Zu hohe Hardwareanforderungen: Vier von zehn PCs vertragen sich nicht mit Windows 11
Das Asset-Management-Unternehmen Lansweeper hat in einer Datenerhebung herausgefunden, dass fast die Hälfte von Millionen getesteter PCs nicht mit Windows 11 in Einklang zu bringen ist, da die Hardwareanforderungen, vor allem an die CPU, noch zu stringent seien.
Etwa ein Jahr nach der Veröffentlichung von Windows 11 hat Microsoft weiterhin ein dickes Brett zu bohren. Nicht nur wird Windows 10 noch für unbestimmte Zeit das deutlich beliebtere Betriebssystem sein, auch sind noch viel zu wenige PCs kompatibel mit Windows 11. Das hat jetzt das Asset-Management-Unternehmen Lansweeper herausgearbeitet, welches Daten und Zahlen für Hardware- und Softwareinformationen im IT-Bereich zusammenträgt.
Windows 11 mit Sand im Getriebe
In einer Datenerhebung, an der laut Lansweeper geschätzte 30 Millionen Windows-Systeme von 60.000 Organisationen beteiligt waren, stellte sich heraus, dass nur 57,26 Prozent aller Geräte in der Lage gewesen sind, mit Windows 11 zu harmonieren, sprich mehr als vier von zehn PCs sind derweil nicht kompatibel mit Microsofts neuestem Betriebssystem. Relevant für die Hardwareanforderungen von Windows 11 waren laut Lansweeper der Prozessor, der Arbeitsspeicher und das TPM-Modul. Den CPU-Test haben die genannten 57,26 Prozent der PCs bestanden, den RAM-Test mit 92,85 Prozent fast alle Probanden, während die TPM-Anforderungen 64,57 Prozent der Workstation-PCs erfüllen konnten.
Quelle: Lansweeper
Verteilung der Windows-Betriebssysteme.
Quelle: Lansweeper
Hardwarekompatibilität zu Windows 11.
Microsofts Hardwareanforderungen sind also nach wie vor noch zu strikt, sodass nur etwa knapp mehr als die Hälfte aller getesteten Systeme Windows-11-Kompatibilität aufweisen konnten. So erklärt der CSO von Lansweeper, dass Unternehmen, die die Anforderungen für Windows 11 bei ihren PCs nicht erfüllen, mit Windows 10 verweilen werden, statt die Hardware aufzurüsten. Aufgrund zusammengebrochener Lieferketten, des daraus resultierten Chipmangels und der globalen finanziellen Unsicherheit tendieren Kunden ohnehin dazu, mit der Hardware vorliebzunehmen, die bereits vorhanden ist.
Passend dazu: Windows 11 Version 22H2: Manche Drucker bremsen das Update aus
Lansweeper hat ebenfalls ein Diagramm angefertigt, welches die Verteilung der Betriebssysteme von Windows aufzeigt, basierend auf den Daten von über 27 Millionen Windows-Geräten. Hierbei offenbart sich, dass Kunden mit einem Anteil von über 80 Prozent, also mit deutlichem Abstand, weiterhin auf Windows 10 setzen. Windows 11 hingegen macht bei jenen nur einen Anteil von 2,61 Prozent aus und liegt damit den von Lansweeper erhobenen Daten zufolge noch hinter Windows 7 und Windows-Servern von 2016.
Quelle: Lansweeper


Wenn "Win 12" da ist, ist dieses das personifizierte Böse und Win 11 plötzlich affengeil.
Gruß T.
Wenn "Win 12" da ist, ist dieses das personifizierte Böse und Win 11 plötzlich affengeil.
Gruß T.
Für den dem Linux passt und nicht zockt oder win-only Software braucht ich Linux perfekt. Ich mag Linux nutze aber leider aktuell 100% und 0 % Linux da ich auf dem privaten PC 95% zocke.
Das ist und bleibt wohl ewig die größte Schwäche von Linux, man kann nicht drauf zocken und es fehlen viele professionelle Programme.