Windows 10 21H2: Weniger vorinstallierte Bloatware

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Paint 3D zur Erstellung von 3D-Bildern.
Quelle: Microsoft

Wie die Webseite Windowslatest berichtet, wird Microsoft mit der im zweiten Halbjahr 2021 kommenden Version 21H2 von Windows 10 die Zahl der vorinstallierten Apps reduzieren.

Im Jahr 2017 hatte Microsoft mit großem Aufsehen das Creators Update von Windows 10 veröffentlicht. Seit dieser Zeit gibt es die vorinstallierten Apps Paint 3D und 3D Viewer sowie den Ordner 3D Objekte. Microsoft hatte zum damaligen Zeitpunkt vor allem Kreativschaffende als neue Zielgruppe für Windows 10 ausgemacht und wollte mit den Apps erreichen, dass möglichst jeder Nutzer aus einem 2D-Bild ein 3D-Kunstwerk erschaffen kann. Die tatsächliche Nutzerzahl dürfte wohl sehr überschaubar sein. In Windows 10 Version 21H2 wird Microsoft die Apps Paint 3D und 3D Viewer nicht mehr vorinstallieren, wie die Webseite Windowslatest berichtet. Bereits heute sind die Apps kein Bestandteil der Insider Previews zu Windows 10 Version 21H2.

Welche Bloatware wird in Windows 10 künftig nicht mehr installiert sein?

Falls man die beiden Apps haben möchte, kann man sich die Software kostenfrei im Microsoft Store installieren. Allerdings wird es auch Apps geben, die Microsoft weiterhin vorinstalliert. Hierzu zählt neben Skype, der Office-App sowie Verlinkung zu den kostenlosen Web-Versionen von Word, Excel, Powerpoint und Onenote, auch die App Cortana. Wenn man die Sprachassistentin von Microsoft nicht benötigt, kann man Cortana deaktivieren und auch deinstallieren. Hierzu muss man mindestens Windows 10 Version 2004 alias Mai 2020 Update oder auch Version 20H1 installiert haben. Um Cortana vom PC zu entfernen, muss man die Powershell als Administrator öffnen und folgenden Befehl eingeben: 'Get-AppxPackage -allusers Microsoft.549981C3F5F10 | Remove-AppxPackage'.

Zur erneuten Aktivierung kann man die offizielle Cortana-App jederzeit kostenlos im Microsoft Store herunterladen und auf dem PC installieren. Das Math Input Panel, mit dem man mathematische Operationen eingeben kann, wird ebenfalls ein optionales kostenloses Feature unter Windows 10 werden. Bislang ist das Eingabefenster bei jeder Installation von Windows 10 automatisch installiert, das wird sich mit Version 21H2 ändern. Neben Microsoft installieren auch PC-Hersteller gerne Apps, Software oder auch Links zu Spielen aus dem Microsoft Store auf ihren Komplett-PCs vor. Schließlich erhalten Acer, Asus, Dell, HP, Lenovo und Co. Geld von den Entwicklern, wenn sie bei jedem neuen PC bestimmte Software vorinstallieren.

Ebenfalls lesenswert: Windows 10 mit Fluent Design: Neue System-Icons kommen in Version 21H2

Sammlung zu weniger Bloatware in Windows 10:

  • Wer aktuell eine Vorschauversion von Windows 10 Version 21H2 von einer ISO-Datei installiert, wird feststellen, dass Microsoft drei Apps nicht mehr vorinstalliert.
  • So müssen Nutzer Paint 3D und den 3D Viewer künftig manuell aus dem Microsoft Store installieren, wenn sie die beiden Apps benötigen.
  • Auch das Math Input Panel zur Eingabe von mathematischen Operationen wird künftig ein kostenloses, optionales Feature werden.
  • Andere vorinstallierte Apps wie Cortana oder Microsoft Office bleiben dagegen erhalten.

Quellen: Windowslatest, Deskmodder

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    • Kommentare (34)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von XT1024 Volt-Modder(in)
        Zitat von D0pefish
        Wenn man vergleicht, was man seit Windows 8.0 zusätzlich weghaken und rausschmeißen muss, um ein übersichtliches und sinnvoll nutzbares Betriebssystem zu erhalten
        Ich weiß, ich bin hier im Fetischforum aber das würde mich mal genauer interessieren.
        Wer [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] was machen, was ist das mit dieser obskuren Übersichtlichkeit und vor allem, was ändern 2-10 optionale Komponenten weniger an der Nutzbarkeit?
      • Von XT1024 Volt-Modder(in)
        Zitat von D0pefish
        Wenn man vergleicht, was man seit Windows 8.0 zusätzlich weghaken und rausschmeißen muss, um ein übersichtliches und sinnvoll nutzbares Betriebssystem zu erhalten
        Ich weiß, ich bin hier im Fetischforum aber das würde mich mal genauer interessieren.
        Wer [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] was machen, was ist das mit dieser obskuren Übersichtlichkeit und vor allem, was ändern 2-10 optionale Komponenten weniger an der Nutzbarkeit?
      • Von rehacomp Software-Overclocker(in)
        Toll M$, erst 5 "APPs" hinzufügen, dann GROß verkünden, wir entfernen wieder 2.

        Ich vermisse die Zeiten, wo man beim Setup die Häckchen setzen konnte, was drauf soll und was nicht.
      • Von DasUnding Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Weniger Bloatirgendwas und dafür mehr NSAirgendwas? Big Billy for Vaccineführer...
      • Von D0pefish Software-Overclocker(in)
        ich nutze öfter den Explorer und das Notepad

        Wenn man vergleicht, was man seit Windows 8.0 zusätzlich weghaken und rausschmeißen muss, um ein übersichtliches und sinnvoll nutzbares Betriebssystem zu erhalten, ist das Weglassen von zwei Programmen bei denen nur die überflüssigen Systemordner und Icons nerviger Ballst waren Quark mit Soße und die eigentliche Tatsache ist genau das Gegenteil von weniger.
      • Von EndangeredSpecies PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von aKy0001
        Da ich eh recht it-affin bin und gerne bastel, habe ich mich mittlerweile auch fürs Gaming größtenteils von Windows verabschiedet. Linux (in meinem Fall Pop OS) funktioniert wunderbar und lässt mir die volle Kontrolle über das gesamte Betriebssystem. Dank Steam+Proton und Lutris mit WINE laufen alle Games die ich so spiele reibungslos.

        Ist sicher nicht für jeden etwas, da man hier und da noch ein wenig schrauben muss, aber die Fortschritte, die Linux-Gaming gemacht hat, sind schon enorm. Für einige Sachen, wie zum Beispiel VR (vornehmlich Renn-Sims), habe ich zwar noch eine Windows Installation auf einer separaten Platte, aber zu 90% wird nur noch Linux gebooted.
        FOSS anstatt Windows mit Spykram und aufgenötigten, nicht deinstallierbaren Programme zu nutzen, ist doch eine tolle Sache. Zumal mensch Linux auch einfach via Live-Version vorab ausprobieren kann, ohne dass das installierte Betriebssystem verändert wird. Motivation für einen Umstieg kann mensch aus Neugier, Datenschutz- und Machtbewusstsein (Commons statt Monopolkapitalismus) ziehen. Kompliziert ist das kaum. Es gibt einige einfach zu installierende Linux-Distros. Jene sind nicht schwieriger zu installieren als Windows. Es gibt auch Linux-Distros, die Windows von der Oberfläche her ähneln - wie bspw. Linux Mint Xfce. Ich nutze hauptsächlich Linux im Alltag. Windows starte ich nur noch für ein paar Spiele.
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