iPhone 13: Auftragsfertiger finden nicht genügend Arbeiter
Laut einem Bericht der South China Morning Post haben einige Auftragsfertiger und Zulieferer von Apple mit einem Arbeitermangel zu kämpfen. Die Folge sind erhöhte Bonuszahlungen für Neuzugänge.
Die Produktion von Apples kommendem iPhone 13 steht offenbar vor einem Problem. Laut einem Bericht der South China Morning Post fehlt es einigen Auftragsfertigern und Zulieferern des Unternehmens an Mitarbeitern, um die Produktionsvorgaben zu erreichen.
Bonuszahlungen als Anreiz
Angeblich will Apple das iPhone 13 zwischen September und Dezember diesen Jahres zwischen 130 und 150 Millionen Mal ausliefern, doch dafür müssen die Geräte natürlich erst hergestellt werden. Die Produktion findet dabei hauptsächlich bei Foxconn statt: In einer Fabrik im chinesischen Zhengzhou werden rund 80 Prozent alle iPhones hergestellt. Um das auch weiterhin zu ermöglichen, werden aber offenbar neue Mitarbeiter gebraucht, die mit erhöhten Bonuszahlungen geködert werden.
Neuangestellte, die mindestens für 90 Tage in der entsprechenden Abteilung verbleiben, erhalten laut der South China Morning Post inzwischen eine Bonuszahlung von umgerechnet rund 1.251 Euro. Weitere 92 Euro soll dann außerdem derjenige erhalten, der den Mitarbeiter zum Unternehmen gebracht hat. Zum Vergleich: Laut Heise liegt ein Monatsgehalt dort bei etwa 810 Euro.
Auch bei Luxshare Precision, einem weiteren Auftragsfertiger für das iPhone 13, und dem Zulieferer Lens Technology gibt es vergleichbare Anwerbeprogramme. Beide Unternehmen haben ihre Boni für neue Mitarbeiter verdoppelt. Zudem gibt es bei Luxshare Precision einen Rückkehrbonus von 500 Euro für abgewanderte Mitarbeiter, die wieder bei dem Unternehmen anheuern.
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Die Ursache für den Mangel an Mitarbeitern ist offenbar ein Nachwuchsproblem: Die Anzahl an neuen Arbeitern wächst nicht mehr, und gleichzeitig hat die nachfolgende Generation offenbar ein sinkendes Interesse an der Fabrikarbeit. Ob und wie lange es den örtlichen Unternehmen gelingt, diese Effekte durch Zusatzzahlungen abzufedern, bleibt abzuwarten.
Quelle: South China Morning Post via Heise

Bei einem 98€ Smartphone wäre die knechterei ja noch nachvollziehbar.
Mein Opa zB hat sich bei Ford damals vom Bandarbeiter zum Produkt-Tester/Verbesserer hochgearbeitet. Heute ein Ding der Unmöglichkeit ohne Studium und etc. Mitarbeiter sind leider ohne Abitur nichts wert. Egal wie gut man in etwas ist, hat man es in Deutschland nicht schriftlich, ist man dreck wert. Daher wundert es mich wirklich null wenn selbst ausländische Freunde die AfD wählen wollen.
Würden die Betriebe mal die Mindestlöhne anheben und nicht Mitarbeiter für nen Hungerlohn suchen, würde sich der "Mangel" der überhaupt nicht künstlich durch dreckige Entlohnung besteht, mal eben beseitigen. Aber das wäre viel zu einfach. Sollen sich die Leute mit ihrem 1500lohn ne Wohnung für 400-600€ suchen, essen für 200€ im Monat kaufen etc. Selbst so mancher HarzIV Bezieher bekommt mehr als jemand der Vollzeit arbeitet. Da verstehe ich es dann wenn man sagt "wozu arbeiten, wenn ich auch das gleiche fürs nichts machen bekomme".
ist man dann schon meister? nö.............
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