Microsoft zu Windows 10: Kein Upgrade auf Windows 11? Dann bitte PC recyceln
Im Oktober läuft Microsofts Unterstützung von Windows 10 aus. Das Unternehmen empfiehlt nun, PCs zu entsorgen, wenn man nicht auf Windows 11 umsteigt.
Was sollen Anwender mit ihren einwandfreien PCs tun, die im Oktober nicht auf Windows 11 upgraden können? Diese Frage dürfte nun wohl einige Windows-Nutzer umtreiben. Ab dem 14. Oktober soll Windows 10 nicht mehr mit Sicherheitsupdates versorgt werden. Dabei ist das ursprünglich 2015 erschienene Betriebssystem noch immer ungemein beliebt, zum Beispiel in der Steam-Community. Microsoft rät Nutzern nun, ihre alten Windows-10-PCs bei Support-Ende einzutauschen oder zu recyceln.
Checkliste soll Umstieg erleichtern
Microsoft hat nun ein neues Supportdokument für das Ende der Unterstützung von Windows 10 veröffentlicht. Anwender sollten, wenn möglich, natürlich auf Windows 11 umsteigen. Geht dies mit ihrem Gerät jedoch nicht, sollten die noch funktionierenden PCs weitergegeben, eingetauscht oder recycelt werden. Dazu bietet das Unternehmen auch Ratgeber für den Kauf eines neuen Windows-11-PCs sowie eine Checkliste zum Umstieg an.
So sollten Nutzer etwa sicherstellen, dass Windows 10 auf dem neuesten Stand ist. Außerdem sollten sie ihre Daten sichern, entweder auf eine externe Festplatte oder aber auf den Cloud-Dienst OneDrive. Nach dem Sichern könnten die eigenen Daten gelöscht und der alte PC weitergegeben oder entsorgt werden.
Zuletzt haben wir davon berichtet, dass Windows 11 seinen Marktanteil ausbauen konnte. Allerdings liegt das Betriebssystem in der Beliebtheit noch immer hinter dem Vorgänger zurück. Im März stiegen die Nutzerzahlen von Windows 11 auf 42,69 Prozent. Allerdings hatte in dem Monat Windows 10 mit 54,20 Prozent noch immer die Nase vorn.
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Quelle: Microsoft, Windows Latest


Da ich das System weniger unter Kontrolle habe, als XP, stelle ich mich auf Zerstörungen durch Viren und Datenklau ein. (Kontrolle im Sinne von was im Hintergrund läuft, was mit dem Internet kommunizieren darf, etc.)
Wenn die Software-Kompatibilität ausläuft (z.B. kein neuer Vivaldi oder Firefox mehr auf Win10 läuft und die Websites die alten Versionen abweisen und auch kein Version-Faking mehr hilft; oder Games nicht mehr laufen), kommt, genau so wie ich damals Win7 parallel zu XP benutzt habe, um DX10-Spiele zu spielen, parallel ein Linux mit drauf.
Über die konkrete Distribution lasse ich mich hier gerne beraten.
Mir ist es dann wichtig, dass es ohne Bastelei funktioniert. Ferner sollen natürlich die neuen gekauften und Scene-raubkopierten Games ohne Bastelei funktionieren. In letzterem Fall ohne nach Hause zu telefonieren.
Letztenendes vermute ich aber, dass ich mir irgendwann Hardware zulegen will, für die es keine Win10-Treiber mehr gibt (wie damals 2015 bei XP und der R9 390).
Ist die Frage, ob mein Gaming-Linux bis dahin mein Windows 10 vollständig ersetzt hat oder nicht.
Achtung, emotions-geladenes MS- und Win11-Bashing:
Darauf, alle 10 Jahre das erlernte Wissen und die Erfahrungen über ein Betriebssystem komplett über den Haufen zu werfen und alles neu erlernen zu müssen, noch dazu ein vielfaches mehr an sinnlos vergeudeter Performance hinnehmen zu müssen, habe ich nach 2 Malen (98-->XP und XP-->Win10) keine Lust mehr.
Auf meinem Arbeitslaptop verbraucht WIn11 btw. ~9,5GB RAM nach dem Boot, während es bei WIn10 1,8 waren.
Der Prozessor ist theoretisch 2,5 mal so schnell, als der alte mit Win10, trotzdem reagiert das System ca. doppelt bis 3 mal so langsam. Ist ein 1370P. Brauche ich hier jetzt wirklich einen 2025er i9, um einen 2018er i5 zu ersetzen!?
Der AntiVirus aktualisiert sich nicht ohne Spezial-Handgriffe, was mich aus dem Firmen-VPN ausschließt. Die Taskleiste, der Dateimanager und das default-Kontextmenü (schon zurück gestellt) sind eine Katastrophe und nur noch weniger produktiv einsetzbar. Die Bedien-Geschwindigkeit ist im Vergleich zu WIn10 lahm, die Systemsteuerungen noch inkonsistenter als bei WIn10 (Energiemanagement verteilt über 2 konkurrierende Einstellungsmanager) und ich muss permanent auf "höchste Leistung" stellen, damit die Bluetooth-Maus nicht ruckelt, wodurch der Lüfter dauernd föhnt.
Win11 ist für mich leider schon jetzt durchgefallen und das neue Vista.
--> Warten auf das Bugfix-System Win12 oder endgültig goodbye.
Was für Hardware-Sperrlisten?
Ja, deshalb: Backups. Um ein Downgrade auf eine Version machen zu können, die Updates, die den Killswitch beinhalten, noch nicht hat.
Es reicht dann übrigens, die Verbindungen zu Microsoft zu blockieren.
Das geht ganz gut über die O&O ShutUp10, umstellen des Windows-Update-Dienstes auf manuellen Start und einige Blockierungen in der Firewall und mittels hosts Datei. Ein paar Lücken hat das vermutlich noch, die immer mal wieder mit MS kommunizieren, aber wenn die Folge ein Systemversagen ist, kommt man denen vermutlich früher oder später auch bei.
Die internetfreie Blase brauchst Du nur, wenn Du Dich vor Malware schützen willst.
Bei meinem Mini-PC = "Server" + Wohnzimmer-PC hat das ganz gut geklappt: Ich finde kaum laufende Verbindungen im Hintergrund (leider nicht "gar keine", wie unter XP) und er hat sich seit 1,5 Jahren nicht wegen einem automatischen Update ungefragt neu gestartet geschweigedenn eines durchgeführt.
Es gibt aber tatsächlich ein paar Lücken, die mir zu heiß sind, sie dauerhaft ungepatcht in meinem LAN zu haben. Remote-Code-Execution ohne Nutzerinteraktion nur wenn ein System im LAN hängt finde ich nicht lustig. ^^
Wenn Du keine eingehenden Verbindungen hast (also nur genattete Verbindungen nach außen) dann ist die Wahrscheinlichkeit sehr gering, Dir was einzufangen, weil von außen keiner nach Schwachstellen scannen und Verbindungen zu Deinem System aufbauen kann.
Desweiteren wird Windows Defender vermutlich nach wie vor weiterlaufen und seine Updates bekommen.
Und ansonsten gilt wie immer, vorsicht beim Browsen und beim Öffnen von Mails.
Wenn man sich dabei sorglos dusselig anstellt, dann hilft Dir auch ein Betriebssystem mit Patches nicht viel mehr.
Da fühle ich mich durch die Implementierung von AI von Microsoft, die den Charme einer Abhörwanze hat wesentlich mehr und konkreter bedroht. Sekündliche Screenshots, die auch meine Passwörter am Bildschirm abgreifen können.
Auch wenn M$ behauptet, das per default deaktiviert zu haben, kann sich dass genauso wie bei Telemetrie auf einmal wieder aktivieren. Ich glaube Microsoft an der Stelle kein Wort. So wie die auf unsere Daten spitz sind ist das Vertrauensverhältnis gestört.
Darum auch erstmal kein Win11 für mich ....
Dass kann echt nicht sein. Dieser zwang geht mir so was auf den kexs.
Ist garnicht so schwer diesen Satz korrekt zu lesen und zu verstehen sodass man keinen unpassenden Vergleich zieht
Ist halt die menschliche Natur und ich verstehs auch ein Stück weit.