Xbox Series S: Konsole offiziell bestätigt - Hardware geleakt

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Xbox Series S: Konsole offiziell bestätigt - Hardware geleakt (1)
Quelle: Microsoft

Seit heute ist es offiziell, dass es eine kleinere Ausgabe der Xbox Series X geben wird, die auf den Namen Xbox Series S hört. Die Konsole ohne Laufwerk wird knapp 300 Euro kosten. Nun sind weitere Hardware-Details geleakt worden.

Ende dieses Jahres steht eine neue Konsolengeneration an, die aus Playstation 5 und Xbox Series X bestehen wird. Die Sony-Konsole wird dabei sowohl als Edition mit UHD-Blu-ray-Laufwerk, als auch als reine digitale Version auf den Markt kommen. Die Xbox Series X hat immer ein UHD-Blu-ray-Laufwerk verbaut. Microsoft wird aber auch noch eine neue Xbox-Konsole ohne Blu-ray-Laufwerk anbieten - die Xbox Series S. Laut geleaktem Werbematerial soll die Series S leistungsfähig genug sein, um Spiele in 1440p mit 120 Fps darstellen zu können. Für 4K-UHD soll auf eine Upscaling-Technologie zurückgegriffen werden. Spiele und andere Inhalte können auf einer internen SSD mit 512 Gigabyte oder auf einem externen Speicher archiviert werden.

Mittels Microsoft Cloud-Techniken zu schönerer Grafik auf der Xbox Series S?

Es wird gemunkelt, dass die Xbox Series S auf den gleichen Prozessor setzt, wie der große Bruder Series X. In dieser Konsole sitzt eine CPU, die auf der in 7 nm gefertigten Zen-Architektur basiert und acht Kerne mit sich bringt. Möglicherweise unterschiedet sich aber der verbaute Grafikchip. Die Xbox Series X besitzt einen Grafikchip auf RDNA-2-Basis und leistet letztlich 12 Teraflops, um Spiele in UHD mit 120 Fps darstellen zu können. Bei der Xbox Series S hingegen soll ein langsamerer Grafikchip eingebaut sein. Laut einem jüngst geleakten Dokument, soll die "kleine" Xbox Series S über 10 GiByte Arbeitsspeicher verfügen, wobei 7,5 Gigabyte davon für Spieleentwickler nutzbar sein sollen, den Rest benutzt das Betriebssystem der Xbox.

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Insgesamt könnte die Xbox Series S so nur vier Teraflops an Leistung erreichen, während die Xbox Series X hingegen auf 12 Teraflops kommt. Eventuell nutzt Microsoft bei der Series S aber verschiedene Cloud-Technologien, die die am Bildschirm ausgegebene Grafik verbessern sollen, obwohl die Rohleistung deutlich unterhalb der Xbox Series X liegt. Vorbild in Sachen Grafikdarstellung mittels Cloud-Technik ist der Microsoft Flight Simulator 2020, der aufzeigt, wie sich der Konzern die Einbindung von KI, Kartendaten & Co. vorstellt. Immerhin soll der aktuelle Microsoft Flight Simulator ja auch auf die Xbox-Konsole kommen. Wann die 300 Euro teure Xbox Series S auf den Markt kommt, ist noch offen. Sicher ist, dass die Xbox Series X im November im Handel erhältlich sein wird.

Ebenfalls lesenswert: Xbox: Series S Preis und Bilder, Series X Preis und Release

Sammlung zur Xbox Series S und Series X:

  • Die Xbox Series S wird für rund 300 Euro den Einstieg bei den neuen Xbox-Konsolen bilden. Sie kommt ohne optisches Laufwerk daher.
  • Laut geleaktem Werbematerial soll die Series S leistungsfähig genug sein, um Spiele in 1440p mit 120 Fps darstellen zu können. Für die Ausgabe von Inhalten in 4K-UHD soll auf eine Upscaling-Technologie zurückgegriffen werden.
  • Zwar soll die Xbox Series S über die gleiche AMD-CPU wie die leistungsfähigere Xbox Series X verfügen, doch sollen verschiedene Grafikchips verbaut sein. Eventuell hat die Xbox Series S auch weniger Arbeitsspeicher als die Xbox Series X.
  • Die größere Xbox Series X leistet mit AMD-Grafikchip auf RDNA-2-Basis 12 Teraflops, was Spielen in UHD mit 120 Fps ermöglichen soll, verspricht Microsoft.
  • Möglicherweise nutzt Microsoft bei der Xbox Series S verschiedene Cloud-Technologien um die Grafik detaillierter erscheinen zulassen. Vorbild hierfür ist der Microsoft Flight Simulator.
  • Die Xbox Series X kommt im November auf den Markt, wann die kleinere Xbox Series S veröffentlicht wird, ist noch unklar.

Quellen: Twitter (1), Twitter (2), Drwindows

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    • Kommentare (20)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von -Atlanter- Software-Overclocker(in)
        Zitat von Leonidas_I
        Es handelt sich um den Staat, in dem man das Komma vor das "was" und das "wo" setzt und beim "das" auf ein s verzichtet.

        500 Üllo wären ein guter Preis, wenn es so kommen sollte. Dann passt die Differenz zur Series S auf jeden Fall.
        Zwar kenne ich immer noch keine Üllo, aber sonst hast du recht; Schande über mein Haupt. Das "wo" war allerdings bewusst drin gelassen worden, einfach weil ich so auch gesprochen hätte egal obs falsch ist.

        Zitat von -ElCritico-
        Das ist sogar etwas Gutes für uns PC-ler. Die Konsolen haben nur einen Unterschied bei der GPU-Leistung und VRAM. So gesehen müssen die Entwickler eine Variante für den großen Bruder fertigen und bei der zweiten geringer aufgelöste Texturen mit weniger Details in der Umgebung. Das entspricht eher der PC-Landschaft, d.h. Crossplatformtitel werden auf schwacher und starker Hardware gut spielbar sein. Wenn schon, dann ist der PC schon der Gewinner dieser Gen, denn die beiden Konsolen sind nix anderes als spezialisierte PCs.
        Stimmt, die Hoffnung auf gut skalierenden Games besteht. Inbesondere wenn neben der Billigvariante (S-Series) und der Standardvariante (X-Series) noch eine Pro-Series nachreichen könnten. Einzige Sorge, die ich hierbei habe, sind Entwickler, welche die Phsysik/Gameplay weniger komplex gestalten, damit die auch auf der schwächsten Konsole noch läuft.

        Denn für Grafik gibts immer nen Einstellungen, für die Qualität der Spielphysik bzw. Anzahl der simulierten Objekten dagegen nicht. Natürlich nur im 3D-Bereich, denn 2D-Titel wie Hollow Knight: Silksong sollten mit Leichtigkeit weiter auf PS4 lauffähig sein.
      • Von -Atlanter- Software-Overclocker(in)
        Zitat von Leonidas_I
        Es handelt sich um den Staat, in dem man das Komma vor das "was" und das "wo" setzt und beim "das" auf ein s verzichtet.

        500 Üllo wären ein guter Preis, wenn es so kommen sollte. Dann passt die Differenz zur Series S auf jeden Fall.
        Zwar kenne ich immer noch keine Üllo, aber sonst hast du recht; Schande über mein Haupt. Das "wo" war allerdings bewusst drin gelassen worden, einfach weil ich so auch gesprochen hätte egal obs falsch ist.

        Zitat von -ElCritico-
        Das ist sogar etwas Gutes für uns PC-ler. Die Konsolen haben nur einen Unterschied bei der GPU-Leistung und VRAM. So gesehen müssen die Entwickler eine Variante für den großen Bruder fertigen und bei der zweiten geringer aufgelöste Texturen mit weniger Details in der Umgebung. Das entspricht eher der PC-Landschaft, d.h. Crossplatformtitel werden auf schwacher und starker Hardware gut spielbar sein. Wenn schon, dann ist der PC schon der Gewinner dieser Gen, denn die beiden Konsolen sind nix anderes als spezialisierte PCs.
        Stimmt, die Hoffnung auf gut skalierenden Games besteht. Inbesondere wenn neben der Billigvariante (S-Series) und der Standardvariante (X-Series) noch eine Pro-Series nachreichen könnten. Einzige Sorge, die ich hierbei habe, sind Entwickler, welche die Phsysik/Gameplay weniger komplex gestalten, damit die auch auf der schwächsten Konsole noch läuft.

        Denn für Grafik gibts immer nen Einstellungen, für die Qualität der Spielphysik bzw. Anzahl der simulierten Objekten dagegen nicht. Natürlich nur im 3D-Bereich, denn 2D-Titel wie Hollow Knight: Silksong sollten mit Leichtigkeit weiter auf PS4 lauffähig sein.
      • Von CD LABS: Radon Project Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Pu244
        Ich vermute sie werden an beiden nichts verdienen, sondern draufzahlen. Einen Multimedia PC, mit diesen Spezifikationen, bekommt man nicht für 300€, da ist man mit mehr als dem doppeltem dabei.
        Hängt halt alles davon ab, wie der Deal mit AMD ausgefallen ist. Natürlich, ausgehend von den Endkundenpreisen (die ja wenig mit den Herstellungs-, sondern höchstens mit den Entwicklungskosten zusammenhängen) für Renoir, würde noch nicht einmal der SOC in das 300€-Budget reinpassen, sondern sogar das 500€-Budget sprengen.

        Ich gehe aber von um Welten niedrigeren Preisen aus. Für den SOC der One wurden damals von IHS 110$ geschätzt...
        ...selbst wenn der der Series S das halbe Budget fressen sollte, würde es unterm Strich hinhauen.
      • Von Pu244 Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von CD LABS: Radon Project
        An der Series S wird MS sicher ordentlich verdienen, ganz im Gegensatz zur Series X...
        ...kein Laufwerk, schmales Gehäuse, wahrscheinlich viel weniger aufwendiges Kühlssystem, deutlich kleinerer SOC, abgespacktes Netzteil, halbe SSD-Kapazität, 10GiB GDDR6 und das alles bei erwartbar guten Verkaufszahlen, stellt sie doch gegenüber der OneX auf CPU- und Laufwerkseite bereits ein fettes Upgrade dar.
        Ich vermute sie werden an beiden nichts verdienen, sondern draufzahlen. Einen Multimedia PC, mit diesen Spezifikationen, bekommt man nicht für 300€, da ist man mit mehr als dem doppeltem dabei.
      • Von -ElCritico-
        Zitat von Birdy84
        Wie eine Eisenkugel am Bein der Next-Gen Spiele. Jetzt müssen Entwickler auf noch mehr unterschiedliche Hardware Rücksicht nehmen.
        Das ist sogar etwas Gutes für uns PC-ler. Die Konsolen haben nur einen Unterschied bei der GPU-Leistung und VRAM. So gesehen müssen die Entwickler eine Variante für den großen Bruder fertigen und bei der zweiten geringer aufgelöste Texturen mit weniger Details in der Umgebung. Das entspricht eher der PC-Landschaft, d.h. Crossplatformtitel werden auf schwacher und starker Hardware gut spielbar sein. Wenn schon, dann ist der PC schon der Gewinner dieser Gen, denn die beiden Konsolen sind nix anderes als spezialisierte PCs.
      • Von Rizzard Trockeneisprofi (m/w)
        Zitat von Scorpionx01
        ZORN, der Hauptredakteur von Xboxdynasty sagt:

        … volle RDNA 2 Unterstützung und somit mehr Leistung als die PS5!

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        Der hat sie ja nicht mehr alle...
        Och der Typ ist immer mal nen Lacher wert.
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