Apple iPhone 6s: Gehäuse vermutlich aus dem 7000er-Aluminum der Apple Watch

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Das Aliuminium der Apple Watch könnte auch das Material sein, aus dem das Gehäuse neuer iPhones besteht.
Quelle: Apple

Apple verwendet für das Gehäuse seiner Apple Watch eine spezielle Aluminium-Legierung, die rund 60 Prozent härter ist und trotzdem wenig Gewicht auf die Waage bringt. Dieses 7000er-Aluminium könnte laut Gerüchten auch der Stoff sein, aus dem die Gehäuse der nächsten iPhone gefertigt werden. Berichte aus Taiwan deuten ebenfalls darauf hin.

Die Apple Watch Sport besitzt ein Gehäuse aus Aluminium, das als 7000er-Aluminium bekannt ist und auch in ganz anderen Bereichen wie Wettkampf-Fahrrädern zum Einsatz kommt. Es ist 60 Prozent härter als normales Aluminium und wird außerdem noch anodisiert, um eine besonders widerstandsfähige Oberfläche zu erzeugen.

Schon vor vielen Wochen gab es erste Gerüchte, laut denen Apple dieses Material auch für das Gehäuse seiner nächsten iPhones verwenden und damit eine Wiederholung des "Bendgate" vermeiden könnte. Von Apple selbst gibt es dazu wie üblich keinerlei Aussagen, doch Berichte aus Taiwan scheinen diese Spekulationen nun zu bestätigen. Das Unternehmen Catcher Technologies stellt aktuell die Gehäuse für die Smartphones von Apple her. Der Vorsitzende Allen Horng kündigte gegenüber Investoren an, dass neben einer gut laufenden Produktion auch große Bestellungen von Metallgehäusen für neue Projekte dafür sorgen würden, dass die Geschäftszahlen im nächsten Quartal besonders gut ausfallen.

Einer dieser großen Kunden mit einem "Smartphone-Projekt" stelle Catcher Technologies aufgrund der Anforderungen an eine spezielle Oberflächen-Behandlung bei einem härteren Metall vor Herausforderungen, die zumindest zu Beginn zu einer geringeren Produktionsausbeute führen würden. Das sei aber kein großes Problem, da Catcher seine Technik stets verbessere. Da Apple dafür bekannt ist, seine Auftragshersteller oft an die Grenzen ihrer Möglichkeiten zu bringen, könnte dies tatsächlich ein Hinweis darauf sein, dass das iPhone 6s mit einem neueren, härtere Gehäuse ausgestattet wird – vermutlich mit 7000er-Aluminium wie die Apple Watch.

Quelle: Taipeitimes

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    • Kommentare (4)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von MATRIX KILLER Trockeneisprofi (m/w)
        AW: Apple iPhone 6s: Gehäuse vermutlich aus dem 7000er-Aluminum der Apple Watch

        Zitat von Threshold
        Ich warte auf den Verbundstoff Maisstärke.
        Das wird noch lange dauern
      • Von MATRIX KILLER Trockeneisprofi (m/w)
        AW: Apple iPhone 6s: Gehäuse vermutlich aus dem 7000er-Aluminum der Apple Watch

        Zitat von Threshold
        Ich warte auf den Verbundstoff Maisstärke.
        Das wird noch lange dauern
      • Von Brehministrator BIOS-Overclocker(in)
        AW: Apple iPhone 6s: Gehäuse vermutlich aus dem 7000er-Aluminum der Apple Watch

        Zitat von mrpendulum
        Die können dort auch verbindliche Metallreste reinkippen und einen tropfen Zink. Dann ist es auch 7000er Alu. Die 7 deutet nur auf das Zink hin und nicht auf die mögliche Härte. Ein 7000er Alu kann genau so fest wie ein 2000er (Kupfer) oder 4000er (Silicium) sein. Darüber hinnaus muss das Alu anodisiert werden. Wer will schon, dass sein iPhone nach paar Wochen anfängt zu oxidieren.
        Danke für die Info Das hätte ich mir eigentlich im Artikel gewünscht, was eigentlich Legierungsbestandteile von dem ominösen 7000er-Alu sind.

        Zum Anodisieren (bei Alu eher unter "Eloxieren" bekannt ): Das ist sowieso pflicht für alle Aluminium-Gehäuse. Das ist insofern überhaupt nichts neues, sondern eine Selbstverständlichkeit. Jedes Smartphone, das ein "blankes" Alu-Gehäuse hatte, war eloxiert (Beispiel ist das HTC Hero).
      • Von Threshold Großmeister(in) des Flüssigheliums
        AW: Apple iPhone 6s: Gehäuse vermutlich aus dem 7000er-Aluminum der Apple Watch

        Ich warte auf den Verbundstoff Maisstärke.
      • Von mrpendulum Software-Overclocker(in)
        AW: Apple iPhone 6s: Gehäuse vermutlich aus dem 7000er-Aluminum der Apple Watch

        Die 7000er Aluminiumknetlegierungen ist dabei auch sehr kostengünstig. Vor allem in so geringen Mengen. Doch es ist nicht rund 60 Prozent härter sondern bis zu 60 Prozent. Denn der Hersteller kann 1% oder fast 12% Zink in das Alu zuführen. Die können dort auch verbindliche Metallreste reinkippen und einen tropfen Zink. Dann ist es auch 7000er Alu. Die 7 deutet nur auf das Zink hin und nicht auf die mögliche Härte. Ein 7000er Alu kann genau so fest wie ein 2000er (Kupfer) oder 4000er (Silicium) sein. Darüber hinnaus muss das Alu anodisiert werden. Wer will schon, dass sein iPhone nach paar Wochen anfängt zu oxidieren.

        Das klingt hier so als wärs ein High-Tech Verbundmaterial, dass ein noch stabileres iPhone ermöglicht. Hätte man in der Schule aufgepasst, wüsste man, dass nicht alles Gold ist was glänzt.
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