Merkwürdiges Phänomen: Seit 35 Jahren blinkt es alle 22 Minuten im Weltall
Australischen Forschern ist es gelungen, den Ursprung eines seltsamen Weltall-Signals zu lokalisieren. Das Objekt GPM J1839-10 sendet in einem 22-Minuten-Rhythmus Radiowellen aus.
Sonderbarer Fund der Curtin University in Australien: Im All wird alle 22 Minuten - exakter: alle 1.318,1957 Sekunden - ein seltsames Signal ausgesendet, welches in diesem Rhythmus gewissermaßen "blinkt". Neu ist dieses Signal nicht, denn erstmals wurde es im Jahr 1988 vom "Very-Large-Array"-Teleskop (VLA) in den USA erfasst, wie die leitende Forscherin Natasha Hurley-Walker in ihrer Mitteilung erklärt. Erstmals konnte aber auch das Objekt identifiziert werden, welches auf den Namen "GPM J1839-10" getauft wurde. Worum es sich bei dem Objekt konkret handelt, kann noch nicht abschließend geklärt werden. Sicher ist, dass GPM J1839-10 für fünf Minuten Radiowellen "abfeuert", ehe eine 17-minütige Pause erfolgt.
Ein Pulsar, wie er von Astronomen häufiger bei solch vorliegenden Radiowellen entdeckt wird, könne GPM J1839-10 eigentlich nicht sein. Schließlich drehe sich das Objekt hierfür viel zu langsam und befinde sich unter der "Todeslinie", heißt es in der Mitteilung. Damit ist eine kritische Grenze gemeint, unter der das Magnetfeld eines Sterns zu schwach wird, um energiereiche Emissionen zu produzieren.
Ein Magnetar - eine Untergruppe der Pulsare - komme also für die Objekt-Identifizierung nicht infrage, wenngleich diese Gattung der Himmelskörper einer Erklärung des Phänomens noch am nächsten kommt. Der dahintersteckende Mechanismus sei in jedem Fall außergewöhnlich. Immerhin ist die Quelle GPM J1839-10 auch nach über 33 Jahren noch aktiv, sodass sie jeder auf der Welt beobachten könne. Hurley-Walker setzt darauf, dass weitere Analysen in den kommenden Jahren das "kosmische Rätsel" lösen können.
Quelle: Curtin University


Wahrscheinlichkeit dieses Ereignis ist ist dann auch noch deutlich geringer als das es wirklich eine außerirdische Quelle wäre
Die Schwingungen wandern durch den Gasball und erzeugen spezielle Lichtmuster an der Oberfläche, die man mit Teleskopen beobachten kann.
Dann haben wir wohl aneinander vorbei geredet... äh geschrieben.
Die Schwingungen wandern durch den Gasball und erzeugen spezielle Lichtmuster an der Oberfläche, die man mit Teleskopen beobachten kann.
Hier noch ein drittes mal:
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Die Teildisziplin nennt sich:
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