Zen 2 & Navi: AMD plant 7-nm-Tape-Outs noch 2017
Auf einer Analystenkonferenz hat AMDs CEO Lisa Su bestätigt, dass das Unternehmen noch im laufenden Jahr die ersten Tape-Outs von 7-nm-Chips plant. Man wolle "aggressiv" mit dem neuen Fertigungsprozess umgehen. Hinter den Tape-Outs könnten sich der Pinnacle-Ridge-Nachfolger mit Zen-2-Architektur und der Vega-Nachfolger Navi befinden.
Auf dem Financial Analyst Day 2017 hat AMD seine groben Pläne zu kommenden CPU- und GPU-Generationen offengelegt. Auf der Analystenkonferenz JP Morgan hat CEO Lisa Su den Zeitplan etwas spezifiziert (via 3DCenter-Forum). Schon dieses Jahr sollen die ersten Tape-Outs mit "7-nm-Technologie" erfolgen. Dabei handelt es sich um erste Engineering Samples, anhand derer die Designs nach und nach verbessert sowie Fehler behoben werden. Su spricht explizit im Plural, sodass mehrere Chips ihren Tape-Out erhalten sollten. Im Vorfeld bestätigte AMD, dass man sowohl bei Globalfoundries, als auch bei TSMC in 7 nm fertigen lassen wolle. Da Globalfoundries die 10-nm-Generation im Gegensatz zu TSMC auslässt und dementsprechend früher einen 7-nm-Prozess anbieten möchte, könnten die Tape-Outs dort vom Band laufen.
Auf Seiten der CPUs wird AMD Zen 2 in 7 nm fertigen lassen. Vorher erscheint noch Pinnacle Ridge in 14 nm - eventuell auf Basis des bekannten Zeppelin-Dies, bloß mit neuem Stepping und/oder Metal-Respin. Bei den GPUs steht die Navi-Generation in 7 nm an. Die Gerüchteküche sprach auch von einem Vega 20 in 7 nm für den HPC-Bereich mit halber FP64-Rate (doppelte Genauigkeit), auf seiner Roadmap nannte AMD jedoch nur 14 nm und 14+ nm als Verbesserung für Vega. Ob es tatsächlich eine Vega-GPU in einem 7-nm-Prozess geben wird, ist daher fraglich.
AMDs weitere Planung hängt maßgeblich davon ab, wie gut die Tape-Outs für AMD verlaufen. Sind die Chips funktionsfähig, ohne allzu große Probleme zu bereiten, könnten die Veröffentlichungen durchaus noch bis Ende 2018 stattfinden. Spätestens 2019 sollte es schließlich so weit sein.

Es bleibt zu hoffen das bei diesem tapout alles gut geht und keine bis nur sehr wenige fehlerhafte Chips entstehen dazu noch eine hohe verwertbare Güte und AMD könnte mit Zen 2 vorbei ziehen
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Insgesamt ist Ryzen ja schon in Version 1 beeindruckend gut. Nach den ersten Phenoms und dem originalen Bulldozer kam dieser Prozessor schon in erster Revision so fehlerfrei auf den Markt, dass man ihn kaufen kann, was viele ja glücklicherweise auch zu tun scheinen. Nun würde ich mir nur wünschen, dass Vega diesselbe Qualität erreicht und wieder echte Konkurrenz zu Nvidias Top-Angeboten darstellen kann, aber sehr sicher bin ich mir da eher nicht. Aber man wird sehen. Die Hoffnung auf eine GCN-Überarbeitung, die weit effektiver ist als (das nicht schlechte, aber eben nicht bahnbrechende) Polaris stirbt zuletzt
sind wirds 2018! Vega sollte ja auch Ende 2016 erhältlich sein...Pustekuchen!
Trotzdem gut das AMD am Ball bleibt.
Mein R7 1800X werde ich erstmal nicht so schnell erneuern...
Also das die Aktie runter geht, liegt da weniger an Ryzen. Denn damit hat AMD schon in eine lang ersehnte Kerbe mit mehr Kernen im Mainstream gestoßen, was Intel jahrelang vermieden hat um massig Geld zu verdienen. Merkt man auch wie gut sich Ryzen verkauft. Vega jedoch ist derweil ein Fail, massig Ankündigungen und einige Leaks, aber eben mehr nicht. Koduri mit seiner RTG kann nicht liefern, und das enttäuscht bitter auf ganzer Linie. Wie gesagt, meiner Meinung nach liegts an der schwachen Ausbeute des HBM2, denn lauffähige Vega Karten wurden schon vor recht langer Zeit präsentiert, wenn auch oftmals hinter verschlossenen Türen oder in nicht einsehbaren geschlossenen Gehäusen. Auch wird viel spekuliert das Vega nicht an die Leistung einer 1080 Ti oder Titan X/Xp heran kommt. Und Nvidia eben fleißig seit gut einem Jahr diesen Markt abgrast. Daher denke ich eher das aus diesem Grund AMDs Aktie etwas verliert, RTG ist da einfach zuuuu spät dran. Nicht wegen Ryzen/Epyc.
Fertigungstechnik: Der 14-Nanometer-Schwindel - Golem.de
Hardware- und Nachrichten-Links des 19. Januar 2017 | 3DCenter.org
Eine grobe Einschätzung reicht mir, natürlich ist mir bewusst das hier niemand es ganz genau weiß aber ich kenne mich dazu 0 aus
Hier noch etwas zu lesen:
Fertigungstechnik: Der 14-Nanometer-Schwindel - Golem.de
Bei den Bildern gibt es eines mit "Minimum Feature Size", das zeigt reale Zahlen der Chips, das wichtigste ist die Fläche der SRAM Zellen.