Windows 10X: Release wohl erst im zweiten Halbjahr 2021
Die Webseite Windows Central berichtet, dass das neue Betriebssystem Windows 10X erst im zweiten Halbjahr 2021 erscheinen wird.
In diesem Jahr wird wohl Windows 10X erscheinen. Bislang ging die Gerüchteküche immer davon aus, dass das neue Betriebssystem im Frühjahr 2021 auf den Markt kommen wird, nun gibt es aber Hinweise auf eine spätere Veröffentlichung. Wie die Webseite Windows Central berichtet, soll der Konkurrent zu Googles Chrome OS erst in der zweiten Hälfte des Jahres 2021 erscheinen. Microsoft selbst hat nie irgendein Datum genannt, wann Windows 10X erscheinen wird.
Warum tritt Windows 10X gegen Googles Chrome OS an?
Gerade in Zeiten von Homeschooling während der globalen Coronavirus-Pandemie, setzen immer mehr Länder weltweit auf Tablets und Office-Notebooks um Schülerinnen und Schüler zu unterrichten. In einigen Ländern, wie etwa in den USA, ist in Bildungseinrichtungen vor allem Google Chrome OS beliebt und eben nicht Microsofts Windows Betriebssystem. Im Coronajahr 2020 sind weltweit über 30 Millionen günstige Notebooks mit Google Chrome OS verkauft worden, so die Marktforscher von Canalys. Insgesamt sind im gesamten Jahr 2020 weltweit mehr als 450 Millionen PCs, Notebooks und Tablets verkauft worden. Microsoft will mit dem bisher als Windows 10X betitelten Operating System nun endlich etwas gegen die immer stärker werdende Konkurrenz der Chromebooks unternehmen.
Was ist Windows 10X?
In den USA ist digitale Bildung längst Alltag, wobei mehrheitlich im schulischen Bildungsbereich auf günstige Laptops mit Google Chrome OS gesetzt wird. Schließlich kosten derartige Chromebooks nur um die 150 US-Dollar und stechen durch ihre einfache Handhabung, sowie die Koppelung an die Internetverbindung, um etwa Dokumente bearbeiten zu können, hervor. Bislang kosten Notebooks mit Windows 10 deutlich mehr als 150 US-Dollar, zumal unerfahrene Nutzer von der Funktionsfülle von Windows regelrecht erschlagen werden, obwohl sie doch nur schnell ein Dokument schreiben wollten.
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An diesen Punkten setzt Windows 10 X an. Um günstige Windows-Notebooks offerieren zu können, müssen Nutzer einige Kompromisse eingehen. So laufen bei Windows 10X alle Apps und Programme in Containern, was ein Plus an Sicherheit bringen soll, da die Software so nicht mehr so einfach Änderungen am System durchführen kann und etwa ein mit Schadcode infiziertes Programm so weniger Schaden anrichten kann, als bei einem herkömmlichen Windows, soweit die offiziellen Informationen seitens Microsoft.
In einem inoffiziellen Hands-on wird davon gesprochen, dass man bei Windows 10X nur Webseiten, Web-Apps und angepasste Windows-Apps aus dem Microsoft Store nutzen kann. Ob das in der finalen Version von Windows 10X auch so sein wird, muss man abwarten. Bei der ersten Präsentation von Windows 10X hatte man das OS noch im Zusammenspiel mit einem Dual-Screen-PC - dem Surface Neo - gezeigt, doch der neuartige Formfaktor bestehend aus einem Notebook mit zwei Touchscreens ist auf unbestimmte Zeit verschoben, wie Panos Panay im letzten Jahr erklärt hatte. Das neue Windows soll erstmal auf herkömmlichen mobilen PCs, wie etwa Notebooks debütieren. Parallel zu Windows 10X wird Microsoft auch weiterhin am herkömmlichen Windows 10 arbeiten und Patches veröffentlichen.
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Sammlung zu Windows 10X:
- Angeblich soll Windows 10X erst in der zweiten Jahreshälfte 2021 erscheinen, so die Gerüchteküche.
- Mit Windows 10X will Microsoft einen direkten Konkurrenten für Google Chrome OS ins Rennen schicken.
- Im Coronajahr 2020 sind weltweit über 30 Millionen günstige Notebooks mit Google Chrome OS verkauft worden. Gerade in den USA sind die Chromebooks mit Internetanbindung äußerst beliebt.
Quellen: Windows Central, Microsoft, FAZ, Canalys, Youtube

Was dann der "Richter" daraus gemacht hat, ist etwas anderes. Irgendein nutzloses EU-Recht dazu wird es wohl geben sonst wäre Lenovo hoffentlich vor dem EUGH gezogen. Darf ich in Zukunft beim Autokauf auch die Rückerstattung der Lizenzkosten für Apple Carplay verlangen, weil ich nur Android Auto nutze, das aber nicht einzeln in meinem Wunschauto bekomme?
Windows 10 IOT, das auch auf dem RasPi lief gab es doch auch schon.
Windows 10X ist ein verschlanktes Windows. So fehlen dieser Version - absichtlich - etwa vollständig die Unterstützung von klassischen Windows-Programmen. Zudem muss man wohl auf weitere Dinge verzichten, wie etwa die "klassischen Systemsteuerungen" usw. Windows 10X soll ein Betriebssystem sein, welches voll auf die Cloud und eine permanente Internetverbindung setzt und durch die Verschlankung einfacher zu bedienen ist und weniger Speicherplatz braucht, als Windows 10S.
Windows 10S war im Prinzip ein "normales" Windows 10 Home, bei dem Microsoft softwareseitig die Installation von Programmen/Apps außerhalb des Microsoft Stores verboten hat. Allerdings kann man jederzeit - kostenlos - auf das normale Windows 10 Home aktualisieren und so - wie gewohnt - seine klassischen Programme darauf installieren. Bei Windows 10X dagegen gibt es diesen Weg NICHT!
Windows 10X soll - mit voller Absicht - ein Cloud-Windows werden, damit Microsoft endlich etwas gegen Googles Chrome OS anbieten kann. Der bisherige Versuch mit Windows 10S ist gescheitert, weil es vielen Nutzern zu komplex ist, Windows zu bedienen und man zudem keine klassischen Programme installieren kann. Gleichzeitig sind Notebooks mit Windows 10S deutlich teurer als Google Chromebooks, die es etwa in den USA ab 150 US-Dollar gibt. Gerade in den USA sind die Chromebooks der letzte Schrei bei Schüler:innen. Günstig, immer mit dem Internet verbunden und man kann seine liebgewonnenen Android-Apps darauf nutzen, gepaart mit einer akzeptablen Akkulaufzeit, das zeichnen Chromebooks aus.
Bei Windows 10 IoT fehlt aber die grafische Oberfläche im Gegensatz zu Windows 10X (oder Windows 10S)...
Windows 10 IOT, das auch auf dem RasPi lief gab es doch auch schon.
Auch für Geräte, die 10.1 Zoll groß oder größer sind, vergibt Microsoft einen Rabatt: OEMs zahlen für Geräte dieser Größenordnung, auf denen Windows 8.1 mit Bing SKU installiert ist, 25 US-Dollar pro Exemplar, mit einem Nachlass (Configuration Discount) von 15 US-Dollar pro Exemplar.
Wenn MS die Keys schon für 10 $ an die Händler abgibt, lässt sich erst recht nicht mehr Argumentieren, dass ein gebrauchter Key für 10€ "zu billig" ist.
Das SKU "mit Bing vorinstalliert" gab es nur zu Zeiten von Windows 8.1 und nicht mehr bei Windows 10...
Aktuell werden genau 0 neue Windows-Tablets unter 9 Zoll angeboten! Richtig ist, dass es tatsächlich mal diesen Rabatt für OEM-Partner wie Asus, HP etc. gab. Aktuell jedoch muss jeder PC-Hersteller Lizenzgebühren an Microsoft zahlen, wenn er Windows 10 vorinstalliert. Hierbei ist Windows 10 Home günstiger als Windows 10 Pro.
Die aktuellen, von den OEM-Partnern zu zahlenden Lizenzgebühren sehen so aus:
"Entry-PCs": Intel Atom/Celeron/Pentium (oder gleich teurer Prozessor von AMD), ≤ 4 Gigabyte Arbeitsspeicher und ≤ 32 Gigabyte SSD und eine Display-Größe von 14,1 Zoll (oder höher) beim Notebook bzw. min. 11,6 Zoll-Display beim Tablet oder max. 17-Zoll-Display bei einem All-in-One-Desktop-PC. Windows-SKU-Preis für den Hardware-Hersteller pro verkauftem PC: 25 US-Dollar.
"Value-PCs": Intel Atom/Celeron/Pentium (oder gleich teurer Prozessor von AMD), ≤ 4 Gigabyte Arbeitsspeicher und ≤ 64 Gigabyte SSD (oder min. 500 Gigabyte HDD) und eine Display-Größe von 14,1 Zoll (oder höher) beim Notebook. Windows-SKU-Preis für den Hardware-Hersteller pro verkauftem PC: 45 US-Dollar.
"Core-PCs": Alle PCs, die nicht den Hardware-Spezifikationen von "Core+" oder "Advanced" entsprechen. Windows-SKU-Preis für den Hardware-Hersteller pro verkauftem PC: 65,45 US-Dollar.
"Core+ PCs": Intel Core (oder AMD Ryzen) und mindestens 4 Gigabyte RAM sowie ≥ 1.080p-Display beim Notebook, Tablet und All-in-One-Desktop-PC. Bei einem Desktop-PC müssen neben einer Intel Core-CPU oder AMD Ryzen mindestens 8 Gigabyte RAM sowie eine 2 Terabyte HDD oder SSD verbaut sein. Windows-SKU-Preis für den Hardware-Hersteller pro verkauftem PC: 86,66 US-Dollar.
"Advanced-PCs": Intel Core i7 oder Core i9 mit mindestens 6 Kernen oder AMD Ryzen 7 oder höher, min. 16 Gigabyte RAM, 4k-UHD-Bildschirm. Zudem gilt jeder PC als "Advanced", wenn ein Bildschirm mit einer Auflösung von 4k-UHD (oder höher) verbaut ist. Windows-SKU-Preis für den Hardware-Hersteller pro verkauftem PC: 101 US-Dollar.
All diese Lizenzkosten sind für Windows 10 direkt von den jeweiligen Hardware-Herstellern pro verkauftem, neuen PC an Microsoft zu zahlen. Eine kostenlose Lizenz von Windows 10 für OEM-Partner gibt es seit Anfang 2018 nicht mehr!
Diese Informationen stammen direkt aus dem - eigentlich nur für OEM-Partner gedachten - Informationsprogramm von Microsoft und wurden vom Insider Paul Thurrott öffentlich gemacht.
Link: https://www.thurrott.com/...
Diese kleine Startup namens Microsoft hat halt noch ein Stückchen Weg vor sich... irgendwann sind die bestimmt Marktführer
Dann können sie bestimmt ein stabiles, intuitiv nutzbares OS auf die Beine stellen, müssen sie nur Mal bei den Jungs von Linux vorbei schauen...
Aber die Realität sieht leider anders aus, ein Haufen Müll, Flickwerk und mit jedem Flicken werden die Probleme größer.
Der Zeitpunkt, für die Nutzung Geld zu bekommen, anstatt zu zahlen, ist seit Jahren überfällig.
Schließlich wird mit Hilfe der Telemetrie und co ein Haufen Geld verdient.