2019er-iPhones: Apples A13-Produktion soll begonnen haben - bei TSMC in 7 nm mit EUV
Laut einem Bericht von bloomberg.com soll TSMC vergangenen April die Vorserienproduktion von Apples A13-Prozessor für die diesjährige iPhone-Generation eingeleitet haben. Die Massenfertigung werde noch im Laufe dieses Monats beginnen. Zum Einsatz dürfte ein 7-nm-Prozess mit teilweiser EUV-Belichtung kommen - entweder der N7+ oder ein angepasster N7 Pro.
Die Gerüchteküche geht schon seit Monaten davon aus, dass Apple seine kommende Prozessorgeneration mit dem Namen A13 erneut beim taiwanischen Auftragsfertiger TSMC produzieren lassen wolle. Die oft gut informierte Webseite digitimes.com sprach Mitte April von einem angepassten N7+-Prozess explizit für Apple. Demnach soll das Unternehmen aus Cupertino Extra-Wünsche erfüllt bekommen, die von TSMCs zweiten 7-nm-Generation abweichen. Die extrem-ultra-vioelette Belichtung (EUV) dürfte auch bei Apple ein Thema darstellen, um sich vom A12 Bionic im N7-Prozess mit klassischer Lithographie abzusetzen.
TSMCs 7-nm-EUV-Fertigung soll für die Serie bereit sein
Laut bloomberg.com soll TSMC im April die Vorserienproduktion für Apples A13-Chips begonnen haben, auf deren Basis die Smartphone-Tests für die 2019er-Generation der iPhones laufen sollen. Auch bloomberg.com geht anhand seiner Quellen davon aus, dass es dieses Jahr drei neue Modelle geben werde, die alle drei den A13-Prozessor nutzen würden. Den Anlauf der Serienproduktion plane Apple zusammen mit TSMC noch für diesen Mai. Ähnliche Aussagen kamen zuvor von digitimes.com. Die Veröffentlichung neuer iPhones erfolgt typischerweise im Herbst, sodass die beiden Unternehmen genug Zeit hätten, um die nötigen Mengen zu fertigen.
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Die anlaufende 7-nm-Fertigung mit teilweiser EUV-Lithographie im Smartphone-Bereich stellt auch für PC-Nutzer eine erfreuliche Entwicklung dar. AMD möchte den N7+ genannten Prozess für seine Prozessorgeneration Zen 3 kommendes Jahr und seinen Navi-Nachfolger verwenden. Mit Apple kann TSMC die neue Fertigung austesten und verbessern. Sollte AMD bei seinem Chiplet-Ansatz bleiben, wovon auszugehen ist, sollte ein Zen-3-Die ähnlich groß ausfallen wie Apples A13. Auch Nvidia dürfte für seine Geforce-GPUs an den modernen Prozessen von TSMC interessiert sein.
