Windows 11: Ohne TPM 2.0 soll künftig nichts mehr gehen
Windows 11 soll sich in Zukunft nicht mehr auf PCs ohne Trusted Platform Module (TPM) 2.0 nutzen lassen. Die Anforderung sei "nicht verhandelbar", heißt es.
Auch wenn sich Windows 11 auf manch älterer Hardware noch installieren lässt, will Microsoft an der Pflicht für das Vorhandensein eines Trusted Platform Module (TPM) 2.0 festhalten und bezeichnet dies in einem aktuellen Blog-Beitrag mit dem Titel "TPM 2.0 - eine Notwendigkeit für ein sicheres und zukunftsfähiges Windows 11" als "nicht verhandelbar".
Der Chip auf Hardware-Ebene oder als Firmware-Funktion dient der Ver- und Entschlüsselung von Daten, der Bestätigung digitaler Signaturen sowie anderen kryptografischen Vorgängen und spiele "eine entscheidende Rolle bei der Verbesserung des Identitäts- und Datenschutzes auf Windows-Geräten sowie bei der Wahrung der Integrität Ihres Systems", heißt es in dem Beitrag von Steven Hosking, Senior Product Manager bei Microsoft.
Windows 11 mit TPM 2.0: Gekommen, um zu bleiben
"TPM 2.0 trägt auch zur Zukunftssicherheit von Windows 11 bei, unter anderem dazu, sensible Informationen zu schützen, wenn mehr KI-Funktionen in physische, Cloud- und Server-Architekturen integriert werden." Microsoft erläutert zudem, wie das TPM in neue Sicherheitsfunktionen von Windows 11 wie Credential Guard und Windows Hello for Business sowie in die Bitlocker-Festplattenverschlüsselung integriert wird oder für Secure Boot nützlich ist.
Hosking schreibt, dass Microsoft TPM 2.0 als nicht verhandelbaren Standard für die Zukunft von Windows eingeführt hat. Microsoft verlangt außerdem, dass Windows-11-Geräte Virtualisierungs-basierte Sicherheit (VBS) und Hypervisor-geschützte Code-Integrität (HVCI) unterstützen, was bedeutet, dass Windows 11 nur auf CPUs unterstützt wird, die seit etwa 2018 auf den Markt kamen, wie The Verge hierzu berichtet. Microsoft versucht seit längerem, User zum Umstieg auf Windows 11 zu bewegen und hatte auch bereits dazu geraten, bei inkompatibler Hardware einen neuen PC zu kaufen.
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Eigentlich ist er super zufrieden, aber das Programm zum Auslesen des Sigma Fahradcomputers gibt es für Linux nicht! Da fängt der Ärger schon an.
Diese Software nicht mehr nutzen, wäre natürlich die Alternative!
Ich selbst habe noch 2 Laptops und 3 Rechner, die nicht kompatibel sind. Gut, bei mir spielt es keine Rolle, da ich Windows nicht mehr brauche, aber bei vielen ist das nicht so!
Den Schrottberg der dadurch weltweit erzeugt wird, möchte ich nicht sehen!
"und spiele "eine entscheidende Rolle bei der Verbesserung des Identitäts- und Datenschutzes auf Windows-Geräten"
"Keiner außer uns soll eure Daten bekommen!"
Microsoft 2024
Mein Papa hat nen Phenom X4 955, 8 GB Ram, eine 128 GB SSD und eine Radeon HD 5450 im Rechner, und macht mit dem PC unter Windows 10 so ziemlich genau das selbe.
Meine Schwester hat nen Dell Notebook mit einer sandy bridge CPU, 8 GB Ram und einer unglaulich großen 256 GB SSD. Macht das selbe.
Der Rest der Familie interessiert mich nicht aber ich weiß das viele noch einen Phenom X3 im Einsatz haben - diese Rechner habe ich denen irgendwann 2010 hingestellt.
Diese Menschen verstehen nicht warum ich denen neuen neuen Rechner hinstellen muss, früher oder später. Es funktionierte doch bis jetzt immer alles
Außerdem würde es grade hier nicht auffallen, wenn du denen Linux installierst!
Solange keine Spezial-Software genutzt wird, ist das doch absolut kein Problem:
Chrome/Firefox gibt es in der selben Version für Linux, ebenso Thunderbird für Mails. Mahjong (nur halt ohne Microsoft-Label) gibts in den "Stores", genau so wie Apps für einfache Bildbearbeitung oder GIMP.
Dazu ein LibreOffice, welches außer vom Start-Logo von Microsoft Office kaum zu unterschieden ist.
Wobei es bei so alten PCs auch mit der einen oder anderen "hübscheren" Distros zu Slowdowns kommen könnte!
Welche Distro soll das sein, die langsamer als Windows läuft ? Ich kenne keine!
Und wer sagt, dass die Handys nicht weiterverkauft werden ?
Außerdem ist es bei den Handys doch eigentlich das gleiche Problem! Bei vielen ist der Supportzeitraum viel zu kurz!
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Apple ist zu teuer, es bleibt nur Windows, wenn man auch noch erweiterbare / modulare HW haben möchte.
Kein PC MUSS Win 11 nutzen, die Unternehmen könnten einfach ein Systemhaus damit beauftragen ihr System auf Linux zu transformieren und fertig. Das ist aber mit Kohle verbunden und der Umstellung in der Bedienung.
Soll sich doch Microsoft wie die meisten anderen Hersteller auch, besser auf Abwärts-Kompatibilität achten.
Bei steinalten Systemen ist es eher verständlich, wenn mal irgendwann sowas wie i386 Support rausfliegt.
Aber wir sprechen hier von einem Sperren von Systemen, die immer noch bestens performen und vielleicht gerade mal 5-7 Jahre alt sind. Da hört der Spaß auf.
Eine Rufus Installation zeigt doch sehr deutlich, dass es nur an Microsoft liegt, die einem ohne Sinn und Verstand etwas aufzwingen wollen, das nun wirklich nicht in den Interessen der Anwender liegt.
Unverschämt ist, dass man VBS bei einem installierten System völlig problemlos deaktivieren kann.
Aber die Installation auf älterer HW, selbst wenn man ein TPM Modul nachrüstet ist vom Installer her verboten.
Wobei ich mit älterer HW nicht steinalte HW meine. So ein Xeon E5-1680v4 hat mal vor 6 Jahren rund €1800 gekostet und ist als 8-kerner immer noch performant genug, große DAW Projekte mit 400 Spuren und 800 VST (Recording Bereich) zu unterstützen und man kann problemlos mit einer RTX 4070 aktuelle Games spielen.
Wie kommen die Menschen darauf, dass sie irgendeinen Anspruch darauf hätten, auf alter Hardware neue Software betreiben zu können?
Entweder es fehlt Dir etwas an Lebenserfahrung und Weitsicht oder es ist schon die fortschreitende Demenz...
Ist ja schön... Wie sieht es denn im 3-Mann Betrieb um die Ecke aus? Da gibt es keine "IT", der man das zuschieben kann. Da kümmert man sich um Alles selbst oder muss eine Firma für Geld engagieren, die sich um sowas kümmert, falls man selbst nicht das nötige Know-How hat. Für so einen Quatsch geht dann gut und gerne eine Menge Zeit drauf, die man eigentlich wo anders bräuchte. Da ist nichts mit 37 Stunden Wochen und 42 Tagen Urlaub im Jahr *HUST*. Zeitmanagement wird in den kleinen Betrieben ein immer größeres Problem.
Wieso sollte irgendetwas nicht mehr funktionieren, nur weil man eine Core CPU der 7. Generation benutzt? Klar, wenn es künstlich herbei geführt wird (siehe Windows 11) kann das schon sein... Für einfache Bürozwecke ist so ein Rechner von der Performance her mehr als ausreichend und wird es auch noch auf Jahre sein.
Tolle Idee.. Sollen doch Andere mit einem unsicheren Windows 10 ohne Updates unterwegs sein, gibt bestimmt viele Leute, die da richtig Bock drauf haben. Selten so einen Unsinn gelesen. Was meinst Du wie der Gebrauchtmarkt in einem knappen Jahr mit PCs und Notebooks aus der Zeit um 2017 rum überschwemmt werden wird? Die Dinger wird dann so gut wie Niemand mehr haben wollen, auch nicht geschenkt. 90+% landen davon unter Garantie im Müll. Alles Geräte, die normalerweise von den Nutzern noch 1,2 oder 3+ Jahre weiter genutzt worden wären. Wenn das keine sinnlose Produktion von Elektroschrott sein soll, weis ich es auch nicht...
Auch ein 3-Mann-Betrieb sollte halt für solche Fälle Rückstellungen bilden und diese in die Preisbildung mit einbeziehen. Und zu den Kosten: Betriebsmanagement-Software muss auch ständig aktualisiert werden. Da müssen die Unternehmer sowieso meist externe Unternehmen beauftragen.
Gut wenn jetzt ein großer Wechsel erfolgt der Millionen betrifft ist eine Zweitverwertung nicht gegeben, das ist klar. Aber das würde halt nicht so sein, wenn ein stetiger Wechsel stattfindet, weil dann nicht alle punktuell zum gleichen Zeitpunkt wechseln. Zweitverwertung kann aber auch heißen es dem Rohstoffmarkt zuzuführen.
Außerdem ist das doch nun nicht wirklich neu. Das gabs doch schon früher. Da waren die Rechner nicht fir für Windows 95, XP etc... da musste man doch auch wechseln, wenn man moderne Programme etc. nutzen wollte. Da muss man doch jetzt bei Win11 nicht so tun, als wäre das was ganz Neues und ein Unding.