Mainboard für Spieler: Bestenliste Intel und AMD (Mai 2013) - Was ist ideal für Zocker? - Mainboards: Übersicht und Kaufempfehlungen Mai 2012 - AMD: Sockel AM3/AM3+
Mainboard für Spieler: Bestenliste Intel und AMD (Mai 2013) - Was ist ideal für Zocker?
Mainboard-Test-Übersicht - Neuigkeiten: Sockel AM3/AM3+
Das brandneue Sabertooth 990FX/GEN3 R2.0 von Asus unterstützt PCI-Express 3.0. Der neue Standard, der theoretisch eine fast zweimal so hohe Übertragungsrate wie PCI-E 2.0 ermöglicht, wird bisher nur vom PCI-E-Controller in den Intel-CPU-Generationen Ivy Bridge (offiziell) und Sandy Bridge E (inoffiziell) unterstützt. AMD-Prozessoren für den Sockel AM3 oder AM3+ haben hingegen keinen integrierten PCI-E-Controller. Asus bringt daher einen zusätzlichen Controller auf der Platine unter, der PCI-Express 3.0 ermöglicht.
Kauftipps für Sockel-AM3-/AM3+-Mainboards im Mai
Asus Crosshair V Formula [Quelle: Siehe Bildergalerie]
Als Nachfolger des bereits sehr guten Crosshair IV Formula mit Sockel AM3 und 890FX-Chip nutzt die neue AM3+-Variante Crosshair V Formula konsequenterweise den 990FX. Dabei hat Asus viele Details weiter verbessert. Am auffälligsten ist natürlich die neue Kühlung. Unter den mächtigen Kühlrippen samt flacher Heatpipe bleiben die Temperaturen von Northbridge und CPU-Spannungswandlern in unserem Stabilitätstest (Crysis + Prime 95 + LAN-Auslastung) zwar nicht außergewöhnlich niedrig, aber etwas geringer als bei dem 990FXA-GD80 von MSI. Im I/O-Bereich stehen nun vier statt zwei USB-3.0-Ports bereit; zudem bietet das Crosshair V Formula einen internen Anschluss - beispielsweise für zwei Front-USB-3.0-Anschlüsse. Neben den sechs üblichen SATA-6Gb/s-Ports, die von der Southbridge SB950 angesprochen werden, nutzt Asus einen Zusatz-Controller von Asmedia für einen weiteren internen und einen externen SATA-6Gb/s-Anschluss. Auch der Vorgänger verfügt über zwei zusätzliche SATA-Ports, allerdings nur mit 3Gb/s-Leistung. Beide Crosshair-Boards bieten zudem Onboard-Sound mit Unterstützung für EAX Advanced HD 5.0.
Messpunkte, an denen Übertakter per Multimeter die tatsächlich anliegenden Spannungen herausfinden können, sowie gut zu unterscheidende Schalter für den PC-Start, Reset sowie Clear-CMOS direkt auf der Platine gibt es ebenfalls auf beiden Modellen. Weitere Gemeinsamkeiten: Mit ROG Connect übertakten Sie Ihren PC per USB-Kabel vom Notebook aus und die Gamefirst-Technik kann einen Vorteil bei Online-Spielen bringen, falls gleichzeitig ein großer Daten-Upload läuft. Einer der wichtigsten Unterschiede: Das Crosshair V Formula bietet die sehr übersichtliche grafische UEFI-Oberfläche von Asus. Auch die Lüftersteuerung arbeitet mit angenehm feinen Abstufungen und ist nicht lauter als nötig. Die Einstellmöglichkeiten sind sehr gut. In den Leistungstests erzielt das 990FX-Board tadellose Werte - einzige Ausnahme ist die "nur" gute Sendeleistung des LAN-Controllers von Intel. Das macht aber in der Praxis nur einen geringen Unterschied - damit ist das Crosshair IV Formula unsere Empfehlung für Übertakter und Multi-GPU-Fans.
Mittlerweile hat das neue Crosshair V Formula-Z das Crosshair V Formula abgelöst. Die wichtigsten Unterschiede: Bei der Z-Variante wurde der einzelne PCI-Slot durch einen PCI-Express-x1-Anschluss ersetzt. Zudem kommt eine neue Version des Onboard-Sounds zum Einsatz. Der Preis ist ungefähr gleich geblieben.
Asrock 970 Extreme4 [Quelle: Siehe Bildergalerie]
Das 80 Euro günstige Asrock-Board mit 970er-Northbridge bietet eine gute Ausstattung. So stehen zwei externe und zwei interne (für die Gehäusefront) USB-3.0-Anschlüsse zur Verfügung. Ungewöhnlich: Asrock garantiert neben der üblichen Crossfire-Unterstützung sogar problemlosen SLI-Betrieb (eine passende Brücke wird mitgeliefert), obwohl sich der 970er-Chip offiziell gar nicht für den Einsatz von zwei Grafikkarten eignet. Im Gegensatz zur 990FX-Northbridge stehen hier zwei Karten je acht statt 16 PCI-E-2.0-Lanes zur Verfügung. Wer das Mainboard ohne Gehäuse testen möchte, freut sich über die praktischen Tasten für An/Aus sowie Reset. Alle wichtigen Einstellungen lassen sich in dem übersichtlichen grafischen UEFI-Menü schnell vornehmen. Allerdings ist das UEFI bei Standardeinstellungen nicht optimal konfiguriert.
So ist beispielsweise die Lüftersteuerung serienmäßig abgeschaltet. Die Propellerregelung ist allerdings auch die größte Schwachstelle des günstigen Asrock-Boards: In unserem Test wurde die Drehzahl des Prozessorlüfters zwar von den maximalen 2.800 Umdrehungen pro Minute auf rund 1.600 U/min gesenkt, allerdings hob die automatische Regelung die Lüfterdrehzahl trotz steigender CPU-Temperatur nicht an. Wir empfehlen daher, für das Asrock-Board einen leistungsfähigen CPU-Kühler und einen Lüfter mit geringer Maximaldrehzahl zu verwenden - dann fällt die schwache Lüftersteuerung nicht störend auf. Ansonsten leistet sich das 970 Extreme4 aber keine Schwächen. Lediglich die LAN-Leistung liegt wenige MiByte/s hinter der Konkurrenz, in der Praxis fällt das aber kaum auf. Ansonsten sind alle Leistungswerte tadellos. Damit ist das günstige Asrock-Board unser Spartipp.
Gigabyte 970A UD3 [Quelle: Siehe Bildergalerie]
Ebenfalls zum kleinen Preis bekommen Sie beim 970A-UD3 sechs SATA-6Gb/s-Anschlüsse und zwei externe sowie zwei interne USB-3.0-Ports und Dual BIOS - ähnlich gut ausgestattete Mainboards für den Intel-Sockel 1155 sind deutlich teurer als diese Platine mit AMDs Sockel AM3+. Dazu gibt es einen schnellen LAN-Controller und vier SATA-Kabel - damit werden die Wünsche der meisten Käufer, denen das Preis-Leistungs-Verhältnis wichtig ist, sicher nicht nur erfüllt, sondern übertroffen. Wie bei den meisten Gigabyte-Boards gibt es kein UEFI; das bewährte Award-BIOS hält jedoch alle wichtigen Einstellungen bereit - allerdings müssen Sie im BIOS-Hauptmenü "Strg" und "F1" drücken, damit alle Optionen auch sichtbar sind.
Alle Leistungswerte sind sehr gut - egal ob Spiele, Anwendungen, USB 2.0 oder USB 3.0. Das 970A-UD3 ist daher das Rundum-sorglos-Board für Sparfüchse. Die größte Stärke des Gigabyte-Boards gegenüber dem 970 Extreme4 von Asrock ist die Lüftersteuerung, welche auch laute CPU-Kühler (bei geringer Temperatur) angemessen bändigt und deren Drehzahl in feinen Stufen anpasst. Zudem ist der LAN-Chip ein wenig flotter als beim Asrock-Board. Dafür müssen Sie bei der Gigabyte-Platine auf Diagnose-LEDs, Power- und Reset-Schalter sowie SLI-Unterstützung verzichten.
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denke noch lange nicht an ein neues System, von daher noch paar Monate oder Jährchen warten bis etwas bombastisches raus kommt.
Wieso noch auf ein P67 setzen? Übertakten geht auch mit günstigen Z77´ern
Ist billig und tut seinen Job auch. Wer übertakten will nimmt entweder ein teures Z77 oder gleich ein P67