Ende von Windows 10: Windows 11 holt schnell auf - aber der Weg ist noch weit
In den letzten Monaten konnte Windows 11 den Marktanteil ein gutes Stück ausbauen und damit im Vergleich zu Windows 10 aufholen. Derzeit ist das neue Betriebssystem aber noch immer weit von der Beliebtheit des Vorgängers entfernt.
Schon im April 2023, eineinhalb Jahre nach dem Release von Windows 11, hat Microsoft angekündigt, dass das vorherige Betriebssystem Windows 10 nur noch bis zum 14. Oktober 2025 mit kostenlosen Sicherheitsupdates versorgt wird. Trotzdem verlief der Wechsel hin zum Nachfolger seitdem schleppend. Laut der Website Statcounter gab es im vergangenen Jahr sogar Phasen, in denen die Beliebtheit von Windows 10 gegenüber Windows 11 wieder zunahm.
Die Richtung stimmt
Die aktuellste Statcounter-Auswertung zeigt nun aber das, was sich Microsoft wohl wünscht: einen zunehmenden Wechsel weg von Windows 10 und hin zu Windows 11. Demnach stieg der Marktanteil des aktuellen Betriebssystems von 34,12 Prozent im Dezember zunächst auf 36,65 Prozent im Januar und 38,13 Prozent im Februar. Windows 11 holt also endlich auf. Zumindest aktuell laufen mit 58,7 Prozent aber weiterhin die meisten Systeme mit Windows 10 - im Dezember 2024 waren es aber noch 62,7 Prozent.
Grund für die anhaltende Beliebtheit von Windows 10 dürfte nicht nur die Bequemlichkeit vieler Nutzer und Unternehmen, sondern auch die deutlich erhöhten Hardware-Anforderungen sein. Für viele ältere, aber bei weitem nicht veraltete Computer und Notebooks ist ein kostenloses Update dadurch nicht möglich, ohne Microsofts Hardware-Check zu umgehen.
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Trotzdem darf man wohl davon ausgehen, dass die Wechselbewegung von Windows 10 zu Windows 11 in den kommenden Monaten zunehmen wird. Ähnlich war es auch bis Januar 2020, als der Support von Windows 7 auslief. Im Vergleich läuft der Wechsel nun aber noch schleppender. Vermutlich wird Windows 10 also noch eine Weile am Markt relevant bleiben. Und ganz dürfte das Betriebssystem mittelfristig ohnehin nicht verschwinden. Auch hier hilft wieder der Blick zu Windows 7, das laut Statcounter noch immer bei 2,3 Prozent der Nutzer zum Einsatz kommt.
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Quelle: Statcounter via Winfuture

Nennt sich auch "Torschlusspanik".
Klar steigt der Win11-Anteil...was wollen die Lemminge auch anderes tun als über die Klippe zu springen...
Das, was viele an Windows 11 stört, ist das Vorgehen von Microsoft. Man wird zunehmend genötigt und genervt. Microsoft wird immer mehr persönliche Daten für sich beanspruchen, um damit KIs trainieren zu können.
Just habe ich den nächsten Zwang erlebt. Als ich letztens mit einem X870E-Brett liebäugelte, fiel mir auf, dass es weder Audio- noch WLAN-Treiber für Windows 10 gibt. WiFi7 wird von Win 10 schlicht nicht mehr unterstützt und wer darauf angewiesen ist, weil er keine 20 Meter langen LAN-Kabel durch die halbe Wohnung ziehen will, schaut ganz schön in die Röhre beim Aufrüsten oder muss auf unnötige Erweiterungskarten zurückgreifen, die zusätzliches Geld kosten.
Und wer noch immer Probleme mit der Datensammelwut hat, da gibt es Abhilfe:
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Ich würde es auch nicht Hass nennen. Das ist ein sehr kraftvolles Wort. Es wird schlicht und einfach abgelehnt.
Das, was viele an Windows 11 stört, ist das Vorgehen von Microsoft. Man wird zunehmend genötigt und genervt. Microsoft wird immer mehr persönliche Daten für sich beanspruchen, um damit KIs trainieren zu können.
Die Situation hat sich in den letzten 15 Jahren massiv verändert. Früher war Windows noch das Produkt und der Nutzer der Kunde. Heute ist der Nutzer das Produkt, Windows das Tool zum Daten-Abgreifen und die eigentlichen Kunden sind zum Beispiel AI-Konzerne.
Das wird nicht besser, sondern immer schlimmer.
Ach ja, wie gefährlich die Datensammelwut werden kann, sieht man an der USA (wo ein Schurke an die Macht gekommen ist, der jederzeit alles über seine Gegner erfahren könnte wenn er MS, Google und co zur Herausgabe zwingen würde) und sogar an der CDU (die Informationen zu allen politischen Gruppen einholt, die mit Steuergeldern unterstützt werden).
Oder im Microsoft Forum…..
Die Handvoll Leute die da wirklich ein Problem mit haben, versteh ich ja auch.
Aber würde keiner darüber reden, würde man es überhaupt nicht merken, wie bei etlichen andren Dingen, zb die Alexa zuhause, der firstick, das android oder iOS Handy/Tablet usw. dagegen ist windows 11 nichts.
Über den Tellerrand würde ich krampfhaftes an alten Dingen festhalten auch nicht nennen, denn Microsoft bekommt genauso seine Daten über Windows 10 ,8 oder 7.