Windows 11 mit Copilot+: Neues Feature lässt Datenschutzbedenken aufflammen
Microsoft will mit Copilot+ unter Windows 11 bald verstärkt auf KI-Features setzen, doch die neue Recall-Funktion ruft Datenschutzbedenken hervor.
Anfang der Woche hatte Microsoft die Ära der Copilot+ PCs ausgerufen und neben weiteren neuen Funktionen für Windows 11 auch "Recall" vorgestellt, worüber man seine vergangenen Aktivitäten auf dem PC suchen und abrufen kann. Dafür zeichnet Recall alles auf, was der Nutzer am PC macht, einschließlich Aktivitäten in Apps, Kommunikation in Live-Meetings und besuchte Websites.
Auch können Nutzer mithilfe einer KI-gestützten Funktion, die Sprache transkribiert und übersetzt, in abgehaltenen Telefonkonferenzen und angesehenen Videos suchen. Zudem werden alle paar Sekunden Bilder des aktiven Bildschirms aufgezeichnet, die später abgerufen werden können. Das wird zwar laut Microsoft verschlüsselt und nur lokal gespeichert sowie weder für Microsoft einsehbar noch für Werbezwecke genutzt, aber gleichwohl wirft die neue Funktion Datenschutzbedenken auf, wie Arstechnica berichtet.
Windows 11 mit Copilot+: Recall-Datenschutzbedenken
So könnte beispielsweise ein Dritter, der Zugriff auf das Windows-Konto hat, mithilfe von Recall alles sehen, was in letzter Zeit auf dem PC gemacht wurde. Je nach Szenario könne dies sogar das Leben von Journalisten oder politisch unliebsamen Personen bedrohen. Die Aufnahme von Inhalten lässt sich aber auch stoppen oder löschen und bestimmte Anwendungen oder Websites ausschließen.
Zudem soll Recall etwa keine Schnappschüsse von privaten Webbrowsing-Sitzungen in Microsoft Edge oder DRM-geschützten Inhalten machen. Sensible Informationen wie Passwörter und Kontonummern, die auf dem Bildschirm erscheinen, werden von Recall jedoch nicht aktiv verborgen, so der Bericht. In den FAQs zu Recall wird allerdings beschrieben, dass man das Feature einschränken kann und auch während der Microsoft-Präsentation im Rahmen der Entwicklermesse Build 2024 war augenscheinlich ein Schalter zum Ausschalten zu sehen.
Recall braucht bestimmte Hardware
Um das derzeit noch in der Testphase befindliche Recall nutzen zu können, müssen Nutzer indes auch über einen der neuen Copilot+ PCs verfügen, die ab dem 18. Juni auf den Markt kommen sollen und auf Qualcomms Snapdragon X Elite setzen, der wiederum den notwendigen Neuralprozessor (NPU) beinhaltet. Zudem gibt es auch Mindestanforderungen an den Speicherplatz: Mindestens 256 GByte Festplattenspeicher und 50 GB freier Speicherplatz sollen es sein, wobei die Standardzuweisung für Recall auf einem 256-GB-Gerät bei 25 GB liegt und etwa drei Monate an Schnappschüssen speichern können soll.
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Und gibt das ganz offen zu.
Und hat auch noch einen Ausschalter.
Aktuelle moderne Keylogger können deutlich mehr können wie simples speichern der Tastatureingaben, dazu zählen auch Screenshots etc. der übergangen zwischen den einzelnen Malware ist nicht klassifiziert und der fließend.
Und wieso soll sich ein Keylogger nicht Ausschalten lassen, das kann der Angreifer mit einem Command and Control Server oder ein Virenscanner. Est es ein Rubber Ducky, so kannst Hardware getrennt werden.
Egal wie du es nennen magst, es ist einen beschissener Service der im Hintergrund sämtlich Datenabgreift, Analysiert und weis nicht noch alles macht.
Freue mich schon auf die ersten Exploits, Tools die das ausnutzten und die bis dahin gesammelten Datenabgreifen.
Ein Traum für bösen Hacker.
-> Linux
Und gibt das ganz offen zu.
Und hat auch noch einen Ausschalter.
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Was ist hier wieder los?
Tadaaaaaa
Alles wieder halb so schlimm