PCGH-Retro, 10. August [Quelle: siehe Bildergalerie]
…2000: Es ist ein bedeutender Schritt in der Entwicklung des x86-Prozessors, die bislang nur von Intel vorangetrieben wurde: Am 10. August 2000 stellt AMD die x86-64-Architektur der kommenden "Hammer"-Prozessorfamilie (K8) näher vor, aus der neben der Server-CPU Opteron Jahre später auch der
Athlon 64 hervorgeht. Der Hersteller
feiert die Erweiterung des x86-Befehlssatzes als Revolution; tatsächlich ist dies die erste größere Erweiterung, die nicht vom x86-Erfinder Intel ausgeht - die Sprünge von 8 auf 16 und von 16 auf 32 Bit machte Intel noch selbst. Später gesteht auch Intel die Bedeutung dieses Schrittes ein und
übernimmt die von AMD entwickelte Technik für die eigenen Pentium-Prozessoren - wenn auch ohne große Ankündigung. Lesen Sie auch unseren
AMD-Inside-Artikel über die Dresdner Fab 30, welche inzwischen in die Firma Globalfoundries abgespalten wurde, an der AMD nur noch geringe Anteile hält.
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Gesperrt
10.08.2011 19:32
4Gb-Riegel sind doch nicht teuer, mal von denen abgesehen die mit 2200 Mhz und mehr laufen. Gibt sogar schon 8GB-Riegel, die recht erschwinglich sind.
BIOS-Overclocker
11.08.2010 21:52
Dann habe ich da etwas durch ein ander gebracht. Ihr habt recht, habe mich versehen.
Aber Konsolen sind hier auch nicht das Thema. AMD hat mit der 64Bit unterstützung einen neuen Weg gezeigt, der langsam eingeschlagen wird.
Moderator
10.08.2010 20:59
x86-CPUs hatten zu dem Zeitpunkt schon ein Jahr lang 128Bit Register, das ergibt aber noch keinen 128Bit oder auch nur 64Bit Prozessor.
Hier ging es aber auch gar nicht um die Recheneinheiten der Konsolen, sondern um deren Hauptspeicher. Bei der für Spiele (insbesondere die tolle Konsolengrafik) benötigten Genauigkeit kann man nunmal ganz gut auf lange Werte verzichten, größter 64Bit-spezifische Vorteil wäre wenn denn der Speicher.
Mit Ausnahme der ersten Xbox gab es afaik keine einzige mit x86 Basis.
Alle aktuellen basieren auf PowerPC.
Der Playstation3-Prozessor hat eine PowerPC 970er PPE und 7 SPEs.
Jede der SPEs verfügt über eine 128bit-RISC Architektur mit MMC(Memory Managing Unit) und DMA(Speicherdirektzugriffs-Controller).
Weiterhin sind 128 Register a 128 bit pro SPE vorhanden.
Blöd nur, dass die SPEs als Coprozessoren fungieren. Die eigentlich universelle Einheit, die alles verwaltet und afaik auch der Ansprechpartner für die Software ist, ist die PPE: 64Bit PowerPC.
Bis zum jüngsten Update (das afaik nicht in der PS3 gelandet ist) hat Cell sogar massive Einbrüche beim Wechsel von 32Bit SP auf 64Bit DP, von 128Bit braucht man gar nicht erst zu reden.
Den Itanium lassen wir mal raus.
Nicht mal der hat das
Aber dafür haben erstere etwas viel wichtigeres: Eine breite Basis von Programmieren, die mit ihnen umgehen können und einen Sinn darin sehen, für diese Architektur zu optimieren. Cell ist zwar kein Reinfall vom Format Itanic, aber das liegt eher daran, dass er auch als normaler PowerPC arbeiten kann (und daran, dass er nicht immer Jahre zu spät erscheint) - das hohe theoretische Potential liegt in der Praxis trotzdem brach.
Man könnte argumentieren, dass die erste nicht von Intel initiierte Umstellung in der PC Welt eine revolutionärer Meilenstein war.
Aber eigentlich müsste man dann auch klarstellen, dass M$ sie durchgesetzt hat.