Mainboard für Spieler: Bestenliste Intel und AMD (Januar 2014) - Was ist ideal für Zocker? - Mainboards: Übersicht und Kaufempfehlungen - Intel: Sockel 1155

Mainboard

Hersteller:
k.A.

Mainboard für Spieler: Bestenliste Intel und AMD (Januar 2014) - Was ist ideal für Zocker?

Tom Loske
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29.12.2013 11:45 Uhr
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1111°
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Mainboard-Tests und Kaufempfehlungen in der Bestenliste von PCGH: Mit den Tipps von PC Games Hardware finden Sie immer das richtige Mainboard. Im Folgenden sehen Sie eine Übersicht aktueller Mainboards mit den Sockeln AM3+, AM3, FM2, 1150, 1155 und 2011.

Mainboard-Tests-Übersicht - Neuigkeiten: Sockel 1155

      

Für Intels neue Haswell-CPUs ist ein Mainboard mit dem Sockel 1150 nötig. Da der Preisunterschied zwischen Haswell und dem Vorgänger Ivy Bridge gering ist, raten wir Neukäufern gleich zu einem Sockel-1150-System. Falls Sie aber bereits eine Ivy- oder Sandy-Bridge-CPU haben oder ihr vorhandenes Sockel-1155-Board defekt ist, finden Sie hier die passenden Empfehlungen.

Kauftipps für Sockel-1155-Mainboards

      

Gigabyte G1.Sniper3 02 Gigabyte G1.Sniper3 02 [Quelle: Siehe Bildergalerie] Die Highlights von Gigabytes Gaming-Mainboard G1.Sniper 3 sind der hochwertige Onboard-Sound und der Killer-E2200-Netzwerk-Chip von Bigfoot Networks. Dieser kann nämlich in Kombination mit der Bigfoot-Software dafür sorgen, dass der Ping bei Online-Spielen gesenkt wird und Lags vermieden werden. Zum Top-Onboard-Sound gehören der Soundcore-3D-Chip von Creative, der auch bei aktuellen Soundkarten der Recon-3D-Reihe verwendet wird, sowie hochwertige Wandler. Außerdem eignet sich das G1.Sniper 3 dank Zusatz-Chip für SLI oder Crossfire mit zweimal 16 Lanes. Auch die Overclocking-Funktionen sind umfangreich. Zudem wird eine PCI-Express-Steckkarte mitgeliefert, die WLAN n und Bluetooth 4.0 unterstützt. Damit ist das G1.Sniper 3 unsere neue Sockel-1155-Referenz. Dafür kostet das extrabreite High-End-Board auch rund 280 Euro.

MSI Z77A GD65 Gaming 02 MSI Z77A GD65 Gaming 02 [Quelle: Siehe Bildergalerie] Falls Sie den Killer-Netzwerk-Chip wollen und das G1.Sniper 3 Ihnen zu teuer ist, bietet sich das Z77A-GD65 Gaming von MSI mit Killer E2205 an. Mit rund 130 Euro ist es kein billiges Board, aber deutlich günstiger als die Gigabyte-Platine. Dafür müssen Sie auf technisch hochwertigen Onboard-Sound verzichten. Zwar unterstützt das Z77A-GD65 Gaming Soundblaster Cinema, allerdings handelt es sich dabei lediglich um eine Software-Löung; Onboard-Sound-Chip und übrige Bauteile wie Digital-Analog-Wandler sind nicht außergewöhnlich, sondern lediglich Standardware. Sehr gut haben uns hingegen alle Leistungswerte und die Einstellungsmöglichkeiten im UEFI gefallen. Falls Sie jedoch noch eine alte PCI-Karte verwenden möchten, sind sie hier falsch: Beim Z77A-GD65 Gaming gibt es keine PCI-Slots. Das gilt übrigens auch für das folgende MSI Z77 Mpower, das dem Z77A-GD65 Gaming sehr ähnlich ist.

MSI Z77 Mpower 02 MSI Z77 Mpower 02 [Quelle: Siehe Bildergalerie] Wenn Sie zuverlässig hohe Taktraten erreichen wollen, ohne sich dafür verschulden zu müssen, ist das Z77 Mpower eine gute Wahl: Für 150 Euro bekommen Sie hier eine sehr gute Kühlung (der Z77 bleibt im Stabilitätstest 28 Grad kalt!), gut erreichbare Spannungsmesspunkte, Dual-UEFI und ein gutes UEFI-Einstellungsmenü. Mit der praktischen Go2BIOS-Taste gelangen Sie zudem direkt in das UEFI-Menü, ohne rechtzeitig die Entf.-Taste drücken zu müssen. Auch sonst ist die Ausstattung mit WLAN n, Bluetooth und Diagnose-LEDs gelungen und alle Benchmark-Werte sehr gut, weshalb sich das Mpower im Test sowohl einen Top-Produkt-Award als auch eine Spartipp-Auszeichnung erkämpft.

MSI B75A G43 MSI B75A G43 [Quelle: Siehe Bildergalerie] Der kleine Bruder, das MSI B75A-G43 kostet deutlich weniger - mit 60 Euro ein Schnäppchen für alle, die nicht übertakten möchten und keine Anschlussvielfalt benötigen. Der B75-Chipsatz erlaubt zwar die von Intel spezifizierten RAM- und Turbo-Werte, jedoch keine höheren. Mit vier USB-3.0-Anschlüssen (zwei hinten, zwei extern) bietet das B75A-G43 genügend Ports, für SATA-6GB/s-taugliche Geräte hingegen steht nur einer bereit - setzen Sie eine SSD und eine HDD ein, ist dies jedoch völlig ausreichend. PCI-Express 3.0 ist selbstverständlich mit von der Partie.


Asrock Z77 Pro 3 02 Asrock Z77 Pro 3 02 [Quelle: Siehe Bildergalerie] Falls Sie gerne ein möglichst günstiges Z77-Board haben möchten, bekommen Sie mit dem Z77 Pro3 den richtigen Spartipp für Ihre Ansprüche: Beim Asrock-Board handelt es sich um ein schmales ATX-Board. Im Gegensatz zur Micro-ATX-Platine von Asus liegen hier die üblichen 5,3 Zentimeter zwischen Grafiksteckplatz und CPU-Sockel, was für etwas niedrigere Temperaturen sorgen kann. Die Lüftersteuerung ist allerdings schlechter als beim Asus-Board, denn sie arbeitet stets lauter als nötig. Wir empfehlen daher, gleich einen Kühler mit großem Lüfter und geringer Maximaldrehzahl zu verwenden. Für knapp 60 Euro dennoch ein rundes Angebot.

Asus P8Z77 I Deluxe 03 Asus P8Z77 I Deluxe 03 [Quelle: Siehe Bildergalerie] Das Mini-ITX-Board P8Z77-I Deluxe von Asus bietet praktisch alles, was sich Mini-PC-Bastler wünschen: Wie bei Boards im Mini-ITX-Format üblich können Sie auf dem begrenzten Platz von 17 x 17 Zentimetern immerhin eine Grafikkarte (PCI-Express-x16-Slot) und zwei DDR3-Module einsetzen. Zudem stehen vier SATA-Ports bereit. Zwei davon bieten 6Gb/s-Geschwindigkeit, die anderen beiden 3Gb/s-Performance. Zudem bringt Asus auf der kleinen Fläche ein WLAN-Modul mit n-Standard unter; die beiden passenden Antennen werden mitgeliefert. Auch Bluetooth wird unterstützt. Auf der aufrecht hingestellten Zusatz-Platine sind die Spannungswandler samt flacher Kühlung untergebracht. Zudem ist der Sockel hier so weit vom PCI-Express-x16-Slot entfernt, dass Sie problemlos einen breiten CPU-Kühler einsetzen können - das ist leider keine Selbstverständlichkeit bei Mini-ITX-Mainboards.

Mittlerweile ist eine neue Variante mit "WD" im Namen verfügbar. Die Abkürzung steht hier für die Unterstützung von Intels Wireless-Display-Technik. Die WD-Variante kostet nur minimal mehr als das normale P8Z77-I Deluxe.


 
Volt-Modder(in)
03.03.2014 23:00 Uhr
Geld zu haben und es sinnvoll einzusetzen sind zweierlei...

Ach übrigens, auch bei Gigabyte gibt es günstige Boards mit Z-Chipsatz:

Gigabyte GA-Z87-DS3H Preisvergleich | Geizhals Deutschland
Freizeitschrauber(in)
03.03.2014 21:33 Uhr
@Kuschluk
AMEN to that!

Mein altes AM" Board mit Phenom muss ersetzt werden. Ich habe random freezes und der Speicher ist es nicht. Allersdings läuft der Prozzi seit Jahren übertaktet, daher vermute ich, es ist der Prozzi, der muckt. Kann auch das Board sein, irgendwelche Bauteile machen die Grätsche. Auf jeden Fall nervt es und ich muss schnell handeln.

Intel CPU ist klar, da ich auch daddeln will. Jetzt hab ich mir zwei Tage lang die Unterschiede der Chipsätze für den 1150-Sockel angeguckt. Am Ende lande ich bei einem 63 Euro Board. Ich frage mich ernsthaft, warum es so viele Boards über 100 Euro gibt. Der Z87 kann ja noch Sinn machen, weil er wohl 7 komplette PCIe 16x Anschlüsse im Vollausbau am Start hat. Für Ultrazocker, die merken eh nix, macht das wohl Sinn, 7 GTX 780 zu betreiben. Aber für meine Ansprüche, die schon etwas über die normalen Ansprüche heraus gehen, PCI und AMR und 6 SATA und 6 USB, ist bei 100 Euro Schluß. Zumindest mit etwas Verstand. Und genau wie du sagst, die Kohle lieber in nen geilen Prozzi geben.
Bei mir wird es alles in allem 230 Euro kosten, H85 Board und 4570 CPU. Das geht, nervt aber auch schon.

Ich bin Lehrer in Hamburg und ein Schüler erzählte mir neulich, dass er die Titan besitzt. Gekauft als sie heraus gekommen war. Was für ein Schwachsinn!!! Der ist in der 9. Klasse. Und seine Eltern unterstützen diesen Mist auch noch. Wenn jemand genug Kohle verdient und ein Jahresbudget von 1500 Euro für PC hat, dann bitte schön, freies Land. Aber bei Kids geht das zu weit. Schlimm genug, DASS 7. Klässler BF4 daddeln, aber dann auch noch auf Semi-Profi-Rigs? (Die haben alle so heftige Maschinen)

Ich bin nach wie vor "stolz" auf mich, wenn ich mir einen Überblick verschaffe und dann froh bin, nicht ASUS oder GIGABYTEs Melkkuh zu sein.

Die gute alte Sache mit dem Geld...
Komplett-PC-Aufrüster(in)
09.12.2013 13:14 Uhr
wenn mans genau nimmt kommts auf das Board 0 an. Daran ist wichtig dass es den Prozessor unterstützt, genügend RAM aufnehmen kann und die sonstigen steckplätze vorhanden sind:

Ich sage mal wenn ich nen SYSTEM nehm mit einem 50 € H81 Board und 16 gig DDR 3 + i7 4770k und ne 780ti reinstecke merkt kein mensch ob es jetzt dieses board oder ein 300 € teil ist.

=> ich hab auch ein ~240 € Asus Deluxe drin ... aber ehr weils hübsch aussieht und ich auch wirklich sorgfälltig getaktet habe.


=> OC will doch jeder doch wie viele tuns wirklich ? und wie viel tuns mit sachverstand ? ^^ => die meisten bauen bei GPUs Artefakte und bei CPUs bluescreens ein XD weil sie sich teils nicht eingestehn wollen dass eine Saubere Löösung mit diesem Takt bzw. dieser Spannung und kühlung nicht mehr möglich ist.

=> hat doch kaum einer richtig geduld ...


http://www.alternate.de/G...


was fehlt diesem board dass einen durchschnittlichen Gaming PC "bremsen" würde ?

Die wenigsten nutzen SLI, Sata 3 und USB 3 sind mit an board. 16 gig ram sind ausreichend.


Wer die 100 € in den Prozessor steckt hat schon nen i7 statt i5 und wer verstand hat steckt sie in ne SSD oder sonst etwas.
PCGH-Community-Veteran(in)
08.10.2013 01:00 Uhr
Ich bin ebenfalls der Meinung, dass in der Bestenliste für den Sockel 1150 ein oder zwei Board/s der oberen Mittelklasse(150-200€ fehlen. Dabei bin ich mir sicher, dass gerade diese Preisklasse die meisten "OC-Gamer" interessiert, sehr teure Mainboards bringen dem Normalverbraucher doch eh kaum mehr. Es sind leider nur zwei ganz teure und zwei günstige aufgelistet...
Software-Overclocker(in)
05.10.2013 22:32 Uhr
Zitat: (Original von Icedaft;5429520)
Diese Empfehlungen suggerieren, das man zum Spielen ein 350€ Board mit Features braucht, die überhaupt nichts bringen (Killer E2201, vergoldete Anschlüsse,Wasserkühlungsanschlüsse für den Chipsatz inkl Mini-Kreis(ch)säge...).

Schön das es High-End Hardware gibt, es gibt genug Menschen (Söhne reicher Eltern...) die nicht wissen wohin mit dem Geld, aber Boards jenseits der 180€ sollten eine eigene Kategorie bekommen und haben in der Bestenliste nichts zu suchen.




vorallem da sie von vielleicht 3 leuten hier im forum genutzt werden

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