Desktop-Grafikkarten: Digitimes glaubt an Wiedererstarken von AMD

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Desktop-Grafikkarten: Digitimes glaubt an Wiedererstarken von AMD
Quelle: PC Games Hardware

Auch wenn es unpopulär ist, so lässt sich nicht leugnen, dass AMD im Markt für dedizierte Grafikkarten schon bessere Tage gesehen hat. Laut der Webseite Digitimes könnte sich das aber mit der neuen Generation Polaris ändern, die die Lücke zu Nvidia und Pascal schließen könnte.

AMD hat derzeit so seine Mühe, sich gegen die Konkurrenz durchzusetzen, ganz gleich ob bei Prozessoren oder Grafikkarten. Auch die letzten Geschäftszahlen waren nicht gerade berauschend. Für Letzteres könnte es aber bald Besserung geben. Das sagt zumindest Digitimes Research. Einer der Gründe hierfür wird in den Architekturvorteilen von AMD bei DirectX 12 gesehen, die es erlauben sollen, die Lücke zu Nvidia zu schließen.

Gesprochen wird hier natürlich vom zuletzt schrumpfenden Markt für diskrete Grafikkarten. Auf den Gesamtmarkt betrachtet liefert AMD ohnehin mehr GPUs aus als Nvidia, kann aber in OEM-Geschäften wie dem für die Konsolen nicht so stark finanziell profitieren. Digitimes Research sieht im nun anstehenden Prozesswechsel bei der Fertigung und dem bisher gedeutetem DX12-Vorteil bei AMD die Möglichkeit, sich wieder energischer gegen Nvidia stellen zu können. AMD selbst sieht sich ebenfalls in einer guten Position, hier Marktanteile zurückzuwinnen.

Dass Nvidia finanziell besser dasteht als AMD, liegt schlichtweg auch am Marktsegment. Nvidia hat sich in den ertragreichen Feldern Computing und Automotive festgekrallt, wo man auch mit kleineren Stückzahlen gute Gewinne einfahren kann. Digitimes rät Nvidia aber, dass man sich im Geschäft mit dedizierten Desktop-Grafikkarten besser warm anzieht.

Positiv ist auch, dass der Markt für Grafikkarten wieder etwas durch den Prozesswechsel in der Fertigung wachsen wird, da Spieler umsteigen werden, während der Markt durch die allgemeine Schwäche des Desktop-Segmentes weiter rückläufig bleiben wird. Der APU-Markt wird weiter von Intel dominiert werden, solange AMD nicht Zen in den Handel gebracht hat; auch dieser Markt er ist logischerweise rückläufig, weil die Anschaffung neuer Prozessoren zuletzt immer weniger drängend wurde. Im Markt für GPUs auf SoCs werden beide auch künftig keine große Rolle spielen. Hier hat ARM die wenige Konkurrenz mit 50 Prozent Marktanteil fest im Griff - etwa Imagination, wo man Marktanteile verliert, ebenso wie Qualcomm, wo es ebenfalls schon besser lief.

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    • Kommentare (51)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Amon Volt-Modder(in)
        TWIMTBP von Nvidia bedeutet also keine gekauften Entwickler?! Ich lach mich hier gleich tot. ? Und die AMD Treiber machen bei mir seit Jahren keine Probleme, ich mache wohl irgendwas falsch.

        Sent from the Sombrero Galaxy
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