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Sechs CPU-Wasserkühler für AM5 im Test: Testkreislauf & -methoden
So testet PCGH CPU-Wasserkühler: mit Ryzen 9 9950X, 200 Watt Last sowie genauen Messungen von Temperatur, Durchfluss und Druck.
Inhaltsverzeichnis
Ein CPU-Wasserkühler ohne Wasserkühlkreislauf ist nur ein teurer Briefbeschwerer. Zum Testsystem gehören daher, neben dem Ryzen 9 9950X und dem vom letzten Test bekannten Asus X870E Hero, noch Pumpe, Ausgleichsbehälter, Radiator und Sensoren. Die Kombination aus Aquacomputer Aquatube und D5 Next zur Wasserbewegung hat sich bereits bewährt, erneut arbeiten wir mit 55 Prozent der maximalen Pumpenleistung. Mit diesem 0,2-Sone-Setting bleiben wir bewusst hinter den bevorzugten Einstellungen Performance-orientierter User zurück, denn in einem Wasserkühlungs-Gaming-System bremst typischerweise noch ein Grafikkartenkühler. Unsere Test-Pumpenleitung steht dagegen allein der CPU-Kühlung zur Verfügung.
Den Radiator wählen wir dagegen deutlich größer als für CPU-only nötig: Im letzten Test kam der Ryzen 9 7950X seiner Throttling-Grenze bedenklich nahe und das entspanntere Verhalten des 9950X war vor Testbeginn unbekannt, wir regeln die Wassertemperatur daher auf niedrige 30 °C ein. Um dies bei 27 °C Umgebungstemperatur im Hochsommer zuverlässig hinzubekommen, braucht es vier 20-cm-Lüfter auf einem Watercool Mo-Ra IV 400. Dieser bringt, ebenso wie die altmodischen 8/11-mm-Schläuche, zwar einen leicht überdurchschnittlichen Fließwiderstand mit, als Rohrradiator entlüftet er aber besonders leicht und zuverlässig. Auch das flexible, knickfeste Schlauchformat wurde bewusst gewählt, um konstante Bedingungen für alle Testteilnehmer zu garantieren.
Testszenarien
Die CPU belasten wir mit Shader Stress, einem Tool, das eigentlich Shader-Compiling-Lasten zu Benchmarkzwecken nachstellt. Im AVX2-Modus eignet es sich ähnlich gut zur Auslastung von Zen-5-Prozessoren wie sonst nur aktuelle Cinebench-Ausgaben (mithin besser als Y-Cruncher oder Prime 95), arbeitet aber konstanter. Die so erzeugten 200 W Abwärme müssen unsere Probanden einmal bei fixen 55 Prozent Pumpenleistung bewältigen und ein weiteres Mal mit gedrosselt auf einheitliche 60 l/h. Im Test mit fixer Leistung können Kühler mit geringem Innenwiderstand von diesem profitieren, also mit höherem Durchfluss arbeiten. Die Messung bei fixem Durchfluss stellt dagegen den Worst Case dar, wenn viele weitere Komponenten im Kreislauf den Widerstand des CPU-Kühlers selbst zur Nebensache werden lassen.
Quelle: PC Games Hardware
Im direkten Vergleich ist Watercools ARGB-Beleuchtung deutlich kräftiger, für Akzente in dunklen Gehäusen reicht aber auch der Thermal-Grizzly-LED-Streifen aus.
In beiden Fällen heizen wir das System auf, bis die Temperaturen über einen Zeitraum von 15 Minuten nicht mehr steigen, und erfassen einerseits die maßgebliche CPU-Temperatur Tctl sowie die Wassertemperatur vor und hinter dem CPU-Kühler. Die Differenz ("Delta") zwischen ersterer und dem Mittelwert letzterer repräsentiert die Kühlleistung und wird über 5 Minuten gemittelt: Wie kalt ist die CPU relativ zum durchströmenden Wasser? Im Zuge der 60-l/h-Messung messen wir zusätzlich den Wasserdruck vor und hinter dem Kühler. Die Differenz zwischen beiden, also der Druckabfall über die Kühler bei konstantem Fluss, repräsentiert ihren Fließwiderstand.
Um Schwankungen im Druckaufbau sowie im Wärmeleitpastenauftrag herauszumitteln, führen wir dabei alle Messungen viermal durch, mit Ausnahme der 60-l/h-Temperatur, die einmalig nach der letzten Messung mit vollem Durchfluss ermittelt wird. Hier bewerten wir direkt den Unterschied in der Kühlleistung zur vorangegangenen Messung, ohne den Kühler zu demontieren oder anderweitig in die Wärmeableitung einzugreifen. Apropos Wärmeleitpaste: Da den Kühlern Pasten in unterschiedlichster Qualität beiliegen, verwenden wir einheitlich Arctic MX-6. Diese Paste garantiert zwar nicht die bestmöglichen Werte, lässt sich aber leicht und damit gut reproduzierbar verteilen, sodass wir im Schnitt weniger als 0,5 K Unterschied zwischen der besten und schlechtesten Montage je Kühler erzielen.
(Nach-)Testfeld
Aufgrund der Unterschiede im Testaufbau kommen wir nicht umhin, Mitglieder des letzten Round-Ups für Vergleichswerte erneut zu testen: Aquacomputers Kryos Next hat unseren Vergleich auf Ryzen 9 7950X gewonnen und startet somit als Favorit ins Rennen, obwohl es sich um ein 11 Jahre altes Design in seinem fünften Test handelt. Asus Ryujin III WB lieferte das letzte Mal die besten Temperaturen und dient erneut als Bezugspunkt zu Kompaktwasserkühlungen, da es sich um eine modulare Ausführung der Kühlereinheit aktueller Asetek-All-in-One-Lösungen handelt. Mit Alphacools Apex 1 und Watercools Heatkiller IV sind auch die oft nachgefragten Topmodelle der beiden anderen etablierten deutschen Wasserkühlungshersteller neben Aquacomputer wieder mit am Start.

Ich rede auch von Lamellen, auch das hast du nicht verstanden.
Zudem bist du naiv, wenn du glaubst, man könne aus dem Vergleich völlig unterschiedlicher Kühlermodelle eine Kausalität herleiten. Ein Kühler besteht schließlich nicht nur aus den Mikrofinnen, sondern aus vielen Variablen, z.B:
Formspiel zwischen Bodenplatte und Heatspreader
Anströmung und Aufbau der Ein- und Auslasskanäle (wie die Mikrofinnen genau angeströmt werden)
Unterschiedlicher Druckverlust der Kühler
Trotz all dieser Variablen willst du Neunmalkluger du eine Kausalität herstellen? Das ist absurd.
Genau aus diesem Grund wurde in meinem Test derselbe Kühler verwendet und lediglich die Bodenplatte modifiziert – genauer gesagt: ausschließlich der Abstand der Mikrofinnen. In der Fachsprache nennt sich das übrigens Sensitivitätsanalyse. Nur durch das Isolieren dieser Variable lässt sich ein kausaler Zusammenhang nachweisen.
Kauf dir einfach mal Fachliteratur über die Grundlagen der Thermodynamik, bevor du hier mit deinen geistigen Ergüssen glänzen möchtest.
Du liest irgendwo heraus ich hätte Kausalität behauptet, weil Du nicht lesen kannst. Was soll dieses politische Schwurbler-Geschwafel überhaupt - bist Du 80 oder was? Du änderst Deine Posts in Nachhinein und dann kommt schlussendlich hier ein KI Text.
Bisschen Mitleid habe ich schon. . Du hast Recht und gewonnen.
Ich rede auch von Lamellen, auch das hast du nicht verstanden.
Zudem bist du naiv, wenn du glaubst, man könne aus dem Vergleich völlig unterschiedlicher Kühlermodelle eine Kausalität herleiten. Ein Kühler besteht schließlich nicht nur aus den Mikrofinnen, sondern aus vielen Variablen, z.B:
Formspiel zwischen Bodenplatte und Heatspreader
Anströmung und Aufbau der Ein- und Auslasskanäle (wie die Mikrofinnen genau angeströmt werden)
Unterschiedlicher Druckverlust der Kühler
Trotz all dieser Variablen willst du Neunmalkluger du eine Kausalität herstellen? Das ist absurd.
Genau aus diesem Grund wurde in meinem Test derselbe Kühler verwendet und lediglich die Bodenplatte modifiziert – genauer gesagt: ausschließlich der Abstand der Mikrofinnen. In der Fachsprache nennt sich das übrigens Sensitivitätsanalyse. Nur durch das Isolieren dieser Variable lässt sich ein kausaler Zusammenhang nachweisen.
Kauf dir einfach mal Fachliteratur über die Grundlagen der Thermodynamik, bevor du hier mit deinen geistigen Ergüssen glänzen möchtest.
Ich bin sowohl beim HK V als auch beim MP II zwiegespalten. Man kann diese nur auf einer festen Plattform verwenden und muss hoffen dass die Lochabsätnde weiterverwendet werden oder hat Metallschrott bzw. falls angeboten teuren Nachkauf vor sich. Gerade im Kontext dass Kühler ihre Plattform locker überdauern finde ich diesen Trend nicht gut. Vor allem dann nicht wenn das ganze noch zum Preisen weit jenseits der 100€ angeboten wird.
Von der Lesitung des MP II kann man auch enttäuscht sein. Wenn man 350€ fordert dann darf man neben der Verarbeitung auch Leistungstechnisch ein Produkt erwarten das der Benchmark sein will und dann doch so große Abstände zu haben ist enttäuschend.
und warum änderst Du im Nachgang Inhalte/ Daten in Deinem Post? Du bist so eine Lachnummer.
Alle Reden von Lamellen, Fins oder Finnen - jetzt kommt Du hast aber was ganz anderes gemeint und änderst Deine Posts. Ist doch nett.
Ich danke für den netten Austausch und, das Du mich jeden Tag dafür bezahlst ein Schwurbler zu sein.
@PCGH_Thorsten: ich habe gerade rausgefunden, dass der 25€ Bykski Kühler vermutlich die gleiche Bodenplatte hat wie der Testsieger. Finnen/Lamellen haben 0,08mm (kleiner 0,1mm) und Lamellenabstand von 0,15mm.
Eventuell kommt es aus der gleichen China-Fabrik.
0,2 mm ist der entscheidene Lamellenabstand
0,2 mm die Dicke
2 mm die Höhe
Aber gut von jemanden der nicht einfache Sachverhalte versteht wie das ein Sweet Spot wie üblich in der Physik existiert. Weil hier zwei entscheidende Größen gegeneinander arbeiten - geringer Lamellenabstand mit deutlich größerer Restriktion und somit geringeren Volumenstrom gegen größeren Lamellenabstand mit geringer Restriktion und somit höheren Volumenstrom. Wobei der Volumenstrom eine Funktion der Temperatur ist.
Von dem kann man eh nichts erwarten.