Radeon RX 6700 XT: Speicherausstattung bestätigt
Die Speicherausstattung der Radeon RX 6700 XT wird von Gigabyte über die Eurasian Economic Commission (EEC) bestätigt. 12 GiByte werden es, was dann auch noch mal den Schritt von Nvidia ins rechte Licht rückt, der Geforce RTX 3060 (Non-Ti) 12 GiByte zu spendieren.
Über die Eurasian Economic Commission (EEC) kommt die Bestätigung, dass die Radeon RX 6700 XT mit 12 GiByte GDDR6 ausgestattet wird und das dürfte dann auch final klarmachen, warum Nvidia der Geforce RTX 3060 12 GiByte Speicher spendiert. Mit der Alternative von 6 GiByte wäre man auf verlorenem Posten und den Spieler würde das in der Praxis deutlich mehr treffen als die Entscheidung zu 8 oder 10 GiByte. 6 GiByte sind der technische Stand von 2015, wenn man so will - da kam nämlich die Geforce GTX 980 Ti für 649 US-Dollar auf den Markt, die sich in großen Stückzahlen verkaufte.
Gigabyte hat sechs Modelle der Reihen Aorus, Gaming und Eagle angemeldet sowie ein Standard-Referenzmodell. Die Liste lässt zudem vermuten, dass zuerst die XT-Modelle der Radeon RX 6700 kommen. Gigabyte hat kein einziges Non-XT-Modell im Programm. Das legt nahe, dass es erst einmal keine Karten dieses Typs geben wird oder der Start zumindest gestaffelt erfolgt. Offiziell gibt es noch keine Termine, aber der Eintrag in der EEC lässt vermuten, dass man nicht mehr ewig warten muss.
Was dann letztlich lieferbar ist, steht wieder auf einem anderen Blatt. Die Lage könnte etwas besser sein als bei den großen Navi-Chips, aber AMD sagte bereits, dass die Versorgungslage durch das erste Halbjahr hindurch spärlich sein wird. Das wird auch für Navi 22 gelten; die Radeon RX 6700 XT hat im Vollausbau laut dem letzten Kenntnisstand 2560 Shader-ALUs, 40 Raytracing-Beschleuniger und ein 192 Bit breites Speicher-Interface. Der Infinity Cache ist ebenfalls an Bord, aber es gibt noch keine Größenangabe, ebenso wie finale Taktraten der GPU. Die Karten werden wohl ungeachtet der TDP allesamt mit zwei 8-Pin-Steckern ausgestattet, wie es mittlerweile üblich ist. Das suggeriert Übertaktungspotenziale im Marketing, die am Ende vielleicht gar nicht da sind; die Stecker schaden sicher nicht. Der Schlagabtausch der Radeon RX 6700 (XT) findet mit der Geforce RTX 3060 (Ti) statt.
Quelle: EEC via @KOMACHI_ENSAKA
MfG,
Raff
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