.
Wird zusätzlich zu dem Update auch noch das neue BIOS aufgespielt, so sinkt die Leistung bei zwei Spielen weiter: Crysis 3 verliert 1,9 Prozent, Witcher 3 1,3 Prozent. Auffallend ist jedoch, dass die Bildwiederholrate von Rise of the Tomb Raider durch den BIOS-Patch wieder ansteigt, und zwar exakt auf das ursprüngliche Niveau - eine Leistungssteigerung von 3,8 Prozent. Eine so hohe Schwankung sollte eigentlich nicht mehr im Bereich der Messungenauigkeit liegen.

Aber irgendwann wächst uns das alles über den Kopf und es vergeht ja mitlerweile keine Woche in der nichts bekannt gegeben wird. Aber das gehört auch alles zur Markwirtschaft . Kauft euch den Schutz, den es niemals wirklich gibt.
Da weiß man nicht ob Mann lachen oder weinen soll.
Ich kann mich nicht daran erinnern wann ich das letzte Mal Schadcode drauf hatte (das war noch zu XP-Zeiten), alleine durch bewusstes umsichtiges Verhalten mit dem Thema und etwas Hintergrundwissen laufen 99,9% aller Angriffe ins Leere einfach weil die große Zielgruppe die anvisiert ist (das sind die meisten Bekannten...) genau das Gegenteil ist.
Die viel zitierte Brain.exe ist zwar sicher nicht die Lösung aller Probleme aber definitiv ein sehr, sehr großes Hindernis für alle Angreifer.
Persönlich hatte ich schon mehrere Jahre keine Probleme mehr mit den ungeliebten Gästen, aber im Bekanntenkreis habe ich das öfter erlebt. Eine bekannte Streamingseite (ich weiß nicht, ob ich die Seite hier nennen dürfte) hat trotz aktiven Antivir scheinbar problemlos Schadcode auf den Computer gebracht. Weder Internet Explorer noch Firefox konnte es verhindern. Updates von Windows und Browser waren aktiv. Nach der Installation von einem Adblocker war das Problem weg. NoScript mit restriktiver Anwendung bringt vermutlich mehr als jeder Virenscanner.
Wenn du aber beispielsweise einen Haswell+Chrome/IE/Edge+Windows 10 und weitere Standardsoftware verwendest, dann bist du natürlich als Ziel lohnender.
Ich meine klar kann man jemanden ärgern wenn man beispielsweise sein Amazon-PW kennt und auf meine Rechnung einkaufen geht. Das ist aber (da man das spätestens merkt wenn Amazon Geld haben will) alles regelbar wenn man einigermaßen vorbereitet ist (ich habe eine Obergrenze für Abbuchungen aufm Konto und eine Versicherung die das Cyberzeug fürn paar Cent im Monat mit abdeckt). Wirklichen Schaden der richtig wehtut (etwa mein Bankkonto leerräumen auch wenn da jetzt keine horrenden Summen zu holen wären) kann man mit meltdown nicht da er beispielsweise keine TANs generieren kann.
Ich sehe schon die Möglichkeit, bei unbedarften Nutzern per Meltdown Sachen abzugreifen da hast du Recht aber für uns Nerds halte ich die Gefahr für völlig vernachlässigbar weil es erstens bei in dem Gebiet etwas bewanderte Nutzer sehr schwer ist überhaupt Code auf ihren PCs auszuführen und zweitens das, was man abgreifen kann zwar ärgerlich werden kann aber jetzt kein riesen "Kriminalpotential" hat. Das Aufwand/Nutzen-Verhältnis ist für den geneigten Cyberkriminellen bei Heimanwender einfach viel zu klein. Da werden sie eher auf Firmen/Serverfarmen losgehen.
Die Mehrheit sind momentan aber nun mal DX11 Spiele, deshalb sollten alle Eventualitäten berücksichtigt werden.
User A kauft sich eine Vega64, weil die in dem neuen Spiel so klasse abschneidet, laut PCGH Benchmark.
Nur der Benchmark mit einem Intel gemacht worden.
Hat der User jetzt einen Ryzen zuhause und das ist so ein Spiel wie angesprochen, ist die Entäuschung groß.
Ja, ich weiß , daß es zuviel verlangt ist die Spiele nicht nur mit Intel sondern auch mit einem AMD zu testen........................aber aufschlussreich wär es trotzdem.