Mit Diamanten gefüllt: Merkur soll kilometerdicke Kristallschicht haben
Wissenschaftler aus China und Belgien vermuten, dass sich im Planeten Merkur eine kilometerdicke Schicht aus Diamanten befinden könnte. Ein Abbau ist aber bis auf Weiteres unmöglich.
Nachdem der Planet Merkur erstmals in den 1970ern mit einer Raumsonde namens Mariner 10 untersucht wurde, folgte später noch eine weitere Mission, für die sich die Raumsonde Messenger von 2011 bis 2015 im Orbit des Planeten aufhielt. Die Sonde ist zwar inzwischen längst auf den Planeten gestürzt und liefert damit keine weiteren Daten mehr. Die während der Missionszeit erstellten Aufzeichnungen werden aber immer noch ausgewertet. Ein jüngst auf Nature veröffentlichtes Paper äußert dabei die Vermutung, dass sich im Inneren des Planeten eine gewaltige Schicht aus Diamant befinden könnte.
Dick und tief
Die Entstehung dieser Kristallschicht soll dabei schon vor langer Zeit begonnen haben, als der Merkur noch fast vollständig aus einem Magmakern bestand. Bei der späteren Abkühlung soll es an der Grenze zum festen Mantel zunehmend zu Ablagerungen von Diamanten gekommen sein. Das Modell, das von chinesischen und belgischen Wissenschaftlern erstellt wurde, spricht dabei für eine wahrscheinliche Dicke der Schicht zwischen 15 und 18 Kilometern.
Die Dicke der Schicht könnte aber selbst mit den gesetzten Randbedingungen deutlich abweichen. Ermöglicht wird die These dabei durch die Umgebungsbedingungen auf dem Planeten: Es gibt hohe Drücke und durch die Sonnennähe hohe Temperaturen, die die Entstehung von Diamanten begünstigen. Zudem wird die Entstehung von Diamanten durch Schwefel begünstigt, der auf dem Merkur ausreichend vorhanden ist.
Bestätigen könnte man die Vermutung über die Diamantschicht theoretisch durch eine Probebohrung, doch diese ist - wie ein Abbau der Diamanten - auf absehbare Zeit unrealistisch. Denn die Kristallschicht befindet sich vermutlich in 465 bis 505 km Tiefe. Zum Vergleich: Die bislang tiefste Bohrung auf der Erde kam nur auf rund 12 km. Zudem gab es bislang noch keine Landung auf dem Merkur, unter anderem aufgrund der hohen Oberflächentemperatur von bis zu 427 °C.
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Immerhin: Mit der Sonde BepiColombo befindet sich derzeit eine dritte Mission auf dem Weg zu dem Planeten, die sich von 2025 bis 2027 im Orbit des Planeten aufhalten und damit weitere Messdaten liefern soll. Mit diesen gelingt es womöglich bald, die These der Diamantschicht zu verifizieren oder entsprechend anzupassen. In jedem Fall dürfte die Mission dabei helfen, den der Sonne am nächsten liegenden Planeten besser zu verstehen.
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Quelle: Nature via Tagesschau

Diamantenpreise rauschen jetzt schon in den Keller und nach so einer Aktion, wäre das Zeug praktisch wertlos, wenn umsetzbar.
Wenn soviel Öl am Tag gefördert würde, wie es technisch möglich wäre, dann wäre der Spritpreis auch im Keller.
Soll Merkur aber nicht der Überrest eines Gasplaneten sein, der am Anfang des Sonnensystems existiert hat und im Laufe der Zeit durch den Sonnenwind seine Gashülle verloren hat?
Hurra,
wir haben auf der Erde es gerade mal geschafft, zum ersten Mal das Mantelgestein (also kein Kontinentalgestein) an einer besonders dünnen Stelle im Antlantik bis zu ca. 1.300 m Tiefe anzubohren und - Überraschung - es ist alles anders als gedacht.
In genau diese Ecke schiebe ich die Fernprognose mit der Diamantschicht auf Merkur.
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Und unmöglich abzubauen.
Mir gefällt optisch ja eher der Peridot.
Was spricht gegen Dividenden?
Ob Rheinmetall, BAE, LMT, NOC oder RTX (nein, nicht das von Nvidia...) ist doch wurscht, so lange es Gewinne gibt.
Mir gefällt optisch ja eher der Peridot.