Mega Deal: Qualcomm soll Intel übernehmen wollen [Bericht]
Qualcomm soll ernsthaftes Interesse an der Übernahme von Intel haben und bereits mit diesem Vorschlag an das einst wertvollste Unternehmen der Welt herangetreten sein, wie das Wall Street Journal jetzt berichtet.
Qualcomm soll ernsthaftes Interesse an der Übernahme seines Konkurrenten Intel haben und bereits mit einem ersten Vorschlag an das einst wertvollste Unternehmen der Welt, welches sich momentan wirtschaftlich in einer äußerst ernsten Lage und großen Schwierigkeiten befindet, herangetreten sein, wie jetzt die internationale Tageszeitung The Wall Street Journal berichtet. Dem Bericht zufolge sei Qualcomm "mit einem Übernahmeansatz bei Intel vorstellig geworden".
Qualcomm hat in den vergangenen Tagen einen Übernahmeversuch beim Rivalen Intel unternommen, so mehere Personen, welche mit der Angelegenheit vertraut sind. - The Wall Street Journal -
Der Zeitpunkt einer möglichen Übernahme käme für Qualcomm aktuell im wahrsten Sinne des Wortes "günstig", denn Intel, das einst eine Marktkapitalisierung von mehr als 240 Milliarden US-Dollar vorweisen konnte und sich zeitweise als wertvollstes Unternehmen der Welt bezeichnen durfte, hat alleine in diesem Geschäftsjahr wahnwitzige 60 Prozent seines Aktienwertes verloren und ist in der Krise.
Derzeit besitzt Intel noch eine Marktkapitalisierung von rund 87 Milliarden US-Dollar, vor knapp sechs Monaten waren es noch rund 192 Milliarden US-Dollar, was das Unternehmen aus Santa Clara, Kalifornien, zu einem radikalen Sparkurs und Massenentlassungen veranlasst hat. Zudem wurden neue Projekte, wie Halbleiterfabriken in Magdeburg, bis auf Weiteres auf Eis gelegt.
Ebendiese Krise käme Qualcomm im Falle einer möglichen Übernahme von Intel nicht ungelegen, dennoch wäre ein solcher Deal ein riesiges Vorhaben.
Eine Übernahme von Intel, das am frühen Freitag einen Marktwert von rund 87 Milliarden Dollar hatte, wäre massiv und käme zu einer Zeit, in der der Chiphersteller eine der schwerwiegendsten Krisen in seiner fünf Jahrzehnte währenden Geschichte durchmacht.
- The Wall Street Journal -
Selbstverständlich sei ein solcher Deal noch "keineswegs sicher" und würde sicherlich auch kartellrechtlich einigen Staub aufwirbeln. Sollte Qualcomm seinen Konkurrenten tatsächlich übernehmen, würde ein riesiger Chiphersteller entstehen, was für die Vereinigten Staaten aber möglicherweise sogar zu begrüßen wäre.
Die mit dem Vorgang vertrauten Personen warnten jedoch davor, dass ein Deal keineswegs sicher sei. Selbst wenn Intel aufgeschlossen sei, wird ein Deal dieser Größe mit Sicherheit auf kartellrechtliche Prüfungen stoßen, obwohl es auch möglich ist, dass er als Chance gesehen werde, den Wettbewerbsvorteil des Landes im Bereich der Chips zu stärken.
- The Wall Street Journal -
Auch könnte sich Qualcomm im Falle einer erfolgreichen Übernahme von Vermögenswerten, wie der unrentablen Fertigung, trennen und diese anderweitig veräußern. Gerüchte über eine Ausgliederung der Intel Foundry Services halten sich ohnehin schon länger.
Um den Deal abzuschließen, könnte Qualcomm beabsichtigen, Vermögenswerte oder Teile von Intel an andere Käufer zu verkaufen.
- The Wall Street Journal -
Es ist aber auch vorstellbar, dass Qualcomm es auch auf ebendiese Fertigungsanlagen abgesehen haben könnte, denn bisher laufen Qualcomm-Chips wie beispielsweise die Snapdragon-SoCs zu einem Großteil beim taiwanischen Auftragsfertiger TSMC vom Band.
Es ist davon auszugehen, dass in den nächsten Tagen weitere Details zu einer möglichen Übernahme von Intel durch Qualcomm ans Tageslicht kommen. PCGH wird das Thema natürlich weiter im Auge behalten und darüber berichten.
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Quelle: The Wall Street Journal

Auf nur einen Player zu setzen ist erwiesenermaßen weder klug noch zukunftsträchtig. Es gibt genug Fehlschläge die dies eindrucksvoll belegen.
Gemeint ist in diesem Kontext, dass Gelder geflossen sind. Nur ist unklar, an wen und warum. Und in welcher Höhe.
Man kann sich immer über alles und jedes aufregen. Ob das sinnvoll ist, ist eine andere Frage.
Die Regierung von Sachen-Anhalt hat das ja nicht gemacht um sich zu bereichern, um politische Gegner auszuschalten oder um einer Lobby zuzuarbeiten, was die Motivation für vieler andere politische Entscheidungen ist.
Hier wurde die Chance gesehen, eine Industrie im Land anzusiedeln, was der Infrastruktur und auch der Bevölkerung geholfen hätte. Gerade im Osten, wo sich die Menschen immer wieder abgehängt, vergessen und benachteiligt fühlen, wäre so etwas so wichtig.
Aber nein, dann kommen wieder Leute wie Du um die Ecke, die alles schlechtreden und auf die hohen Kosten verweisen. Eine Investition in die Zukunft ist IMMER teuer. Sonst wäre sie keine Investition. Immer nur sparen und Ausgaben kürzen macht einen Staat kaputt.
Quelle: https://www.mdr.de/nachri...
Es geht um Erschließungskosten, horrende Grundstückspreise, Gutachten, Vermittlungsprovisionen und und und ...
Es sind bisher keine Subventionen an Intel geflossen. Die Kosten für dieses "Projekt", das nun als Luftnummer endet, waren jedoch schon beträchtlich.
Bedauerlicherweise haben die Bratzen von der AFD schon einen Untersuchungsausschuss wegen eben dieser "sachfremden Schmarotzerei" in Rede gebracht. Und damit das Thema verbrannt.
Ihr könnt gerne naiv sein, wie ihr gerne wollt - aber jeder Häuslebauer, der Grund erwerben will, hat deshalb nun die Arschkarte. Und der Rattenschwanz der geplatzten Konzernsozialhilfe ist noch einiges länger.
AMD-Fluid lässt sich so nicht wiederholen.
Und wer weis, wies mit denen weitergeht, wenn Ryzen am Ende anlangt, Radeon
zur Mittelklasse degradiert wurde und KI nur im Low-End funktionieren wird.