AMD besiegelt Immobilienverkauf - 164 Millionen US-Dollar für "Lone Star Campus" in Texas
Der Verkauf eines wichtigen Unternehmensstandortes spült AMD zufolge 164 Millionen US-Dollar in die Kasse des klammen Unternehmens. Damit ist der Chipentwickler künftig nur noch Mieter im "Lone Star Campus", für den er einen 12-Jahres-Leasing-Vertrag geschlossen hat.
In einer Pressemeldung teilt AMD mit, dass der Verkauf einer weiteren Unternehmens-Immobilie in trockenen Tüchern sei. Der "Lone Star Campus" im texanischen Austin geht an die Investment-Gruppe Spear Street Capital. Dadurch nimmt AMD eigenen Angaben zufolge einen Erlös von 164 Millionen US-Dollar ein - ist damit künftig aber nur noch Mieter im eigenen Hause. In diesem Zusammenhang hat der Konzern eine 12-Jahres-Leasing-Vereinbarung mit der Investment-Gruppe geschlossen. Der endgültige Vertragsabschluss soll um den 26. März erfolgen.
AMD begründet den Immobilienverkauf damit, sich künftig voll und ganz auf sein Kerngeschäft konzentrieren zu wollen. Man habe bereits im Jahr 1998 seine Zentrale in Sunnyvale, Kalifornien, verkauft und lease sie seither zurück. 2008 habe man Gleiches mit einem wichtigen Standort im kanadischen Markham getan. Kürzlich habe AMD zudem mit dem Marketing für den Verkauf seines "Building 3" in Austin begonnen. Dies sei ein größtenteils leer stehender Standort, dessen Aufgaben und Angestellten auf andere Gebäude verlegt würden.
"Der Verkauf unserer Austin Campus erschließ uns ein erhebliche Menge an Kapital, während unser Jahre andauerndes Zurückleasen des Austin Campuses unser Langzeitengagement in die Stadt bestätigt, die so viele AMD-Angestellte seit 1979 ihr Zuhause nennen", sagt AMDs Chief Financial Officier Devinder Kumar. Der Konzern erwartet eine Sonderbelastung von rund 50 Millionen US-Dollar für das erste Quartal 2013, die hauptsächlich auf die Differenz zwischen dem Verkaufserlös und dem Buchungswert der Immobilie zurückgeht. Derzeit sind in Austin rund 1.900 Mitarbeiter beschäftigt.
Vielen Dank an PCGHX-Mitglied Netboy, der zum Thema bereits eine Usernews im Forum verfasst hast.
Quelle: AMD

....!!
Ich hoffe nur, dass dies nicht der Anfang vom Ende ist für AMD.........die haben nicht mehr viel Gebäude oder Fabriken, welche sie veräussern können....
Grüsse Winpo8T
Naja, was brauchen sie denn? Ein paar Prestige-Büros deLuxe etc pp? Man kann genauso gut von Zeltstädten und Wagenburgen aus den x86- Markt zurückerobern, das ist flexib.er
Der Buchwert ist trotzdem total Kapital. Rory Read will auch so flexibel wie möglich sein, da braucht man keinen Besitz an Gebäuden.
AMD will scheinbar auch weitere Gebäudeverkaufen und jene dann wieder leasen.
Nö, offensichtlich ist es Verlust.
Der Buchwert der Gebäude war laut dem Artikel ca. 50 Millionen höher als der Verkaufserlös.
Also hat AMD mit dem Verkauf an Wert verloren. Anscheinend brauchen sie die Liquidität wirklich dringend.
Das alles gefällt mir gar nicht.
Sonst würde man es a) nicht jetzt machen und b) sich mit dem unterem Ende der Erwartungen zufrieden gebe.
Und so sehr es manche schön reden wollen: Wenn es soviel Sinn machen würde hätte man es schon lange gemacht.
So etwas macht nur Sinn wenn die Einnahmen aus dem Verkauf auch direkt investiert werden können sonst währe es ja zu versteuernder Gewinn