Star Wars: Battlefront im Technik-Test - Jetzt mit 16 GPUs inklusive Radeon R9 380X
Benchmark-Liveticker im Technik-Test zu Battlefront: Seit dem 17.11 ist der Bombast-Shooter im Star-Wars-Gewand von DICE spielbar - allerdings nicht offiziell in Deutschland, denn der Start verläuft gestaffelt. Hierzulande werden sich Imperiale und Rebellen erst ab heute nach Mitternacht bekämpfen können. Wir konnten jedoch schon vorab einen kleinen Blick auf das Spiel werfen und uns erste Eindrücke zur Technik sowie Performance verschaffen, die wir an dieser Stelle mit Ihnen teilen wollen.
Update: Aktuell stehen wir bei 16 Grafikkarten und wir nähern uns dem Ende der Tests.
Nachdem wir bereits vorab anhand der offenen Beta erste Eindrücke von dem neuen Multiplayer-Shooter der Battlefield-Macher DICE sammeln konnten, gelang es uns auch dieses Mal, etwas früher Zugang zu erhalten - besten Dank an EA an dieser Stelle. Für einen kompletten Technikartikel reicht dies noch nicht, allerdings haben wir erste Benchmarks erstellt und uns neben der Performance die optische Güte sowie die Menüs der Vollversion etwas genauer angesehen. Weitere Benchmarks liefern wir im Laufe des Tages nach.
Engine: Frostbite 3 mit PBR und Photogrammetrie
Bei Star Wars Battlefront kommt die Frostbite-3-Engine zum Einsatz, die nun auch physikbasiertes Rendering ("Phyiscally Based Rendering") bietet. PBR berechnet das Wechselspiel zwischen Licht und Materialien mit Hilfe von physikalischen Gesetzmäßigkeiten beziehungsweise deren Annäherungen. Damit sollen Spielwelten nicht nur realistischer aussehen: Programmierer sparen auch Zeit, weil sie die Engine durch die Verwendung physikalischer Modelle mit weniger vielen Parametern füttern müssen - bisher war es nötig, möglichst viele Einstellungen vorzunehmen, um eine möglichst korrekte Simulation zu erhalten. Unter anderem wird somit eine echte Global Illumination ermöglicht.
Battlefront nutzt wie The Vanishing of Ethan Carter eine Technik namens Photogrammetrie. Dabei werden hunderte Fotos von beispielsweise einer Pflanze aus unterschiedlichen Winkeln gemacht und daraus ein sehr lebensnahes 3D-Objekt geschaffen. Die Photogrammetrie-Software erstellt Referenzpunkte, die auf den verschiedenen Aufnahmewinkeln basieren und verbindet diese zu einer sehr detaillierten Grundlage für niedriger aufgelöste 3D-Gitter, die in Spielen verwendet werden können. Allerdings ist auch danach noch einige Handarbeit durch die Grafiker notwendig. Trotzdem sorgt diese Technik dafür, dass Star Wars: Battlefront so nah am Aussehen des Star-Wars-Universums aus den Filmen ist wie kein anderes Spiel zuvor. Genau so arbeitet auch DICE, allerdings mit dem netten Bonus, jede einzelne Requisite aus allen Star Wars-Filmen fotografieren zu dürfen. Das Ergebnis ist eine extrem hohe Detailschärfe von Objekten. Das Speederbike beispielsweise sieht im Spiel bis aufs kleinste Detail exakt so aus wie in der Blu-ray-Fassung von Star Wars: Die Rückkehr der Jediritter.
Gegenüber Battlefield 4 ist zu vermelden, dass Mantle nicht mehr unterstützt wird. Auch die experimentelle Unterstützung von DirectX 12 ist nicht in der finalen Version. Im Folgenden sehen Sie alle Optionen in den Spielmenüs zum Thema Grafik, Audio und Eingabe.
Performance und Optik: Technische Eindrücke der Vollversion
Waren wir schon von der Grafik der offenen Beta sehr angetan, sind wir von der Vollversion regelrecht begeistert: DICE hat die optisch beeindruckensten Elemente nicht etwa schon zu Beginn genutzt, sondern diese bis jetzt zurückgehalten. Es ist wahrlich beeindruckend, mit welcher grafischen Opulenz sich etwa der Waldmond Endor präsentiert: Die aufwendig per Photogrammetrie erschaffenen digitalen und auf äußere Umstände wie Wind, Explosionen oder Berührung durch Spielfiguren reagierende Pflanzen bewuchern dicht und filigran ausgeleuchtet den extrem fein texturierten und dank dynamischer Tessellation sowie Displacement-Mapping sehr plastisch wirkenden Waldboden. Mose wachsen mit dreidimensionalen Alpha-Applikationen und fast greifbarem Realismusgrads über Boden und die sehr plastische Rinde der gigantischen Redwood-Stämme. Ein glaubwürdiger Regeneffekt benetzt Steine, lässt die dank Tessellation tiefen Fußspuren im Matsch glänzen und die Imperialen Fähren mittels Screen Space Reflections auf den metallischen Landeplattformen glänzen.
Quelle: PC Games Hardware
Der Detailgrad der Assets ist phänomenal hoch, die Texturen fast ausnahmslos sehr fein aufgelöst, Tessellation und Displacement-Mapping sorgen für zusätzliche Tiefe.
Doch nicht nur Endor wurde mit dieser Liebe zum Detail gestaltet, auch die anderen Schauplätze zeigen einen ähnlich hohen Detailgrad, die schon aus der Beta bekannte Eiswelt Hoth ähnelt so stark dem cineatischen Vorbild, dass wir in den kurzen Filmschnipseln teils zweimal hinsehen müssen, um die Echzeitgrafik von der Filmkulisse zu unterscheiden. Gleiches gilt für Sollust oder Tatooine, letzteres lässt uns beispielsweise eine der besten Sandtexturen der Computerspiele-Geschichte bewundern, während im Hintergrund der aus den Filmen bekannte Sandkriecher der Jawas seine gigantische Siluette durch die Dünen schiebt. Wow - optisch ist Star Wars: Battlefront zweifelsfrei der bislang hübscheste Multiplayer-Shooter. Aber mehr noch: DICE zaubert hier eines der grafisch beeindruckendsten Spiele überhaupt auf den Schirm.
Grafikkarten-Benchmarks: Optisch beeindruckend, leistungstechnisch atemberaubend
Quelle: PC Games Hardware
Star Wars Battlefront - CPU-Auslastung
Die Grafik ist also ausgezeichnet. Doch damit nicht genug, denn auch die Performance ist sehr gut - Sie müssen also keine High-End-Hardware besitzen, um Star Wars: Battlefront in dieser Güte auf dem heimischen PC in hohen oder gar maximalen Details mit butterweichen 60 Fps auf dem eigenen Bildschirm erleben zu können. Unsere ersten Performance-Analyse zufolge schaffen High-End-GPUs selbst Ultra HD in den anspruchsvollsten Szenen mit leicht reduzierten Details mit sehr flüssigen Bildraten. Eine solche haben wir uns für diese ersten Benchmarks ausgesucht, es handelt sich um die Trainingsmission "Jagd auf Endor". Hier starten wir auf imperialer Seite mit einem Speederbike und rasen mit halsbrecherischer Geschwindigkeit durch das idyllische Unterholz. Hier liegt nicht nur die Grafiklast so hoch wie in kaum einer anderen Mission, zudem ist die Streaming- und damit CPU-Last sehr hoch und bringt auch unseren auf 4,5 GHz übertakteten i7-6700K zum Schwitzen.
Die Ergebnisse decken sich außerdem in etwa mit den heftigsten Szenen in den von uns bislang absolvierten Multiplayer-Matches, ist also ein gutes Indiz für die Frameraten, die Sie in sehr anspruchsvollen Szenen während der Mehrspieler-Matches erwarten können. Wir setzten außerdem auf die mittlerweile verbesserte Kantenglättung TAA, die zwar für eine sehr deutliche Unschärfe sorgt, allerdings auch Pixel- und Shaderflimmern fast komplett eliminiert - in höheren Auflösungen ist der Unschärfe-Effekt weniger stark ausgeprägt. Zudem forcieren wir wie immer per Geforce- und Catalyst-Treiber die hohe Texturfilterung. In beide Treiber flossen bereits Optimierungen für die Vollversion von Battlefront ein. Zudem wählen wir im AMD-Treiber (ebenfalls wie von unseren Benchmarks gewohnt) die feste Tessellation-Maximalstufe x64, statt "AMD-optimiert", um die Tessellations-Last für beide Grafikkartenhersteller gleich zu schalten. Laut AMD-Reviewer-Guide wird diese ansonsten dynamisch je nach Oberflächenbeschaffenheit angepasst - sehr nett für Radeon-Besitzer. Für möglichst ausgeglichene Benchmarks jedoch nicht, weshalb wir diesen Faktor auf diese Weise zu eliminieren versuchen.
Die Performance ist generell sehr gut und AMD schneidet überdurchschnittlich stark ab. In 1080p sind die Nvidia-GPUs verhältnismäßig stärker, in hohen Auflösungen holen die Radeons allerdings mächtig auf. Dieser Umstand ist nicht sonderlich verwunderlich, denn DICE arbeitet eng mit AMD zusammen, die zugrundeliegende Technik wurde zudem stark für die mit AMDs GCN-Hardware bestückten Konsolen ausgelegt. Einen deutlichen Nachteil müssen Sie mit einer Nvidia-GPU allerdings nicht befürchten. Da wir nur recht wenig Zeit zum Testen hatten und uns Origin zudem mit der schon bekannten, temporären Account-Sperrung bei zu häufigem Hardware-Tausch in die Quere kam, können wir Ihnen momentan nur einige wenige Grafikkarten-Benchmarks bieten. Wir werden im Verlauf des Tages noch einige GPUs ergänzen.

1. Das Spiel auf AMDs entwickelt wurde
2. Das Spiel für Konsole entwickelt wurde
3. Frostbite eine Engine ist die den AMDs eben schmeckt.
Es hat aber sicher nix damit zu tun, dass hier ein Programmcode eines Herstellers zum Einsatz kommt.
Von daher fände ich's super und auch interessanter wenn PCGH die Benchmark-Werte noch mal im Bezug auf Standard Taktung ermittelt und veröffentlicht - zumal nicht jeder immer alles Übertaktet
Auch die restliche HW würde mich interessieren - beispielsweise welcher RAM zum Einsatz kam bzw wie dessen Taktung aussieht. Auch hier habe ich mit DDR4-3000 gut 10 FPS mehr erreichen können als mit DDR4-2133.
Laut Fraps erreiche ich in FullHD und der PCGH-Benchmarkmission "Jagd auf Endor" mit einer 'MSI GTX 970 Gaming 4G' und DDR4-3000 durchschnittlich 90 FPS.
Das Spiel finde ich grandios.
Die Atmosphäre ist als eingefleischter StarWars Fan atemberaubend. Es gibt sehr viele Details aus den Filmen und auch die ganzen "Easter Eggs" tragen zum StarWars Feeling bei. Habt ihr zB schon mal das Spiel auf gehabt aber längere Zeit in einer der Menüs nichts gemacht? Da gibts auch einen lustigen "Bildschirmschoner"
Der Multiplayer ist aber in der Tat sehr Chaoslastig und am Anfang etwas verwirrend. Auch fehlt mir ein gewisser Koordinationszwang auf vielen Maps - oft kommen Gegner einfach von hinten wodurch schnell Frust aufkommt.. Man kriegt aber sehr schnell und auch stetig immer wieder ordentliche Adrenalinschübe
Schade finde ich, dass es keine richtige Kampagnen zur Geschichte von StarWars gibt - aber wer weiß, vielleicht wird das in Form eines DLC's noch nachgereicht?
Zum Glück gibt es die Origin-Zufriedenheitsgarantie
1. Das Spiel auf AMDs entwickelt wurde
2. Das Spiel für Konsole entwickelt wurde
3. Frostbite eine Engine ist die den AMDs eben schmeckt.
Es hat aber sicher nix damit zu tun, dass hier ein Programmcode eines Herstellers zum Einsatz kommt.