Cloud-Speicher der Zukunft: Microsofts "Project Silicia" soll 360 TB im Format einer DVD speichern können
Microsofts Forschungsabteilung hat in einem aktuellen Diskussionspapier die eigene Vision der Zukunft des Cloud-Speichers vorgestellt. Quarzglas sei der Schlüssel, um dem steigenden Online-Speicherbedarf zu decken und soll zugleich konventionelle Massenspeicher-Technologien vollständig ersetzen. Einsatzbereit ist "Project Silicia" allerdings noch nicht.
Die Beliebtheit von Cloud-Diensten wächst. Immer mehr Daten landen im Online-Speicher. Das sorgt nicht nur für eine steigende Nachfrage nach mehr Upload-Bandbreite, sondern stellt Anbieter von Cloud-Diensten in Sachen Speicher auch vor eine zunehmende Herausforderung. Bewegen sich die gesamten Daten des Internet laut Schätzungen derzeit noch im niedrigen Exabyte-Bereich, soll bereits im kommenden Jahrzehnt die Zettabyte-Marke geknackt werden. Mit konventionellen Massenspeicher-Technologien sei das nicht mehr zu bewältigen, heißt es in einem aktuellen Papier von Microsofts Forschungsabteilung in Zusammenarbeit mit dem Optoelectronics Research Centre der Universität von Southhampton. NVM, Flash, HDDs und Magnetbänder seien allesamt Erfindungen, die vor der Cloud entstanden sind und somit den Ansprüchen jener Dienste nicht gerecht werden. Es brauche eine neue und vor allem günstige Speichertechnologie, um den drastisch steigenden Bedarf nach Online-Speicher in den kommenden Jahren zu decken.
Quarzglas statt Platter und Flash-Zellen
Eine solche wird in dem Forschungspapier vorgestellt. "Project Silica" nennen es die Forscher. Statt magnetischen Plattern oder Flash-Zellen soll Glas - genauer Quarzglas - das Speichermedium der Zukunft sein. Das Schreiben in den Glasspeicherzellen übernimmt ein Femtosekundenlaser, der die Daten als 3D-Nanostruktur im Inneren des Quarzglases verewigt. Der Begriff "verewigt" darf dabei wörtlich genommen werden, denn die Strukturen, von den Forschern "Voxel" genannt - eigentlich ein Begriff aus dem Bereich der 3D-Grafik - sind permanent. Bis zu über 100 Schichten der Voxel können aufgrund der hohen Durchlässigkeit von Quarzglas in dem Glasspeicher übereinandergeschrieben werden. Die Unterscheidung und damit das Lesen der einzelnen Voxel erfolgt letztlich durch die stets unterschiedliche Refraktion des Lichts mit unterschiedlicher Polarisation. Die Abweichungen bewegen sich im Nanometer-Bereich.
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Die Vorteile gegenüber bisherigen Massenspeicher-Technologien seien laut den Forschern nicht von der Hand zu weisen. Mehrere hundert Jahre überdauert der Glasspeicher ohne Schäden, Temperaturen bis jenseits der 1.000 Grad Celsius sowie auch elektromagnetische Felder können dem Glasspeicher nichts anhaben. Silicia falle in die Kategorie "write-one-read-many" (WORM) und das bei zugleich minimalen Kosten - wenige Cent für ein Stück von der Größe einer DVD. Das für die Größenordnung angepeilte Ziel in Sachen Kapazität betrage derzeit 1 TByte. Möglich seien jedoch 360 TByte, heißt es im Papier.
Lesen von Daten noch mit Problemen, Neural Network und Machine Learning sollen helfen
Kostenreduktion sei jedoch nicht der zwingende Hintergrund. Vielmehr gehe es um das schnellere Lesen von Daten. Darin besteht derzeit noch die größte Herausforderung, denn noch stellt sich die Dekodierung bei tieferen Schichten als problematisch heraus, da durch vorige Schichten ein "Rauschen" entsteht. Je tiefer die Schicht, umso größer sei dies und damit sinke auch die letztliche Systemperformance drastisch. Abhilfe könne ein neuronales Netzwerk schaffen, das via maschinellem Lernen etwaige ungewollte Variablen sowie auch Rauschen korrigiert und so der Dekodier-Einheit unter die Arme greift sowie auch die Performance deutlich beschleunigt.
Für Endverbraucher sei Project Silicia letztlich nicht gedacht. Man wolle sich ausschließlich auf einen effizienten Einsatz im Bereich der Cloud konzentrieren. Das vollständige Papier finden Sie hier.
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Ich kenne welche die haben dauerhaft ihre externen Festplatten per USB angeschlossen. Wenn man sich dann Ransomware einfängt... gute Nacht!
Außerdem, nachher ist der Schlüssel futscht oder es passiert ein anderes Missgeschick und ich komme nicht mehr an die Daten ran.
Welche Daten dürfen denn keines Weg´s "in die Cloud"?
Die anderen Sachen kann ich jederzeit wieder herstellen. Bzw Spiele über Steam runterladen usw.
Daran klemmen 1x 8TB auf die die wichtigsten Daten + Daten bei denen es schade wäre wenn Sie weg wären welche 1x die Woche kopiert werden (vollautomatischer Abgleich was wurde gelöscht was kam dazu, dann syncen und fertig)
Zudem habe ich ein Konto bei einem deutschen Cloudanbieter bei dem ich sogar weiß, wo das Rechenzentrum steht.
Da Synce ich täglich meine wichtigsten Daten.
Daten die auf keinen Fall verloren gehen dürfen.
Da sprechen wir über ca. 50GB Speicher, gemietet habe ich vorsorglich 500GB was mich natürlich etwas mehr kostet als die 9,99 €/1000GB bei Google.
Aber was noch vollkommen im Rahmen ist.
Die Eisenbahn war früher auch Böse und heute fahre ich jeden Tag mit etwas ähnlichem auf die Arbeit.
Edit: Wobei... wenn meine Steamsammlung noch ne Ecke größer wird, wäre es wohl besser auch noch ein Backup vom Steamordner zu machen. Aber noch ist es überschaubar.
Ich habe auch überlegt zumindest eine HDD woanders zu lagern. Falls es mal brennen sollte.
Wo anders lagern?
Ja sollte man tun!
Hoffentlich verschlüsselt + weggeschlossen im Tresor ansonsten kommt noch wer an die Daten.
Über was für Daten sprechen wir denn in einem "normalen" Haushalt?
Welche Daten dürfen denn keines Weg´s "in die Cloud"?
Ich handhabe das bei mir zu Hause so, dass ich einen Homeserver besitze.
Daran klemmen 1x 8TB auf die die wichtigsten Daten + Daten bei denen es schade wäre wenn Sie weg wären welche 1x die Woche kopiert werden (vollautomatischer Abgleich was wurde gelöscht was kam dazu, dann syncen und fertig)
Zudem habe ich ein Konto bei einem deutschen Cloudanbieter bei dem ich sogar weiß, wo das Rechenzentrum steht.
Da Synce ich täglich meine wichtigsten Daten.
Daten die auf keinen Fall verloren gehen dürfen.
Da sprechen wir über ca. 50GB Speicher, gemietet habe ich vorsorglich 500GB was mich natürlich etwas mehr kostet als die 9,99 €/1000GB bei Google.
Aber was noch vollkommen im Rahmen ist.
Es gibt mittlerweile eine Vielzahl an Cloudanbietern.
Es gibt Cloudanbieter welche sogar von deutschen Banken genutzt werden und die haben denke ich weitaus sensiblere Daten als wir.
Zudem ist es im Bankengeschäft extrem schwer überhaupt "anbieten zu können", da gelten sehr sehr strenge Sicherheitsregularien.
Es gibt sogar Cloudanbieter die dir garantieren, dass deine Daten "Atombombensicher sind" / kein Scherz:
In diesem Bunker lagern Daten atombombensicher - Multimedia | heute.at
Ich will hier niemanden bekehren, mir geht nur das ewige geeier "Cloud ist böse" auf die Eier.
Die Eisenbahn war früher auch Böse und heute fahre ich jeden Tag mit etwas ähnlichem auf die Arbeit.
Steckt an dem "sicherungsmedium" ein Netzwerkanschluss?
Wenn "nein", dann ist das sicherlich sehr sehr komfortabel darauf zuzugreifen.
Wenn "ja", ist es unsicherer als ne Cloud, weil Einsicht können Behörden bei dir genau so haben wie in ner Cloud.
Zudem kannst du nicht mal ansatzweise die Verfügbarkeit bzw. Sicherheit deiner Daten bieten wie in einer Cloud.
Da werden ganze Rechenzentren "gebackupt".
Der Ottonormalverbraucher hat vielleicht wenns gut läuft ein Backup seiner Daten und das wars.
Ich habe auch überlegt zumindest eine HDD woanders zu lagern. Falls es mal brennen sollte.
Denn in deiner Fritzbox oder what ever ist sicherlich auch eine Lücke die entsprechende Behörden nutzen könnten.
Die werden bei uns lokal gesichert.
Steckt an dem "sicherungsmedium" ein Netzwerkanschluss?
Wenn "nein", dann ist das sicherlich sehr sehr komfortabel darauf zuzugreifen.
Wenn "ja", ist es unsicherer als ne Cloud, weil Einsicht können Behörden bei dir genau so haben wie in ner Cloud.
Zudem kannst du nicht mal ansatzweise die Verfügbarkeit bzw. Sicherheit deiner Daten bieten wie in einer Cloud.
Da werden ganze Rechenzentren "gebackupt".
Der Ottonormalverbraucher hat vielleicht wenns gut läuft ein Backup seiner Daten und das wars.
Das Thema Cloud befindet sich aktuell massiv im Wandel.
Und sehr viele namenhafte Unternehmen setzen heute bzw. in Zukunft immer mehr auf "die Cloud".
Es gibt zudem wesentlich mehr Anbieter als nur Google oder Dropbox.