AMD Genoa (Zen 4): Angeblich 18 CPU-Modelle geplant - Ausblick auf Epyc 9004
Nach den Ryzen-7000-CPUs für den Desktop sollen auch die Server-Modelle mit "Zen 4"-Architektur folgen. Zur Epyc-9004-Reihe, Codename "Genoa", gibt es nun einen neuen Leak.
Während AMDs aktuelle "Zen 4"-Architektur in Form der Ryzen-7000-CPUs bereits seit dem 27. September am Desktop-Markt angekommen ist, lassen die neuen Server-Pendants noch auf sich warten. Nachdem es zuletzt bereits Modelllisten und einen Benchmark-Ausblick im Vergleich zur Vorgängergeneration gegeben hatte, will der für seine Leaks bekannte YouTube-Kanal "Moore's Law Is Dead" nun weitere Details aufgetan haben.
So soll sich das Line-up der "Genoa"-Generation über 18 Modelle erstrecken: Angefangen vom 16-Kerner Epyc 9124 mit 64 MiByte L3-Cache und bis zu 200 bis 240 Watt cTDP (Configurable TDP), hinauf zum Topmodell Epyc 9654(P) mit 96 Prozessorkernen und 192 Threads nebst 384 MiB L3-Cache sowie bis zu 400 Watt cTDP, wobei alle Standard-CPUs mit bis zu 3,7 GHz laufen sollen. Bei den F-Modellen sollen derweil auch über 4 GHz möglich sein. Ebenfalls wird in der nachfolgenden Tabelle aus dem Leak aufgeführt, für welches Workload-Szenario die jeweiligen Modelle angedacht sind.
Quelle: AMD
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Performance-Vorgeschmack
Weitere, ebenfalls vom Kanal veröffentlichten Folien vergleichen derweil AMDs "Genoa"-Serie mit Intels Xeon Scalable-Serie der 3. Generation. Das erwähnte Epyc-Topmodell mit 96 Kernen soll dabei eine bis zu 2,6-fach höhere Performance als der Xeon Platinum 8380 aufweisen, wobei dieses im letzten Jahr erschienene Prozessormodell auch nur über 40 Kerne verfügt und 80 Threads abarbeiten kann.
Quelle: AMD
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Derweil soll auch der hauseigene EPYC 7763 aus der vorhergehenden "Milan"-Generation mit 64 Kernen beinahe um das Doppelte geschlagen werden, während hier bereits die 1,4-fache Leistung des Xeons ausgewiesen wird. Darüber hinaus gibt es einen Performance-Ausblick mit Ergebnissen aus dem Benchmark SPECrate 2017 Integer_Base, wo der Epyc 9654 rund 1.600 Punkte erreicht und damit etwa viermal so schnell ist wie das kommende Epyc-Einstiegsmodell 9124.
Quelle: AMD
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Release und Ausblick
Unterdessen hat AMD hat das Datum für die Markteinführung der Epyc-9004-Serie noch nicht bestätigt, aber laut Videocardz.com wird erwartet, dass die neuen CPUs noch in diesem Jahr in Servern eingesetzt werden können. Wie auch auf dem Desktop wird DDR5-Support (bis zu 4.800 MT/s) und PCI-E 5.0 sowie CXL 1.1 erwartet. Die neuen CPUs sollen auch neue Mainboards erfordern und nicht mit bestehenden "Milan"/"Rome"-Systemen kompatibel sein. Später soll dann noch die "Zen 4c"-basierte Bergamo-Serie und die "Genoa X"-Serie mit Zen-4-Kernen inklusive 3D V-Cache folgen.

Wie Bergamo dann im Detail umgesetzt wird, darauf bin ich am meisten gespannt! Das Portfolio in dem Bereich ist für 2023 aufjedenfall deutlich breiter aufgestellt, als in der Vergangenheit.
Vor 10 Jahren nur im Kino (Rocky 5000 und/oder per Anhalter durch die Galaxis IV) vorstellbar ...
MfG Föhn.