iPhone 6s Plus: Fertigungskosten sollen bei 236 US-Dollar liegen
Das iPhone 6s Plus soll Apple in der Fertigung nur etwa 236 US-Dollar kosten, das hat eine Analyse von IHS ergeben. Gegenüber dem iPhone 6 Plus sollen die Kosten wegen 3D Touch und der Taptic Engine so um 16 USD steigen.
Die Investmentbank Merill Lynch hatte bereits eine Kostenaufstellung des iPhone 6s in der Produktion aufgestellt, jetzt folgt IHS mit dem iPhone 6s Plus. Dessen reine Materialkosten sollen etwa bei 231,50 US-Dollar liegen, für den Zusammenbau und die Qualitätssicherung werden zusätzliche 4,50 USD veranschlagt. Darin noch nicht enthalten sind die Extrakosten wie für den Service inklusive Garantiefällen und vor allem für das Marketing.
Die Berechnungen gelten übrigens für das kleinste 16-GByte-Modell. Für 64 GByte müsse Apple lediglich 17 USD mehr zahlen, auf dem Markt kosten sie jedoch 100 USD extra (749 vs. 849 USD). IHS führt das auf die Taktik zurück, die Margen zu erhöhen: Die 16 GByte werden vielen nicht mehr ausreichen, sodass man direkt zum margenträchtigeren iPhone 6s (Plus) mit 64 GByte greift. Für den A9-Prozessor werden indes 22 USD angesetzt, 2 GiByte LPDDR4-RAM sollen mit 17 USD zu Buche schlagen und die besagten 16 GByte NAND-Flash mit 5,50. Gegenüber dem iPhone 6 Plus soll das s-Modell etwa 16 USD teurer ausfallen, was IHS auf den 3D Touch und der Taptic Engine für unterschiedliche Vibrationsstärken zurückführt. Das Display inklusive 3D-Touch-Funktion besetzt mit 52,50 USD auch den größten Posten.
Merill Lynch hatte die Kosten des iPhone 6s inklusive Zusammenbau auf 234 USD gesetzt. In der Realität dürfte der Unterschied ein bisschen höher ausfallen. Die Richtung, in die es bei der Herstellung gibt, ist aber klar: Die Kosten steigen für Apple minimal an, die Margen sollten aber immer noch mit die besten sein, die ein Smartphone-Anbieter erzielt. Verpassen Sie nicht unseren Test des iPhone 6s.
Quelle: businesswire.com

Von den Hunderten Kostenpunkten haben wir nun Material- und Fertigungskosten beziffert. Toll.
Und mal ernsthaft. Seit wann hängt de Verkaufspreis in erster Linie von den Herstellungskosten ab?
Nachfrage bestimmt das Angebot. Die Herstellungskosten setzen nur die Preisuntergrenze.
Wieso um alles in der Welt sollte man den VK-Preis senken wenn man auch bei diesem Preis jedes Jahr aufs neue in Liefer-Engpässe getrieben wird?
Unabhängig davon darf man Kritisieren, dass bei diesen Summen dann unbedingt am Bruchteil Fertigungslohn gespart werden muss. Diesen Anteil (nachweisbar) verdoppelt würde effektive Mehrkosten von 4,50 Dollar ausmachen. Und man würde das Leben vieler Menschen deutlich verbessern. Mir fällt es schwer zu glauben, dass man das nicht effektiv vermarkten kann (gerade Apple, ich kenne keine Firma mit einem derart effektiven Marketing).
So bekommt man eine Vorstellungen was welcher Posten etwas kostet.
Wobei sich das Fairphone seltener verkauft, also muss alles pro Gerät höher sein.
Dagen ist Apple Fliegenschiss.
+ Gehalt für Mitarbeiter
Und ganz nebenbei will man damit auch noch Geld Verdienen, also nen Gewinn machen, damit unterm strich auch noch was übrig bleibt.
und die Steuern, gerade sowas wie die MWst sind ja mal eben ganze 19%.
Auch wenn die Marge bei Apple größer ist, als bei der Konkurrenz, die Herstellungskosten sagen gar nichts aus - bei keinem Produkt.
Ich tippe mal, dass das iPhone ohne reingewinn wohl so um die 500-550€ kostet.
236 Dollar
+ Marketing
+ Anteil der Distributioren
+ Vertrieb
+ Verwaltungsmitarbeiter
+ Verwaltungsgebäude
+ Abschreibungen aller Geräte, Rechner, etc.
+ Zoll
+ Steuern
+ Rücklagen für Garantiefälle
+ Topf für Verfahrenskosten und verlorene Verfahren
+ Strom, Wasser, Heizung, Internetzugänge, Telefonie, Grundsteuern, Mieten, Emissionsausgleich
+ ...
+ ...
+ ...
Von den Hunderten Kostenpunkten haben wir nun Material- und Fertigungskosten beziffert. Toll.
Und mal ernsthaft. Seit wann hängt de Verkaufspreis in erster Linie von den Herstellungskosten ab?
Nachfrage bestimmt das Angebot. Die Herstellungskosten setzen nur die Preisuntergrenze.
Wieso um alles in der Welt sollte man den VK-Preis senken wenn man auch bei diesem Preis jedes Jahr aufs neue in Liefer-Engpässe getrieben wird?
Unabhängig davon darf man Kritisieren, dass bei diesen Summen dann unbedingt am Bruchteil Fertigungslohn gespart werden muss. Diesen Anteil (nachweisbar) verdoppelt würde effektive Mehrkosten von 4,50 Dollar ausmachen. Und man würde das Leben vieler Menschen deutlich verbessern. Mir fällt es schwer zu glauben, dass man das nicht effektiv vermarkten kann (gerade Apple, ich kenne keine Firma mit einem derart effektiven Marketing).