Leichtgewicht: Die Milchstraße soll deutlich leichter sein als vermutet
Neue Daten des ESA-Weltraumteleskops Gaia sprechen dafür, dass die Milchstraße deutlich weniger Dunkle Materie enthält, als bislang angenommen wurde. Demnach besteht unsere Heimatgalaxie nur zu zwei Dritteln aus der unsichtbaren Masse. Gleichzeitig liefern die Daten zudem einen Widerspruch im Vergleich mit anderen Spiralgalaxien.
Das vor knapp zehn Jahren gestartete Weltraumteleskop Gaia der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) soll ein deutlich genaueres Abbild der Milchstraße erstellen, als es mit bisherigen Teleskopen möglich war. Der dritte so erstellte Datensatz sorgt dabei für eine spannende Erkenntnis: Unsere Heimatgalaxie ist womöglich deutlich leichter, als bislang vermutet wurde. Dafür spricht zumindest ein Paper in der Fachzeitschrift Astronomy & Astrophysics, über das die französische Universität PSL berichtet.
Weniger Dunkle Materie
Demnach ging man bislang davon aus, dass die Milchstraße rund 1,5 Billionen mal so schwer wie unsere Sonne ist. Die neuen Daten sprechen hingegen für ein Gewicht von "nur" 200 Milliarden Sonnen. Errechnet wurde der neue Wert dabei mit den Gaia-Aufzeichnungen von 1,8 Milliarden Sternen: Aus deren Bewegungsmuster wurde die Masse ermittelt. Die Gewichtsreduktion betrifft dabei übrigens nur die Dunkle Materie - die sichtbare Masse soll weiterhin ungefähr bei rund 60 Milliarden Sonnenmaßen liegen.
Zudem bestätigt die Untersuchung, dass sich die beobachteten Sterne am Rand der Galaxie langsamer bewegen als die, die näher am Zentrum liegen - passend zum dritten Keplerschen Gesetz. Ältere Beobachtungen sprachen hingegen dafür, dass die Geschwindigkeitsabnahme bei Spiralgalaxien - wie auch der Milchstraße - diesem Gesetz nicht folgt.
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Für diese Abweichung von den bisherigen Beobachtungen werden zwei mögliche Gründe genannt. Demnach sei es möglich, dass die hohe Randgeschwindigkeit bei anderen Galaxien durch Kollisionen zustande kommt, die es bei der Milchstraße seit langem nicht mehr gab. Als zweite Erklärung wird hingegen das andere Messverfahren genannt, das bei anderen Galaxien verwendet wird. Womöglich lieferten ältere Daten zu diesen also Fehlschlüsse - oder aber die Berechnungen mit dem neuen Gaia-Datensatz sind inkorrekt. Was davon der Fall ist, werden wohl weitere Messungen und Berechnungen zeigen müssen.

Bemerkenswert ist außerdem, dass nach aktuellem Stand der Forschung in Räumen mit 42 oder mehr Dimensionen für endliche Kugelpackungen die Wurstvermutung gilt, eine Wurstkatastrophe somit ausgeschlossen werden kann.
Quelle:
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Wir werden gleich von [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] Erleuchtung bekommen. Oder so ...
Im Prinzip versuchen meine Kollegen und ich, die in meinem Fall Ergebnisse aus der labortechnischen Quantenoptik aufs Universum zu übertragen.
Manchmal gelingt es und manchmal guggst du das Ergebnis am PC und denkst nur: WTF.
Es ist schon so, dass es dem Universum ziemlich irgendwo vorbeigeht, was wir Menschen uns so tagtäglich ausdenken und glauben zu wissen.
Das aktuell Beste sind Gravitationslinsen ab ca. 10-12 Mrd. LJ Entfernung.
Die Quantenoptik kann den Effekt recht gut mathematisch erklären, der unbedarfte Beobachter sieht aber tatsächlich, dass die Lichtquanten in der Linse "plötzlich" beschleunigen, "überlichtschnell" sind und dann wieder "gemütlich" mit LG zu uns dudeln.
Die visuelle Beobachtung ist also nicht das Reale, was wir sehen.
Daher: Augen auf im Straßenverkehr!