Windows 11 & Windows 10: Darum können Updates vermeintlich verschwinden
Microsoft testet einen neuen Update-Prozess mit Windows Insidern unter Windows 11 und Windows 10. Hierbei können Updates verschwinden.
Mit Windows 10 führte Microsoft im Jahr 2015 das sogenannte Windows as a Service ein, sodass das Betriebssystem jährlich kostenlose, optionale Feature-Updates erhält, sowie monatlich kumulative Sicherheitspatches. Beim Nachfolger Windows 11 hat man dieses Verfahren - nach Nutzer-Feedback - etwas abgeändert, veröffentlicht nur noch ein optionales Feature-Update und hat die Update-Größe um 40 Prozent verkleinert, vertraut aber nach wie vor darauf. Seit ein paar Tagen testet Microsoft nun einen optimierten Update-Prozess, der wohl zu Windows 10 und Windows 11 kommen wird.
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Das ist der neue Update-Prozess von Windows 11
Es gibt in beiden Betriebssystemversionen die Möglichkeit, die Updates manuell zu stoppen. Hierbei kann es jedoch zu einem großen Aufgebot an zurückgestellten Aktualisierungen kommen, die - im Zweifelsfall - wieder heruntergeladen werden, wenn man die Update-Sperre aufhebt. Nun testet Microsoft ein Verfahren, welches automatisch die ältesten zurückgestellten Updates aus Windows Update entfernt. So soll die Suche nach neuen Aktualisierungen beschleunigt werden. Alle Sicherheitspatches sind sowieso kumulativ, bringen also per se vorangegangene Updates mit, die noch nicht auf dem PC installiert sind.
So kann man eine Update-Sperre in Windows 11 & Windows 10 einrichten
Mit Windows 11 hat Microsoft standardmäßig Einstellungen vorgenommen, damit Updates bei der Nutzung des PCs möglichst wenig stören. So ist der Benachrichtigungsassistent nun automatisch aktiv und sorgt dafür, dass Updates nicht während der Nutzungszeit heruntergeladen werden. Vielmehr prüft Windows 11 nach dem Boot-Vorgang auf Aktualisierungen, lässt dann die Nutzungszeit verstreichen und schließt die Installation beim Herunterfahren ab. Wer möchte, kann die Nutzungszeit selbst verändern. Zudem lassen sich - auch für Nutzer von Windows 11 Home-Updates pausieren.
- Aufrufen der Einstellungsapp und klick auf die Rubrik Windows Updates.
- Nun auf "Updates aussetzen" klicken und schon werden eine Woche lang keinerlei Patches installiert.
- Als Nutzer von Windows 11 Pro kann man auswählen, wie lange die Update-Sperre andauern soll. Anwender von Windows 11 Home können eine längere Update-Pause nur über eine manuelle Deaktivierung der Windows Update-Dienste erreichen.
- Nutzer von Windows 11 Home öffnen mittels "Windows + R" das Ausführen-Fenster und geben dort "services.msc" ein.
- Nun sucht man in der Liste "Dienste" nach "Windows Update".
- Nach einem Doppelklick ändert man den "Starttyp" auf "Deaktiviert".
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Diese Arten von Sicherheitspatches in Windows gibt es
Die kumulativen Updates bezeichnet Microsoft auch als Qualitäts-Updates. Der zweite Dienstag eines Monats ist traditionell der Patchday, an dem Microsoft kumulative Sicherheitspatches veröffentlicht, die sogenannten B-Updates. Optional bietet der Hersteller Vorschau-Updates an, die C- oder D-Updates, je nachdem, ob die Aktualisierungen in der dritten oder vierten Woche eines Monats veröffentlicht werden. Wenn die Tests der Vorschau-Patches ohne größere gemeldete Probleme verlaufen, dann halten die C-/D-Updates Einzug in den nächsten Patchday einer Windows-Version. Ein Beispiel für ein C-Update ist der Ryzen-Patch KB5006746, der jüngst am 22. Oktober veröffentlicht wurde und zum Patchday am 09. November Einzug in alle Versionen von Windows 11 halten wird.
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Sammlung zu verschwundenen Updates bei Windows 11:
- Microsoft testet seit einigen Tagen einen optimierten Update-Prozess mit Windows Insidern. Die Zielsetzung lautet, Aktualisierungen schneller herunterladen zu können.
- Bislang archiviert Windows alle Patches, die man - bei einer manuellen Update-Sperre - nicht auf den PC heruntergeladen hat. Falls die Sperre aufgehoben wird, lädt das Betriebssystem einfach alle alten Aktualisierungen herunter.
- Mit dem neuen Verfahren verschwinden die ältesten Patches aus Windows Update, sodass der Download schneller vonstattengehen soll.
Quelle: Windowslatest

Fertig.
Windows Update komplett zu deaktivieren, ist definitiv der falsche Weg.
Bis 1909 ließen sich Updates bis zu 1 Jahr zurückstellen. Mit den Versionen danach geht das nicht mehr
Fertig.