AMD Epyc Zen 4: SKU-Listen zu Genoa-X und Bergamo aufgetaucht

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Leak zu AMDs Genoa, Genoa-X und Bergamo  (4)
Quelle: AMD

Ein umfangreicher Leak zu AMDs kommenden Produkten für das Epyc-Produktportfolio macht derzeit die Runde. Darf man diesem Glauben schenken, gibt es seitens Genoa bis zu 96 Kerne bei 192 Threads, während die ersten Bergamo-Vertreter bis zu 128 Kerne und 256 Threads bieten sollen.

Derzeit machen angebliche SKU-Listen zu AMDs kommenden Server- und Cloud-Computing-Lösungen im CPU-Bereich die Runde. Eine offizielle Vorstellung von "Genoa", "Genoa-X" und "Bergamo", so die Codenamen der Produktreihen, lassen vorerst noch auf sich warten. So scheint es aber immerhin einen mehr oder minder großen Vorgeschmack auf die kommenden CPUs zu geben.

Genoa macht in der geleakten Listung, die via Twitter von Nutzer YuuKi_AnS geteilt wurde, die überwiegende Mehrheit der Produkte aus. Bergamo ist mit lediglich zwei Optionen vertreten, die wohl auf Zen 4 basieren und nicht Zen 4c. Genauer handle es sich allerdings um die Epyc-CPUs mit den meisten Kernen und Threads.

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Die Speerspitze bilde dabei der Epyc 9754. 128 Kerne und 256 Threads vereine dieser via 8 Compute Complex Dies (CCD) auf seinem Package nebst 256 MiByte an Cache bei einem Takt von 2,05 bis 2,15 GHz (Basis) beziehungsweise 3,1 bis 3,2 GHz (Boost). Die TDP wird mit 360 Watt angegeben, während die cTDP mit 320 bis 400 Watt genannt wird.

Bei Genoa bilden derweil 96 Kerne und 192 Threads, verteilt auf 12 Compute-Chiplets, in Form des Epyc 9654 das Maximum. Im Gegenzug gibt es mit 384 MiByte mehr Cache, während der Maximaltakt mit 3,5 bis 3,7 GHz höher ausfällt.

Als Genoa-X-Pendant findet sich der Epyc 9684X in der Übersicht, gleichwohl es keine weiterführenden Angaben abseits von Sockel, Kernen, Produktbezeichnung und TDP gibt. Bei Genoa-X handelt es sich um Varianten mit zusätzlichem 3D V-Cache. Der soll mit 1,1 GiByte laut Bericht (via Videocardz.com) mehr als beachtlich ausfallen. Wer davon profitieren will, muss sich allerdings noch einige Monate gedulden. Erst 2023 soll Genoa-X offiziell in den Verkauf starten.

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    • Kommentare (11)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Shinna Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von latiose88
        Das heißt die threadripper werden egal wie alt sie sein werden niemals beim Preis fallen
        Ich denke nicht. Sowohl die TR und deren Mainboards waren ja nie eine riesige Serie für den DIY Markt. Die sind ja denke ich mind. zu 80% in Workstations von großen SI/OEM gelandet. Und mit jedem Stück das aus dem Regal verkauft wird steigt die Preisstabilität. Nicht jeder möchte bei einem Defekt von CPU oder Board dann gleich ein neuen Unterbau kaufen. Das ist bei Consumer Hardware zT das gleiche. Schau mal was CPUs für S1151 v2 jetzt noch kosten. Wenn der Lagerbestand eh klein ist und keinen Platz wegnimmt - wie CPUs - besteht da ja auch kein Grund dazu. Irgendwann kauft es jemand. Und wenn nur aus Nostalgie, weil er ein 15 Jahre altes System aufleben lassen möchte.
      • Von Shinna Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von latiose88
        Das heißt die threadripper werden egal wie alt sie sein werden niemals beim Preis fallen
        Ich denke nicht. Sowohl die TR und deren Mainboards waren ja nie eine riesige Serie für den DIY Markt. Die sind ja denke ich mind. zu 80% in Workstations von großen SI/OEM gelandet. Und mit jedem Stück das aus dem Regal verkauft wird steigt die Preisstabilität. Nicht jeder möchte bei einem Defekt von CPU oder Board dann gleich ein neuen Unterbau kaufen. Das ist bei Consumer Hardware zT das gleiche. Schau mal was CPUs für S1151 v2 jetzt noch kosten. Wenn der Lagerbestand eh klein ist und keinen Platz wegnimmt - wie CPUs - besteht da ja auch kein Grund dazu. Irgendwann kauft es jemand. Und wenn nur aus Nostalgie, weil er ein 15 Jahre altes System aufleben lassen möchte.
      • Von latiose88 BIOS-Overclocker(in)
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        Das heißt die threadripper werden egal wie alt sie sein werden niemals beim Preis fallen, also noch ist ja ein threadripper 2990wx nicht einmal beim Preis gefallen. Denke mal nach 10 Jahren wird aber der Preis mal fallen. Nur ist wohl dann solche CPUs auch nicht mehr interesant weil die Technik sowie Entwicklung weiter voran schreitet. Ich habe da ein paar Nachteile bei den threadripper CPUs Erfahren. Also denke ich mal in 10 Jahren wird jede consumer CPUs die aktuellen threadripper non pro davon gezogen sein. Interesse wird also immer weiter nach geben, von fast nix auf 0 Interessenten, da bin ich mir sicher. Und wie siehst du das so?
      • Von Technologie_Texter BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von RyzA
        Merkwürdig. Ich dachte immer der 3D V-Cache würde in Anwendungen nicht viel bringen. Und diese Prozessoren sind doch für Workstations gedacht. Oder sind die für spezielle Grafik-Workstations gedacht?
        Für Workstations ist die Threadripper-Pro vorgesehen.
      • Von Shinna Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von latiose88
        Ich hoffe die Entwicklung bleibt weil so werden in Zukunft die kleineren CPUs mit 32 Kernen und 64 threads auf Dauer günstiger werden
        Da wird sich nicht wirklich was tun in absehbarer Zeit. Die Abgrenzung ist seitens AMD und Intel gewollt. Wer einen "professionellen Ansatz" verfolgt soll dafür auch entsprechend bezahlen.
      • Von gerX7a BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von RyzA
        Merkwürdig. Ich dachte immer der 3D V-Cache würde in Anwendungen nicht viel bringen. Und diese Prozessoren sind doch für Workstations gedacht. Oder sind die für spezielle Grafik-Workstations gedacht?
        Hier nicht einfache Consumer-Workloads mit Datacenter- oder gar HCP-Workloads verwechseln! Es gibt durchaus eine Vielzah an Workloads, die von deutlich höherem Speicherdurchsatz und/oder niedriger Latenz profitieren.
        Andernfalls müsste man AMD und Intel ja gar Dummheit ob der unsinnigen technischen Aufwendugen unterstellen , Intel gar ggf. noch mehr, da die hier gar 64 GiB(!) L3$ mittels HBM2E in SPR/EMR realisieren. Mit dem richtigen Workload kann man da tatsächliich viel bei gewinnen und im Gegensatz zu Consumern werden solche Systeme gar oftmals für spezifische Worklaods angeschafft, ergo braucht AMD auch weiterhin eine V-Cache-Variante. Gerüchten zufolge wird es aber auch möglicherweise bei Genoa eine HBM-Variante geben, wobei das noch nicht gesichert ist, da die gefundenen HBM-Linux-Patches zu Zen4 sich ggf. auch auf das Datacenter-APU-Design beziehen könnten und man belässst es möglicherweise bei Genoa bei einfachem V-Cache als universellerer Option, während es dann mit Bergamo und der APU domänenspezifische Hardware-Lösungen geben wird.
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