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  • Mirror's Edge Catalyst: Techniktest des hübschen, technisch holprigen Parkour-Speicherfressers
    Quelle: PC Games Hardware

    Mirror's Edge Catalyst: Techniktest des hübschen, technisch holprigen Parkour-Speicherfressers

    Mirror's Edge Catalyst aus dem Hause EA schickt PC-Spieler auf eine rasante Reise über Hausdächer und an Wänden entlang, der Modesport Parkour wird hier mit einer Storyline ausgeschmückt. Wie der Vorgänger von 2009 punktet Mirror's Edge Catalyst mit einer bunten, stilisierten Grafik, entpuppt sich im PCGH-Techniktest jedoch als Speicher-Nimmersatt - mit bemerkenswerten Performance-Ergebnissen.

    Mirror's Edge Catalyst basiert auf der Frostbite-Engine des schwedischen Entwicklers DICE, welcher seit einigen Jahren Teil des Publishers EA ist. Frostbite kam kam zuletzt in Need for Speed (2016) und Star Wars Battlefront zum Einsatz; der Grafikmotor ist grundsätzlich für sein gutes Verhältnis aus Qualität und Bildrate bekannt. Das hübsche Parkour-Spiel fordert jedoch selbst starken Computern Höchstleistung ab. Welche Hardware Mirror's Edge Catalyst genügt, prüft PC Games Hardware im ausführlichen Techniktest.

    22:39
    Mirror's Edge Catalyst: Die ersten 20 Minuten im Video
    Spielecover zu Mirror's Edge Catalyst
    Mirror's Edge Catalyst

    Systemanforderungen von Mirror's Edge Catalyst

          

    Mirror's Edge Catalyst setzt Windows 7 in der 64-Bit-Version, einen Prozessor mit mindestens vier logischen Kernen (u. a. Core i3-3250 und FX-4350) und 6 GByte Arbeitsspeicher voraus. Als Grafikkarte genügt laut den offiziellen Anforderungen eine Grafikkarte mit der Leistung einer Geforce GTX 650 Ti oder Radeon R9 270X mit je 2 GiByte. Unsere Tests belegen, dass vor allem die Angabe der Grafikkarte mit Vorsicht zu genießen ist - Mirror's Edge Catalyst zeigt einen beispiellosen Hunger auf Grafikspeicher.

    Stehen alle Details auf maximaler Stufe und ist die Begrenzung deaktiviert, werden schon für Full HD volle 8 GiByte Grafikspeicher benötigt. Die empfohlene Hardwarekonfiguration erwartet dementsprechend einen deutlich leistungsfähigeren Rechner. Neben Windows 10 64-Bit mit dem letzten großen Update sollte im Spiele-PC ein Intel Core i7-3770 mit 3,4 GHz oder ein AMD FX-8350 mit 4 GHz stecken. Überraschend hoch ist die Empfehlung von gleich 16 GByte Arbeitsspeicher, die aktuell noch nicht in der Masse der Spiele-PCs stecken dürften. Allerdings wurde diese Menge auch schon bei Star Wars: Battlefront genannt, dort waren 16 GiB zum flüssigen Spielen dann nicht wirklich nötig. Eine Nvidia Geforce GTX 970 oder eine Radeon R9 280X sollte ebenfalls im Rechner stecken, damit Mirror's Edge Catalyst optimal läuft. Dazu müssen Sie allerdings die Option "Grafikspeicher-Begrenzung" aktivieren oder - noch besser - die Optionen und insbesondere die Texturauflösung von Hand anpassen. Stehen alle Details auf maximaler Stufe und ist die Begrenzung deaktiviert, werden schon für Full HD volle 8 GiByte Grafikspeicher benötigt!

     Mirror's Edge Catalyst (2016)Need for Speed (2016)Star Wars Battlefront (2015)
    Minimum 720p / 30 Fps / Low 
    BetriebssystemWindows 7 (64 Bit)Windows 7 (64 Bit)Windows 7 (64 Bit)
    ProzessorCore i3-3250 / AMD FX-6350Core i3-4130Intel i3 6300T
    GrafikkarteGTX 650 Ti oder R9 270x mit 2 GiBGTX 750 Ti oder HD 7850 mit 2 GiBGTX 660 oder HD 7850
    Arbeitsspeicher6 GiB6 GiB8 GiB
    Speicherplatz25 GByte30 GByte40 GByte
        
    Empfohlen 1080p / 60 Fps / High 
    BetriebssystemWindows 10 (64 Bit)Windows 7 (64 Bit)Windows 10 (64 Bit)
    ProzessorCore i7-3770 / FX-8350Core i5-4690Core i5-6600
    GrafikkarteGTX 970 oder R9 280x (3 GiB)GTX 970 oder R9 290GTX 970 oder R9 290
    Arbeitsspeicher16 GiB8 GiB16 GiB
    Speicherplatz25 GByte30 GByte40 GByte

    Mehr Speicher = bessere Bildqualität, weniger Speicher = höhere Performance

          

    Unter der Frostbite-Haube von Mirror's Edge Catalyst passieren viele Dinge, auf die man als Spieler oder Tester nur sehr begrenzt Einfluss hat. Ist der im Grafikmenü platzierte Speicherschutz ("Grafikspeicher-Begrenzung") aktiv, blendet das Spiel je nach Auflösung, gewählten Grafikdetails und vorhandenem RAM dynamisch Details aus. Diese Sperre greift umso stärker ein, je höher die Auflösung und Detailstufe im Spiel eingestellt ist. Wenig Grafikspeicher bedeutet in der Praxis also weniger Details, aber auch höhere Bildraten. Dieses Phänomen fiel uns erst nach einigen Messungen auf und sollte noch einige Probleme bereiten, doch dazu gleich mehr. Vergleichen wir zum Einstand die Bildqualität einer Geforce GTX 980 (4 GiByte) mit "Hyper"-Details und aktiviertem Speicherschutz mit einer Geforce GTX 1070 (8 GiByte), welche die gleichen Settings vorgesetzt bekommt:


    Trotz leicht unterschiedlichen Blickwinkeln und etwas anderer Tageszeit: Offensichtlich unterscheidet sich die Bildqualität beider GPUs trotz haargenau gleichen Settings sehr stark. Dahinter steckt eine in Mirror's Edge Catalyst neu in die Frostbite aufgenommene dynamische Detailanpassung, die selbstständig die grafische Güte zurückfährt, wenn der Speicher der verbauten GPU nicht ausreicht. Dies funktioniert in einigen Fällen und bestimmten Details mit ebenfalls bestimmten GPUs relativ gut, in den meisten Fällen sollten Sie aber die Grafikoptionen von Hand optimieren, um die bestmögliche Optik und Leistung zu erhalten. Denn leider hat der Schalter "Grafikspeicher-Begrenzung" nicht nur Auswirkungen auf die Optik, sondern auch auf die Performance.

    Die globale Beleuchtung wird durch die Enlighten Middleware realisiert. Durch diese werden Lichtstrahlen simuliert, die von einer Oberfläche zu einer anderen reflektiert werden und diese dabei nicht nur erhellen, sondern auch eine Farbübertragung stattfinden lassen. Schon der Vorgänger nutzte eine globale Beleuchtung, allerdings in vorberechneter und statischer Form. Enlighten ist zum Teil dynamisch und passt sich den ändernden Lichtverhältnissen an.Die globale Beleuchtung wird durch die Enlighten Middleware realisiert. Durch diese werden Lichtstrahlen simuliert, die von einer Oberfläche zu einer anderen reflektiert werden und diese dabei nicht nur erhellen, sondern auch eine Farbübertragung stattfinden lassen. Schon der Vorgänger nutzte eine globale Beleuchtung, allerdings in vorberechneter und statischer Form. Enlighten ist zum Teil dynamisch und passt sich den ändernden Lichtverhältnissen an.Quelle: PC Games HardwareMirror's Edge Catalyst nutzt eine ganze Reihe moderner Effekte, darunter eine mit der Enlighten-Middleware realisierte globale Beleuchtung (siehe Bild); außerdem setzt das Spiel stark auf temporale Effekte. Besonders auffällig sind die Screenspace Reflections sowie die Kantenglättung. Die temporale Verrechnung von mehreren Bildern ist fest in das Spiel integriert und lässt sich im Optionsmenü nicht deaktivieren. Den Versuch, die zeitliche Komponente in der Konfigurationsdatei abzuschalten, quittiert Mirror's Edge Catalyst auf mehreren PCGH-Testsystemen mit einem Absturz. Prinzipiell ist es sehr effizient, Informationen aus mehreren Frames zu verrechnen, jedoch entstehen dabei auch einige Nebeneffekte, darunter beispielsweise das Nachziehen, eine Art Schleier beziehungsweise Ghosting - Remedys Quantum Break lässt herzlich grüßen. Dieser Effekt ist besonders bei niedrigen Bildraten deutlich zu beobachten. Je weniger Bilder pro Sekunde geliefert werden, desto offensichtlicher arbeitet ein temporaler Effekt, insbesondere, wenn wie im Falle von Mirror's Edge Catalyst zumindest 4 aufeinanderfolgende Frames verrechnet werden. Auch arbeitet die Kantenglättung bei niedrigen Bildraten weniger effektiv. Zur Verdeutlichung haben wir zwei Bildvergleiche mit auf 30 und 60 Fps fixierter Leistung bei gleichen Grafikeinstellungen und gleicher Hardware angefertigt:

    Screenspace Reflections bei 30 und 60 Fps (Hyper)
    MirrorsEdgeCatalyst-Screen-Space-Reflections-30-Fps-pcgh
    Temporale Kantenglättung bei 30 und 60 Fps (Hyper)
    MirrorsEdgeCatalyst-Temp-AA-30-Fps-pcgh

    Grafikkarten-Benchmarks - Dynamische Details vs. Nvidia-Optimierungen

          

    Die Performance von Mirror's Edge Catalyst ist prinzipiell gut. Doch während unserer Benchmark-Evaluierung stießen wir auf einige sehr interessante Auffälligkeiten. Ein Blick auf das Balkendiagramm soll uns zur Veranschaulichung dienen: Schauen Sie sich einmal die Performance der R9 280X/3G in Full HD an. Diese ist nur wenig langsamer als eine R9 390 mit satten 8 GiByte Speicher und höherer Rechenleistung. Wählen Sie nun die Benchmarks für 1440p aus und werfen Sie einen Blick auf die R9 Fury/4G und die GTX 1070/8G. Diese erzielen beinahe die gleiche Leistung. Das dürfte nicht nur uns befremdlich vorkommen.

    Die Lösung des Rätsels ist besagte Funktion für den begrenzten Grafikspeicher im Optionsmenü von Mirror's Edge Catalyst. Ist dieser Schalter aktiv, skaliert die Streaming-Engine des Spiels die Details abhängig vom Grafikspeicher dynamisch. Offenbar betrifft dies nicht nur die Texturen, bei denen der Detailverlust bei unzureichendem Speicher deutlich erkennbar ist, sondern auch andere Elemente des Spiels, anders ist die teils drastisch anwachsende Performance kaum zu erklären. Das Problem dabei: Die Benchmark-Ergebnisse der einzelnen GPUs sind zu weiten Teilen nicht untereinander vergleichbar.

    00:42
    Mirror's Edge Catalyst - Die PCGH-Benchmarkszene im Video
    Spielecover zu Mirror's Edge Catalyst
    Mirror's Edge Catalyst

    Die vermeintliche Lösung: Schalten wir doch einfach die Restriktion aus. Genau das haben wir bei unseren Benchmarks mit Hyper-Details getan. Doch nun zeigen sich andere Auffälligkeiten: Die AMD-GPUs knicken stark ein, nur die beiden Hawaii-GPUs R9 390 und R9 390X mit je 8 GiByte Speicher liefern ordentliche Ergebnisse. Interessanterweise schafft selbt eine GTX 970 mit ihrem segmentierten 3,5 GiByte + 0,5 GiByte Speicher ähnlich hohe Bildraten, eine GTX 960 mit 4 GiByte überholt indes eine R9 Fury/4G. Etwas weniger seltsam wirken die Hyper-Benchmarks in Ultra HD, doch ein neuerlicher Blick auf die GTX 960 und R9 Fury zeigt, dass erstere beinahe doppelt so hohe Bildraten liefert. Spätestens an dieser Stelle muss man als Tester anfangen, die Ergebnisse zu hinterfragen. Und noch etwas ist uns bei den Messungen aufgefallen: Die Geforce-GPUs verhalten sich hin und wieder seltsam und liefern ab und an beim Start nur rund die Hälfte der Fps vorangegangener Messungen. In einigen Fällen brach die Performance auch beim Auflösungswechsel oder beim Tabben aus dem Spiel plötzlich zusammen. Einzig ausgenommen sind die neuen Pascal-GPUs mit 8 GiByte Speicher sowie die Titan X mit 12 GiByte.

    Dies ließ unseren Verdacht auf das Speichermanagement der Treiber fallen: Offenbar nutzen Radeon-GPUs ihren Speicher deutlich weniger effizient als vergleichbare Geforce-Grafikkarten. Aufgrund der Unregelmäßigkeiten bei den Nvidia-GPUs wiederum fassten wir den Entschluss, uns die Performance einmal über einen längeren Zeitraum anzusehen. Also verlängerten wir mit einigen ausgewählten Grafikkarten unseren Benchmark von 20 auf 90 Sekunden. In den folgenden Diagrammen können Sie beobachten, wie sich eine Asus GTX 1070 Strix OC/8G (~2.025/4.007 MHz) eine Asus GTX 980 Ti Strix/6G (~1.380/3.506 MHz), eine Gainward GTX 980 Phantom/4G (~1.300/3.506 MHz) sowie eine Sapphire R9 Fury Nitro/4G (~1.050/1.000 MHz) verhalten. Auffällig: Die R9 Fury fällt mit deaktivierter Restriktion - also erzwungenen maximalen Details - sowohl in 1080p als auch 1440p sofort auf die Nase und liefert keine brauchbaren Bildraten. Die Fps der GTX 980 Ti sind für den ersten Teil der Messung angenehm hoch, doch nach etwa 30 bis 40 Sekunden fällt uns an der Maus eine unsaubere Frameverteilung auf. Etwa 20 Sekunden später bricht die Leistung plötzlich drastisch ein und es folgen 20 Sekunden, in denen die Bildraten deutlich abfallen, dazu ist das Framepacing extrem unrund. Kurz darauf fängt sich die GTX 980 Ti wieder.

    Frameverlauf Hyper-Details mit und ohne VRAM-Restriktion
    Frameverlauf-Hyper-Details-1080p-pcgh


    Noch deutlicher ist die unterschiedliche und die Benchmark-Ergebnisse beeinflussende Speicherverwaltung zwischen der GTX 980 und R9 Fury in Full HD: Auch hier ist die AMD-GPU schon von Beginn an offensichtlich mit der Datenflut überfordert, die Bildraten stagnieren auf kaum mehr als 20 Fps. Die GTX 980 hingegen liefert für die erste Hälfte der Messung etwa doppelt so viele Fps. Doch nach etwa 30 Sekunden beginnt auch hier das Spiel zu ruckeln, kurz darauf rasseln die Bildraten in den Keller und verweilen dort auch über den restlichen Zeitraum der Messung. Tatsächlich müssen wir das Spiel neu starten, damit die GTX 980 wieder eine ähnlich hohe Performance wie zum Beginn der Messung bringt.

    Ein weiteres Problem: Wir haben unzählige Anläufe benötigt, um aussagekräftige Messungen mit den Nvidia-GPUs und deaktivierter Speicherrestriktion zu erhalten. Wie oben erwähnt, kann es in einigen Fällen vorkommen, dass die Performance der Geforce-GPUs mit weniger als 8 GiByte Speicher sofort zu Beginn des Spiels einbricht. In einigen Fällen geschieht dies erst nach einigen Minuten, die GTX 980 Ti mit 6 GiByte Speicher bricht offenbar manchmal in 1440p gar nicht ein, jedoch hatten wir während unserer Messungen auch schon mehrfach in 1080p mit abfallenden Bildraten zu kämpfen. Mit anderen Worten: Für die Benchmarks ist das Verhalten nicht reproduzierbar. Uns blieb damit nur, die Nvidia-GPUs in einer Art Best-Case-Szenario zu messen. Sie sehen im Benchmark folglich die Fps, wenn alles glatt läuft.

    Die Benchmark-Ergebnisse der einzelnen GPUs sind zu weiten Teilen nicht untereinander vergleichbar. Wird die Speicher-Restriktion zugeschaltet, passieren einige andere interessante Dinge: In 1440p erreicht die R9 Fury plötzlich die Leistung der recht kräftig übertakteten GTX 1070 ohne Restriktion, die ebenfalls stark übertaktete GTX 980 Ti kann sich nun gar deutlich vor der Pascal-GPU einordnen. Ein ähnliches Bild in Full HD: Die R9 Fury erzielt in etwa die gleichen Fps wie die GTX 980. Doch wie schon angemerkt, nun berechnen die Grafikkarten je nach Speicherbestückung unterschiedlich viele Details.

    Unbedingt beachten: Diese Umstände stellen uns vor ein Problem, denn sie lassen normale Benchmarks streng genommen ungültig werden. Aufgrund der dynamischen Details können Sie mit dem Ultra-Preset samt aktiviertem Speicherschutz zwar die Performance erzielen, die Sie unseren Messungen entnehmen können, Sie erhalten aber nicht zwangsweise die Qualität, die Sie gewählt haben. Ist nicht genug Speicher vorhanden, gibt's eben keine Ultra- oder gar Hyper-Details. Bei den Messungen mit deaktiviertem Speicherschutz ist es andersherum: Sie erhalten zwar die gewählte Qualität, nicht jedoch zwangsweise die Performance, die der betreffende Balken suggeriert. Ausgenommen sind lediglich Grafikkarten mit 8 und 12 GiByte Speicher, diese zeigen volle Details auch bei zugeschaltetem Speicherschutz und brechen mit deaktivierter Restriktion nicht auffällig ein. Nur anhand der Benchmark-Balken lässt sich die tatsächliche Performance der Grafikkarten nicht einschätzen!

    Mirror's Edge Catalyst: GPUs

    Wählen Sie eine Auflösung im Drop-Down-Menü aus!

    • Mirror's Edge Catalyst
    Info Icon
    Game/Version Mirror's Edge Catalyst (Origin), PCGH-Benchsave 'Rooftop Rebel'
    Details Ultra preset + Hyper preset
    Software/Drivers Windows 10 x64, Geforce 368.39 WHQL, Radeon Software 16.6.1 Beta; HQ-AF
    • Benchmarks (1 von 6)

    • Produkte ein-/ausblenden

    ~1.936 MHz, 10,1 GT/s
    130.4
    121
    ~1.380 MHz, 7,2 GT/s
    110.8
    103
    ~1.700 MHz, 8 GT/s
    100.2
    94
    ~1.050 MHz, 1 GT/s
    93.9
    86
    ~1.316 MHz, 7 GT/s
    91.6
    84
    ~1.316 MHz, 7 GT/s
    78.2
    72
    ~1.070 MHz, 6 GT/s
    75.6
    67
    ~1.010 MHz, 6 GT/s
    69.6
    63
    ~1.050 MHz, 6 GT/s
    64.1
    58
    ~1.040 MHz, 6 GT/s
    60.9
    54
    ~1.400 MHz, 7 GT/s
    54.7
    50
    0
    5
    10
    15
    20
    25
    30
    35
    40
    45
    50
    55
    60
    65
    70
    75
    80
    85
    90
    95
    100
    105
    110
    115
    120
    125
    130
    135
    Name
    Ultra – 1.920 × 1.080 (Average Fps)
    Minimum Fps

    System

    Core i7-6700K @ 4,5 GHz, 2 × 16 GiB DDR4-3000 (1T), Asus Maximus VIII Hero (Z170)

    Resultate nicht unbedingt vergleichbar mit früheren Reviews/Results not necessarily comparable with earlier reviews

    Prozessor-Kernskalierung

          

    Wie gut skaliert die aktuelle Frostbite-Engine mit den zur Verfügung stehenden Prozessorkernen und -threads? Zur Beantwortung dieser Frage setzen wir auf einen reinrassigen AMD-PC, bestehend aus einem FX-8350 und einer Radeon R9 White Edition von Asus (Test in PCGH 06/2016). Die CPU steuert ihre vier Module mit festgesetzten 4 GHz an, die Grafikkarte arbeitet dank des erhöhten Powerlimits mit 1.000 MHz Kerntakt. Um ein vollständiges CPU-Limit zu erzielen, reduzieren wir außerdem - wie immer - die Auflösung: 1.280 × 720 ohne AA/AF stellt sicher, dass der Prozessor dieselbe Arbeit zu verrichten hat wie in üblichen Auflösungen, die geringe Pixelmenge entlastet nur die Grafikkarte.
    Mirrors Edge Catalyst: CPU Core Scaling (FX-8350 + Radeon R9 Nano)Mirrors Edge Catalyst: CPU Core Scaling (FX-8350 + Radeon R9 Nano)Quelle: PC Games Hardware Mirror's Edge Catalyst: Mit nur zwei CPU-Kernen verstopft das Streaming ...Mirror's Edge Catalyst: Mit nur zwei CPU-Kernen verstopft das Streaming ...Quelle: PC Games HardwareMirror's Edge Catalyst setzt jedes hinzukommende Rechenwerk in höhere Fps, um respektive verliert deutlich an Leistung, wenn der Prozessor nur wenige Kerne bietet. Der optimierte FX-8350 hat kein Problem, das Spiel mit deutlich mehr als 40 Fps darzustellen. Stehen nur drei Module zur Verfügung, sinkt die minimale Bildrate bei gleichem Takt um 20 Prozent - ein entsprechender Prozessor wie der FX-6350 liegt knapp darunter. Erst beim Wechsel auf vier Threads respektive zwei AMD-FX-Module, wie sie unter anderem der FX-4320 bietet, fällt die Bildrate fühlbar geringer aus, die Ladezeiten steigen an und das Streaming kommt öfter sichtbar zum Stocken. Mit nur zwei Threads - einen derartigen Prozessor gibt es nicht im Handel - blendet das Spiel sehr viele Details aus und ruckelt dennoch stark. Das Streaming ist offensichtlich darauf ausgelegt, mindestens vier Threads parallel zu verwenden.

    Die Grafikkarten-Testmethodik von PCGH

          

    Basierend auf Leser-Feedback verwendet PC Games Hardware für Spiele-Benchmarks seit rund zwei Jahren keine Referenz-Grafikkarten mit Standard-Taktraten mehr - zumindest was aktuelle Modelle angeht. An ihre Stelle treten Hersteller-Modelle samt werkseitiger Übertaktung, wie sie von einem Großteil unserer Community verwendet werden. Hierbei handelt es sich um typische Modelle, wenngleich "typisch" gar nicht so einfach zu definieren ist. Die Auswahl richtet sich nicht nur daran, welche Grafikkarten noch im PCGH-Testlabor anwesend sind, sondern auch, ob sie repräsentativ für das jeweilige Modell sind: Wir nutzen nach Möglichkeit weder unübertaktete, sich wegen Überhitzung drosselnde oder enorm schnelle Herstellerdesigns, sondern "Vernunftversionen", wie wir sie auch in den PCGH-Grafikkartentests meistens empfehlen. Beachten Sie bitte, dass wir nicht sämtliche Modelle am Markt testen können, sondern uns auf eine Auswahl beschränken müssen. Auch behalten wir uns vor, einzelne hier herangezogene Herstellerkarten in anderen Tests auszutauschen, beispielsweise dann, wenn sie das Testlabor verlassen müssen. Jede Grafikkarte wird vor den Benchmark-Durchläufen einer Aufheizperiode unterzogen, während derer sich der Kerntakt (Boost) auf ein bestimmtes, von Modell zu Modell unterschiedliches Niveau absenkt. Auf diese Weise vermeiden wir unrealistisch hohe Werte: Eine gerade aus dem Regal genommene Grafikkarte, noch kalt vom Nichtstun, boostet höher als im normalen Betrieb nach einiger Zeit unter Last. Das betrifft vor allem Geforce-Grafikkarten; die Frequenzen der meisten Radeon-Modelle bleiben auch nach dem Aufheizen unverändert - es sei denn, die Leistungsaufnahme ist der Limitfaktor. Die durchschnittliche Frequenz beim Test der jeweiligen Karten finden Sie in den Benchmarks.

    Mehr Informationen, Screenshots und Videos zu Mirror's Edge Catalyst von DICE finden Sie auf unserer Themenseite. In der Bildergalerie haben wir außerdem 40 Screenshots mit Hyper-Details in 4.096 × 2.160 Pixel bereitgestellt. Die zum Test verwendete und auf 1.450/4.207 MHz übertaktete Geforce GTX Titan X meldet eine maximale Speicherbelegung von rund 9 GiByte und stemmt Bildraten zwischen 30 und 50 Fps.

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Mirror's Edge Catalyst: Techniktest des hübschen, technisch holprigen Parkour-Speicherfressers
Mirror's Edge Catalyst aus dem Hause EA schickt PC-Spieler auf eine rasante Reise über Hausdächer und an Wänden entlang, der Modesport Parkour wird hier mit einer Storyline ausgeschmückt. Wie der Vorgänger von 2009 punktet Mirror's Edge Catalyst mit einer bunten, stilisierten Grafik, entpuppt sich im PCGH-Techniktest jedoch als Speicher-Nimmersatt - mit bemerkenswerten Performance-Ergebnissen.
http://www.pcgameshardware.de/Mirrors-Edge-Catalyst-Spiel-55642/Specials/Benchmarks-Test-1197847/
18.06.2016
http://www.pcgameshardware.de/screenshots/medium/2016/06/Mirror-s-Edge-Catalyst-DCI-4K-maxed-und-downsampled-Raff-31-pcgh_b2teaser_169.jpg
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