Intel Raptor Lake: Weiterer Hinweis auf Beibehalten der Alder-Lake-Plattform

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Intel Raptor Lake: Weiterer Hinweis auf Beibehalten der Alder-Lake-Plattform (1)
Quelle: Intel

Auf Alder Lake-S soll dem Vernehmen nach Raptor Lake-S folgen. Es wird schon länger gemunkelt, dass Sockel und "Chipsatz" erhalten bleiben. Dafür sprechen nun auch bei der SATA-IO abrufbare SATA-Compliance-Informationen.

Intel hatte in den letzten Jahren relativ häufig den Sockel gewechselt. Auch mit Rocket-Lake-S-Nachfolger Alder Lake steht Berichten nach ein Wechsel auf den LGA-1700 ins Haus. Damit einher geht üblicherweise der Launch neuer PCHs, heutzutage meist noch immer, wenngleich unzutreffend, "Chipsatz" genannt. Es wurden allerdings schon mehrmals Hinweise gesichtet, dass die kommende Intel-Plattform Alder Lake-S mindestens um eine Generation überleben wird. Dafür sprechen nun auch SATA-Compliance-Informationen, die anscheinend ein Intel-Mitarbeiter bei der "Serial ATA International Organization", kurz SATA-IO, eingereicht hat.

Raptor Lake mit gleicher Technik, aber mehr Kernen?

In dem Kontext werden Alder Lake und der mutmaßliche Nachfolger Raptor Lake in einem Atemzug genannt, zusammen mit den Device-IDs "7AB0 to 7ACB and 7A30 to 7A4B". Es geht hierbei um die SATA-Controller der PCHs. Entsprechend sollten beide CPU-Generationen auf demselben Sockel und denselben "Chipsätzen" laufen. Wobei natürlich die Möglichkeit besteht, dass Intel für Raptor Lake erneut neue Plattform Controller Hubs in Stellung bringt, beide PCH-Generationen und damit auch entsprechende Mainboards jedoch mit beiden CPU-Generationen kompatibel sind.

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Ebenfalls interessant: AM5-Mainboards im zweiten Quartal 2022? Intels Raptor Lake angeblich ein Quartal später

Alder Lake-S soll, dem Big-Little-Prinzip von ARM-Prozessoren folgend, unterschiedlich starke Kerne aufbieten und sowohl PCI-Express 5.0 als auch DDR5-Speicher unterstützen. Raptor Lake dürfte es nicht anders handhaben. Hier wurde zuletzt aber über mehr Rechenherzen spekuliert. Während Alder Lake-S noch Ende dieses Jahres auf den Markt kommen soll, könnte Raptor Lake Ende 2022 folgen. Obwohl die CPUs noch Monate von der Veröffentlichung entfernt sind und auch AMD vermutlich auf absehbare Zeit keine DDR5-Plattformen veröffentlicht, steht der neue Arbeitsspeicher interessanterweise bereits in den Startlöchern.

Quelle: SATA Organization via @KOMACHI_ENSAKA

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    • Kommentare (2)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Das ist weder technisch noch von den Spezifikationen her ein Automatismus. Im Sockel 1151 wurde nur Skylake für DDR3 freigegeben und während der unveränderte Controller mindestens bis Coffee Lake, mutmaßlich auch in Comet Lake DDR3-tauglich ist, heißt das nicht, dass auch Rocket Lake damit klar käme, nur weil er die gleiche Plattform wie letzterer nutzt. Umgekehrt sind auch die Unterstützungpläne AMDs unklar – es würde nur einfach wenig Sinn ergeben, bei einer Ende 2022 im High End debütierenden Plattform, die voraussichtlich nicht vor Mitte/Ende 2023 dem breiten Einsteigermarkt bedienen wird, noch Rücksicht auf DDR4 zu nehmen. Und damit ist eigentlich auch alles zum "gigantischen" Vorteil eine DDR4-Unterstützung durch den einen oder den anderen gesagt:
        Inexistent.
        Für neue PCs sowieso, aber auch die Mehrheit der Aufrüster wird sich bei heute üblichen Lebenszyklen von wenigstens drei-vier Jahren für eine Plattform fragen, ob sie wirklich alten DDR4 von 2018, also in den meisten Fällen -3200 oder schlechter, weiternutzen wollen, wenn sie auf für DDR5-4800 bis -5600, also 50 bis 60 Prozent schnelleren RAM, ausgelegte CPUs wechseln.

        P.S.: Laut offizieller Aussage von Intel kommt Meteor Lake bereits Ende 2022/Anfang 2023 als Nachfolger von Alder Lake. Dass dazwischen überhaupt noch ein Raptor Lake gequetscht wird, erscheint fragwürdig, allerdings gilt alles gesagte natürlich 1:1 auch für Meteor Lake, wenn der die zweite statt die dritte LGA1700-Generation darstellt.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Das ist weder technisch noch von den Spezifikationen her ein Automatismus. Im Sockel 1151 wurde nur Skylake für DDR3 freigegeben und während der unveränderte Controller mindestens bis Coffee Lake, mutmaßlich auch in Comet Lake DDR3-tauglich ist, heißt das nicht, dass auch Rocket Lake damit klar käme, nur weil er die gleiche Plattform wie letzterer nutzt. Umgekehrt sind auch die Unterstützungpläne AMDs unklar – es würde nur einfach wenig Sinn ergeben, bei einer Ende 2022 im High End debütierenden Plattform, die voraussichtlich nicht vor Mitte/Ende 2023 dem breiten Einsteigermarkt bedienen wird, noch Rücksicht auf DDR4 zu nehmen. Und damit ist eigentlich auch alles zum "gigantischen" Vorteil eine DDR4-Unterstützung durch den einen oder den anderen gesagt:
        Inexistent.
        Für neue PCs sowieso, aber auch die Mehrheit der Aufrüster wird sich bei heute üblichen Lebenszyklen von wenigstens drei-vier Jahren für eine Plattform fragen, ob sie wirklich alten DDR4 von 2018, also in den meisten Fällen -3200 oder schlechter, weiternutzen wollen, wenn sie auf für DDR5-4800 bis -5600, also 50 bis 60 Prozent schnelleren RAM, ausgelegte CPUs wechseln.

        P.S.: Laut offizieller Aussage von Intel kommt Meteor Lake bereits Ende 2022/Anfang 2023 als Nachfolger von Alder Lake. Dass dazwischen überhaupt noch ein Raptor Lake gequetscht wird, erscheint fragwürdig, allerdings gilt alles gesagte natürlich 1:1 auch für Meteor Lake, wenn der die zweite statt die dritte LGA1700-Generation darstellt.
      • Von Nebulus07
        DAs würde auch bedeuten, Raptor Lake unterstützt weiterhin DDR4-RAM. Das wäre ein gigantischer Vorteil Intels gegenüber AMD, die nur DDR5-RAM auf AM5 unterstützen werden.
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