TPM wird Pflicht: Systemanforderungen unter Windows 11 können nicht mehr umgangen werden
Mit einem neuen Insider-Build für Windows 11 25H2 setzt Microsoft die TPM-Pflicht durch und sperrt damit alte Prozessoren aus. Falls diese Änderung beibehalten wird, könnte sie für viele alte Systeme das Ende bedeuten.
Schon als Microsoft 2021 die ersten Vorabversionen von Windows 11 veröffentlicht hat, wurde das Unternehmen für die deutlich erhöhten Systemanforderungen kritisiert. Das betraf insbesondere die Voraussetzung von Secure Boot, das wiederum ein integriertes TPM-2.0-Modul benötigt. Ebendieses ist bei Intel aber erst ab den Core-8000-Modellen und bei AMD ab den ersten Ryzen-CPUs enthalten. Ältere Prozessoren, die vor 2017 vorgestellt wurden, können Windows 11 damit offiziell nicht nutzen. Manchmal kann zwar ein TPM-Modul nachgerüstet werden, ein entsprechender Steckplatz ist aber nicht auf allen Systemen vorgesehen.
Gestopftes Schlupfloch
Zum Glück gab es für dieses Problem bislang eine Lösung. Wer in der Kommandozeile den Befehl "setup.exe /product server" eingab, deaktivierte damit die Hardwarechecks und konnte problemfrei Windows 11 installieren. Laut dem X-Nutzer Bob Pony dürfte dieser Workaround aber bald der Vergangenheit angehören. Denn mit dem neuesten Preview-Update von Windows 11, dem Windows 11 Insider Build 27686 für die Version 25H1, funktioniert der Befehl nicht mehr.
Mit Windows 11 24H2 lässt sich der Befehl hingegen noch verwenden, deshalb kann die bislang nur für Copilot+-PCs vorgesehene Version auch auf anderen PCs ausgeführt werden. Falls Microsoft die Änderung beibehält und mit Windows 11 25H1 die Systemanforderungen durchsetzt, ist man damit auf die ältere Version von Windows 11 festgesetzt. Der Support von 24H2 dürfte dabei noch bis Herbst 2026 laufen. Theoretisch könnte Microsoft die TPM-Pflicht aber auch hier nachpatchen. Dann würden nur noch Windows 11 23H2 oder Windows 10 als Option verbleiben, die beide im Herbst 2025 ihr Support-Ende erreichen.
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Falls Microsoft nicht einlenkt, könnte älteren Systemen bald also ihr Ende bevorstehen. Wer mit einem alten Prozessor weiter aktuelle Sicherheitsupdates erhalten will - was anzuraten ist - kann dann wohl nur noch auf ein anderes Betriebssystem setzen, Stichwort Linux. Alternativ ist natürlich auch die Anschaffung eines neueren Systems eine Möglichkeit. Bis 2025 sind die nicht unterstützten Desktop-Prozessorgenerationen ohnehin schon neun Jahre alt.
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Quelle: via Tom's Hardware

Ich gehe weiterhin davon aus das ältere cpus aus der 8&9te Intel generation weg fallen eventuell sogar die 10ner. würde mich nicht wundern und ob Ryzen 5.000 noch dableibt oder weg fällt werh weis. Ich gehe davon aus das da auch mit Ryzen 9.000 die zügel an gezogen werden und die ryzen 5.000er generation weg fällt.
Gäb es nicht paar programme die für windows entwickelt sind und nur auf windows laufen wäre ich schon gewechselt und nein es gibt dazu aktuell keine linux support sonst wäre es ja einfacher.
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Abgesehen davon: MacOS läuft am besten als VM mit durchgereichter Grafikkarte auf Ryzen.
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Das ist mir bestimmt schon länger bewußt als Dir.