EA-CEO Andrew Wilson: 260-mal höhere Vergütung als "mittlerer" Mitarbeiter
Das Proxy Statement 2025 von Electronic Arts enthält überraschende Zahlen - vor allem zum Verhältnis von CEO-Gehalt zum sogenannten Median der Belegschaft.
Laut dem am 24. Juni 2025 veröffentlichten Proxy Statement von Electronic Arts belief sich die Gesamtvergütung von CEO Andrew Wilson im Geschäftsjahr 2025 auf über 30 Millionen US-Dollar. Dem steht das Jahresgehalt eines Medianmitarbeiters von 117.302 US-Dollar gegenüber - ein Verhältnis von 260 zu 1. Damit stieg der Abstand zwischen Top-Management und Durchschnittsbelegschaft weiter an, denn im Vorjahr lag Wilsons Gehalt noch bei etwa 25 Millionen US-Dollar.
Die Vergütung bei dem EA-Chef setzt sich aus seinem Basisgehalt von 1,3 Millionen US-Dollar, Aktienzuteilungen im Wert von etwa 25 Millionen US-Dollar, Boni von knapp 3 Millionen sowie weiteren Leitungen. Bei der Berechnung des Mediangehalts wurden laut Unternehmen Basislohn, gewährte Boni, der Fair-Market-Value von Aktienzuteilungen und Währungskurse herangezogen, wobei auf Anpassungen etwa für Lebenshaltungskosten verzichtet wurde.
Während die Vergütung für Wilson um rund 19 Prozent anstieg, sank der ermittelte Medianwert gegenüber dem Vorjahr, in welchem dieses noch bei 148.704 US-Dollar lag. Aus Sicht der Belegschaft könnte diese Entwicklung als Indiz für eine wachsende Entkopplung der Gehaltsentwicklung auf verschiedenen Hierarchieebenen verstanden werden. Zugleich betont EA, die hohen Aufwendungen für das Top-Management seien notwendig, um Fach- und Führungskräfte zu halten und die strategische Neuausrichtung in Bereichen wie generative KI voranzutreiben.
Ist die steigende Vergütung für den CEO vertretbar oder sogar sinnvoll investiertes Geld? Nutzen Sie die Kommentarfunktion und teilen Sie uns Ihre Meinung mit. Beachten Sie beim Kommentieren aber bitte die Forenregeln. Folgen Sie uns außerdem für Neuigkeiten in der Hardware-Welt oder unsere exklusiven Inhalte gern auf Whatsapp und X. Unsere Video-Inhalte (oftmals gewürzt mit einer Prise Humor) finden Sie bei Youtube, Instagram und Tiktok.
Quelle: EA via Gamedeveloper

Ist ja nicht so dass es noch irgendwo Armut auf der Welt gibt.
Auch bei Sportlern...wenn ich da die zig Millionen pro Jahr sehe, was da so einige verdienen, kannste nur den Kopf schütteln.
Hat nix mehr mit Sport zu tun.
Generell irgendwelche Manager-Gehälter, einfach nur noch zum kotzen auf dieser Welt...
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Milchmädchenrechnung:
30Mio / 260 = 115k (Gehalt Schnitt)
14500 * 115k = 1,6Mrd. (Lohnkosten Schnitt)
EA könnte theoretisch das Gehalt jedes Mitarbeiters verdoppeln und wäre dann auf Null-Bilanz.
So gesehen klingen die 260x erstmal abschreckend, aber für mein Empfinden werden die Mitarbeiter dort
wohl schon fair und fix vergütet.
Ich würde die 115k auch gern mit nach Hause nehmen.
Finde aber einen Median von über 100k schon stattlich. Das Verhältnis dürfte bei einigen Unternehmen deutlich schlechter aussehen. An sich würde auch nichts gegen hohe TopManager Gehälter sprechen wenn diese auch für Fehler gerade stehen würden. Das ist aber quasi nie der Fall und so lassen die exorbitante Vergütungen einfach einen faden Beigeschmack.
Das sind die zweihaften Praktiken im Kapitalismus.
Milchmädchenrechnung:
30Mio / 260 = 115k (Gehalt Schnitt)
14500 * 115k = 1,6Mrd. (Lohnkosten Schnitt)
EA könnte theoretisch das Gehalt jedes Mitarbeiters verdoppeln und wäre dann auf Null-Bilanz.
So gesehen klingen die 260x erstmal abschreckend, aber für mein Empfinden werden die Mitarbeiter dort
wohl schon fair und fix vergütet.
Ich würde die 115k auch gern mit nach Hause nehmen.