Apple WWDC: Zahlreiche Software-Aktualisierungen und neue Produkte [Update: iTunes]

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Apple WWDC: Zahlreiche Software-Aktualisierungen und neue Hardware werden erwartet
Quelle: Apple

Jetzt aktualisiert: Die WWDC, die Apple in der kommenden Woche abhalten wird, soll zur Vorstellung einiger Neuerungen dienen. Neben Software-Updates für alle Apple-Betriebssysteme ist auch von neuer Hardware die Rede, beispielsweise von einem neuen Mac Pro und einem 6K-Bildschirm.

Aktualisierung vom 03.06.2019: Es gibt deutliche Hinweise darauf, dass das kolportierte Ende von iTunes zeitnah Realität werden könnte. So sind die Facebook- und Instagram-Seite von iTunes leergeräumt. Darüber hinaus hat Apple mehrere Weiterleitungen aktiviert, so führt der Aufruf von itunes.apple.com für Lieder auf Apple Music, Apps verweisen auf Apps.Apple.com und bisherige iTunes-Links zu Serien, Filme, Podcasts und Bücher leiten ebenfalls entsprechend weiter, wie Heise berichtet.

Bei Bloomberg will man auch wissen, wohin die Reise bei Apple geht. Noch dieses Jahr soll iTunes als bisherige Zentrale für Musik, Filme, TV-Serien, Podcasts und Geräte-Management abgelöst werden. Stattdessen werden drei neue Apps veröffentlicht: Apple Music, Apple TV und Apple Podcast. Diese neue App-Strategie soll auch zur geänderten Ausrichtung für Apps auf iPhones und iPads passen. Apple-Geräte sollen sich dann über die Music-App verwalten lassen. Wie das Ganze auf dem PC aussieht, ist bisher noch unklar.


Von Montag bis Freitag wird Apple die WWDC, die Apple Worldwide Developers Conference, abhalten. Diese Entwicklerkonferenz wird Apple voraussichtlich nutzen, um einige Neuvorstellungen zu präsentieren. Winfuture hat die wahrscheinlichsten Kandidaten zusammengefasst.

6K-Bildschirm und Update für den Mac Pro

Fest steht, dass Apple auf der WWDC die neuen Versionen der hauseigenen Betriebssysteme vorstellen wird: iOS 13, macOS 10.15 und WatchOS 6 sollen gezeigt werden, die Veröffentlichung erfolgt aber erst diesen Herbst. Das iPhone-Betriebssystem iOS 13 soll macOS nachfolgen und einen dunklen Modus erhalten. Mehr tut sich bei macOS: Dort soll iTunes von drei einzelnen Apps ersetzt werden. Eine der Apps dient für Musik, eine für TV; zur dritten App ist momentan noch nichts bekannt.

Mit WatchOS 6 soll die Apple Watch ihren eigenen App-Store erhalten, wodurch der Umweg über das iPhone entfällt. Bislang musste man auf dem Smartphone eine App aufrufen, um neue Software auf der Armbanduhr zu installieren. Zudem plant Apple für WatchOS 6 eine Notiz-App und eine Verbesserung der Gesundheits-App.

Auch interessant: 2019er-iPhones: Apples A13-Produktion soll begonnen haben - bei TSMC in 7 nm mit EUV

Darüber hinaus gibt es auch Gerüchte zu neuer Hardware. So soll Apple angeblich endlich den Mac Pro ersetzen, der inzwischen ein beträchtliches Alter erreicht hat. Seit 2013 wird das identische Modell verkauft, das auf mittlerweile veraltete Hardware setzt. Zum Vergleich: Die verbauten Grafikkarten basieren noch auf AMDs Tahiti-GPU, die 2011 vorgestellt wurde und in 28nm gefertigt wird. Dementsprechend ist eine Aktualisierung des Mac Pro mehr als überfällig.

Darüber hinaus soll Apple auch die Vorstellung eines neuen Bildschirms planen. Das letzte Modell wurde 2011 vorgestellt, nun soll ein Nachfolger präsentiert werden. Gerüchteweise soll der Monitor eine Bilddiagonale von 31 Zoll haben und mit 6144x3072 auflösen. Zuletzt werden noch Prozessor-Updates für die aktuellen iMacs und Macbooks erwartet, nachdem das Macbook Pro bereits eine entsprechende Aktualisierung erhalten hat.

Quelle: Winfuture

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    • Kommentare (12)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Threshold Großmeister(in) des Flüssigheliums
        Wer fertigt eigentlich das Panel für den Monitor?
      • Von Threshold Großmeister(in) des Flüssigheliums
        Wer fertigt eigentlich das Panel für den Monitor?
      • Von ich558 Volt-Modder(in)
        Zitat von MatimaDE
        Mac Pro:

        Preis völlig in Ordnung. Solange man als Freelancer vernünftige Kunden hat und keine Flyer für eine Grundschule macht, hat man das Geld nach 2 Aufträgen wieder drinne.

        Was ich aber übertrieben finde ist der Preis für die Monitorhalterung. Wieso muss man dafür überhaupt extra Zahlen!? Typisch Apple mal wieder...

        Das Design des Mac Pro ist ja mega hässlich. Eine Mischung aus Käsereibe und Produktdesign aus den 60ern...
        Ich seh schon viele G5 Gehäuse umbauten...
        Weil den viele nicht brauchen werden und somit nicht unnötig mit kaufen müssen. Und an sich hat der scheinbar einen ziemlich ausgeklügelten Mechanismus und einiges an Funktionen. Wenn man die schlechteren Alternativen Monitore für mehrer 10k € ansieht, ist der von Apple immer noch ein Schnapper
      • Von Threshold Großmeister(in) des Flüssigheliums
        Zitat von ich558
        Es geht aber trotzdem um die Kombination. Den Ständer alleine kauft ja wohl niemand. Immerhin siehts aus als wäre der optional und für alle die den nicht brauchen/wollen kostet der Monitor dann eben nur 5000. Sieht halt ziemlich hochwertig aus und ist mit Sicherheit technisch nicht mit einem normalen Ständer vergleichbar. Evtl wird der Monitor ja mit einem normalen nicht variablen Standfuß geliefert.
        Wenn ich mir einen Monitor kaufe, ist immer ein Standfuß dabei. Ich kann ihn nutzen oder eben nicht.
        Aber sich den Standfuß extra bezahlen lassen, ist totaler Nonsens. Kein Standfuß ist 1000 Dollar wert, völlig egal, was da für ein Logo drauf ist.
      • Von Mylo Software-Overclocker(in)
        Mac Pro:

        Preis völlig in Ordnung. Solange man als Freelancer vernünftige Kunden hat und keine Flyer für eine Grundschule macht, hat man das Geld nach 2 Aufträgen wieder drinne.

        Was ich aber übertrieben finde ist der Preis für die Monitorhalterung. Wieso muss man dafür überhaupt extra Zahlen!? Typisch Apple mal wieder...

        Das Design des Mac Pro ist ja mega hässlich. Eine Mischung aus Käsereibe und Produktdesign aus den 60ern...
        Ich seh schon viele G5 Gehäuse umbauten...
      • Von Darkseth Volt-Modder(in)
        Die Preise vom Mac Pro (und dem Display) sind doch völlig schnuppe.
        Diese Prdukte richten sich an Profi User, die damit ihr Geld verdienen, und absolut NICHT an irgendwelche normal-nutzer oder Gamer.

        Schneller Rendern = schneller fertig = schneller den nächsten Auftrag. Mal durch kalkulieren wie viel stunden man schneller fertig ist (aufgrund der Rechenleistung + wie viel schneller FinalCut ist gegenüber Premiere), seinen stundenlohn rein, und das dürfte weniger als 2-3 Jahre dauern, bis sich der Mehrpreis wieder gerechnet hat.

        Diese "Kalkulation" gilt btw nicht nur für Apple Produkte, sondern genau so wenn man mehrere Windows systeme vergleicht. z.B. wenn man statt einem 18 kern Xeon dann einen mit 20 nimmt, oder 24, und alleine dafür schon 1000€+ aufpreis zahlt, oder statt Xeon nen Threadripper/Epyc mit mehr Kernen.

        Anfangs unverhältnismäßig teuer, aber wenn man damit seinen stundenlohn abarbeitet, wird es einen Zeitpunkt geben, wo man den Aufpreis wieder drin hat, und dann profit hat.

        Zum Display: Wenn man dieses hohe Level an accuracy, bzw diese ganzen features braucht... Kann sich auch das lohnen.

        Einfach blind den Preis angucken und 99% von dem ignorieren, was dahinter stecken kann, und wie lange man es nutzt zum Arbeiten, ist auch nicht sinnvoll. Wer ein potenzieller Kunde ist für solche Profi-produkte, der wird sich das hoffentlich mal durch kalkulieren ^^
        Der Heimanwender ist woanders besser aufgehoben, egal was er macht.

        Edit: Dass solche Leute das teil von der steuer absetzen (bzw über x-Jahre abschreiben) hab ich ja da noch gar nicht erwähnt :p
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