PC-Gaming-Hardware: 30 Milliarden US-Dollar Rekordumsatz 2016

72
News George J. King Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
PC-Gaming-Hardware hat für einen neuen Rekordumsatz von 30 Milliarden US-Dollar in 2016 gesorgt.
Quelle: Collage: PC Games

Die Verkaufszahlen von PCs sinken seit Jahren - doch die kleine Sparte der Spiele-PCs wehrt sich tapfer gegen das prognostizierte Ende des PCs. PC-Gaming-Hardware macht sogar Rekordumsätze, die eigentlich erst in rund zwei jahren erwartet worden waren. Laut Analysten sind vor allem High-End-Systeme gefragt.

Das Ende des PCs wird inzwischen seit fast einem Jahrzehnt vorhergesagt und tatsächlich sinken die Verkaufszahlen handelsüblicher Rechner seit Jahren. Das liegt allerdings vor allem auch daran, dass viele Unternehmen und Privatnutzer für ihre Einsatzzwecke immer seltener einen neuen Rechner brauchen.

Anders sieht das bei den Spiele-PCs aus, bei denen immer wieder neue und leistungshungrigere Spiele bessere und schnellere Hardware fordern. Schon seit einigen Jahren wächst daher der Umsatz mit Spiele-PCs und Gaming-Hardware. Marktforscher hatten schon vorhergesagt, dass PC-Gaming bis zum Jahr 2018 einen weltweiten Umsatz von 30 Milliarden US-Dollar erzielen könnte. Doch laut den Analysten von Jon Peddie Research wurde diese neue Rekordmarke nun schon im abgelaufenen Jahr 2016 durchbrochen.

Damit wächst der Markt für PC-Gaming-Hardware noch schneller als erwartet. Laut dem Bericht der Marktforscher gibt es dafür viele Gründe. So würden Spiele-PCs einfach eine bessere Grafik bieten und die Details von Spielen in Full-HD oder Ultra-HD würden bei geringerem Abstand zum Monitor auch besser wahrgenommen. Außerdem biete der PC überlegene Steuerungsmöglichkeiten mit Maus und Tastatur. Für den PC gebe es außerdem Tausende an Optionen, den Rechner, dessen Features und die Steuerung anzupassen.

Interessant ist auch, dass laut den Marktforschern Einsteiger-PCs für Spieler nur 22 Prozent des Umsatzes ausmachen. Mittelklasse-Rechner sind für 35 Prozent der Verkäufe verantwortlich, aber immerhin 43 Prozent des Umsatzes stammen von High-End-Hardware. Die Analysten gehen davon aus, dass einfache Aufgaben eher mit mobilen Geräten erledigt werden, der PC aber immer mehr zum "Power-User-Tool" für Spiele oder Bild- und Videobearbeitung wird.

72
    • Kommentare (72)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Two-Face Lötkolbengott/-göttin
        Hmm, ob Steam oder Origin ist doch echt wie Pest gegen Cholera.

        Nur der Ubiloader und GfWl waren schlimmer.
      • Von Two-Face Lötkolbengott/-göttin
        Hmm, ob Steam oder Origin ist doch echt wie Pest gegen Cholera.

        Nur der Ubiloader und GfWl waren schlimmer.
      • Von Cook2211 Trockeneisprofi (m/w)
        Anfangs war Origin nicht so recht überzeugend und irgendwann habe ich dann einen Bogen um EA Games gemacht.
      • Von RavionHD Kokü-Junkie (m/w)
        Ich hätte zwar auch gerne alles auf einer Plattform, muss aber zugeben dass sich Origin mittlerweile gut entwickelt hat und auch sehr konkurrenzfähige Deals bereitstellt und ein modernes und gut durchdachtes UI hat.
      • Von Cook2211 Trockeneisprofi (m/w)
        Ja, leider. Vor allem den Alleingang von EA finde ich Mist.
      • Von RavionHD Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Cook2211
        Wie schon gesagt: ich wollte nur darauf hinweisen, dass man verschiedene Faktoren in solche Überlegungen mit einbeziehen sollte.

        (Übrigens wird nicht jedes Retail Spiel automatisch bei Steam aktiviert. Zum Beispiel ist das bei Ubisoftiteln nicht der Fall)
        Klar, viele Publisher ziehen da ihr eigenes Ding durch.
      Direkt zum Diskussionsende
  • Print / Abo
    Apps
    PCGH Magazin 07/2026 PC Games 06/2026 play5 07/2026 N-Zone 06/2026 Linux Magazin 06/2026 LinuxUser 06/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games Hardware PC Games Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk