Heatkiller V & Delta Mate MPII: Watercool & Thermal Grizzly vs. vier weitere AM5-Wasserkühler

Der Sommer ist heiß, die CPU soll kühl bleiben und zwei deutsche Hersteller versprechen die perfekte Lösung. Wir testen ihre neuen Wasserkühlblöcke sowie vier bewährte Modelle.

13
Test Torsten Vogel Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Heatkiller V & Delta Mate MPII: Watercool & Thermal Grizzly vs. vier weitere AM5-Wasserkühler
Quelle: PC Games Hardware

Die Preisentwicklung 2026 verschiebt Schwerpunkte: Wenn neue Hardware unbezahlbar bleibt, muss bestehende so gut wie möglich genutzt werden. Ein Puzzlestück dabei (und allgemein der Lebensdauer zuträglich) ist eine gute Kühlung, nach Möglichkeit also eine Wasserkühlung. Obwohl die meiste Gaming-Abwärme weiterhin von der Grafikkarte kommt, haben dabei auch CPU-Kühlkörper ihre Daseinsberechtigung. Für Übertakter, weil insbesondere getunte AMD-CPUs sehr heiß werden und jedes bisschen Kühlung gebrauchen können. Für Grafikenthusiasten, weil die Einbindung der CPU nur wenig Mehraufwand bedeutet, wenn man für die GPU ohnehin einen modularen Kreislauf aufbaut. Und für Case-Modder, weil ein edler Wasserkühler einfach besser aussieht als ein High-End-Luftkühler, der für ähnliche Leistung die gesamte obere Mainboard-Hälfte überdecken muss.

Testplattform

Bezüglich der "heißen AMD-CPUs" sei an dieser Stelle noch einmal der Unterschied zwischen großer Wärme und hohen Temperaturen betont: Erstere ist eine Energiemenge, die beim Verbrauch von Strom in Hitze umgewandelt wird. Letztere ist das Resultat einer schlechten Abfuhr von ersterer. Ein Prozessor kann also durchaus effizient sein, wie es viele Ryzens im Vergleich zu gleich starken Intel-Pendants sind, aber trotzdem heiß laufen, wenn sich die Wärme staut. Genau dies ist bei AMD-CPUs ein Problem, denn diese werden aus zwei Chip-Typen zusammengesetzt. Der größere, der IOD, kümmert sich um alle externen Schnittstellen inklusive des Speicher-Interfaces und verbraucht vergleichsweise wenig Strom. Auf dem respektive den CCDs (bis 8 Kerne/ab Ryzen 9) sitzen dagegen die eigentlichen Recheneinheiten. Hier entstehen bis zu 85 Prozent der Abwärme, konzentriert auf eine winzige Fläche an einem Ende des Prozessors. Diese Wärme geht entsprechend schlecht vom erzeugenden Silizium an den von außen zugänglichen Heatspreader über, was zu hohen Temperaturen führt.

7 CPU-Wasserkühler im Ryzen-Test: Alphacool, Aquacomputer, EKWB und mehr

7 CPU-Wasserkühler im Ryzen-Test: Alphacool, Aquacomputer, EKWB und mehr

PCGH Plus: Nasse, kalte Sommertage sind eher negativ bewertet. Nasse, kalte Hardware dagegen ist toll - bei Hitzewellen ebenso wie in "stillen" Winternächten. Wir integrieren Ryzens in modulare Wasserkreisläufe. Der Artikel stammt aus PC Games Hardware 10/2025.

mehr ...

Da sich der Flaschenhals im Inneren des CPU-Packages befindet, besteht er unabhängig vom verwendeten Kühler, was AMD-CPUs zur zweiten Wahl für Kühlungstests macht: Sie setzen weniger Strom in Wärme um; die Kühler haben also weniger zu tun. Der Temperaturunterschied zwischen einer guten und einer weniger guten Kühlung fällt auf einer 200-W-PPT-AMD-CPU weniger deutlich aus als auf einem 253-W-MTP-Intel-Pendant. Zugleich liegen die Absoluttemperaturen des Ryzens höher, schwache Kühlungen können also wegen Throttling gegebenenfalls gar nicht getestet werden. Aber was nützen eindrückliche Ergebnisse mit Sockel-1851-CPUs, wenn alle Welt nach Kühlern für AM5 sucht? Aufgrund der asymmetrischen Wärmeverteilung verlangen diese nämlich durchaus nach abweichenden Optimierungen. Wir beißen daher in den sauren Apfel und führen unsere Tests mit einem Ryzen 9 9950X durch.

Bodenplatten-Feinheiten im Vergleich

Im Gegensatz zum ebenfalls 16-kernigen Vorgänger 7950X, den wir in unserem 2025er-Vergleich genutzt haben, arbeitet der 9950X ab Werk mit 200 W Package Power, sobald man zu 100 Prozent auslastet. Außerdem bietet er insgesamt eine bessere Wärmeableitung aus dem Package oder zumindest an kühleren Stellen platzierte Temperatursensoren - unsere erneut getesteten Kandidaten erzielen durchgängig 12 Kelvin bessere Temperaturwerte als auf dem Ryzen 9 7950X, trotz leicht schlechterem Durchfluss im neuen, größeren Kreislauf. Unsere Frage zu technischen Hintergründen beantwortete AMD, wie alle früheren Kühlungsfragen, bis Redaktionsschluss nicht. Für das Throttling-Verhalten spielt die Ursache aber auch keine Rolle: Der maximale Boost-Takt wird bis zu einem Temperaturanzeigewert von 95 °C gehalten. Ob die Anzeige durch kühleres Silizium, Messung an einer kühleren Stelle oder optimierte Ausleseroutinen niedriger ausfällt, ist egal - der Ryzen 9 9950X hat deutlich mehr Reserven als der Ryzen 9 7950X, ehe er heruntertaktet.

8- versus 16-Kern-Temperaturen

Aufgrund der insgesamt hohen Heizleistung zeigen Ryzen 9 zwar Unterschiede zwischen Kühlern auf, AMDs Ryzen-7-Topmodelle gelten aber als noch schlechter kühlbar: Die Achtkerner konzentrieren ihre Recheneinheiten und somit einen Großteil der Abwärme auf nur einem CCD; dank halber Abgabefläche ist der Wärmestau besonders ausgeprägt. Bei Ausreizung seiner theoretischen PPT von 162 W würde ein Ryzen 7 9800X3D beispielsweise eine gut 50 Prozent höhere Wärmedichte als der getestete Ryzen 9 9950X erzielen. Simulieren wir diese Situation durch extrem einseitige Belastung des Ryzen 9 bei 170 W, so steigt Tctl im Einzelversuch (Delta Mate MPII @60 l/h) um 9 Kelvin auf 85 °C absolut. In Spielen sind aber selbst mit einem Ryzen 7 9850X3D nicht mehr als 120 W Package Power zu erwarten, was ziemlich exakt der Pro-CCD-Heizleistung und damit Kühlbarkeit unseres synthetisch gequälten Ryzen 9 9950X entspricht.

13
  1. Seite 1 Einleitung & Ryzen-Plattform
  2. Seite 2 Testkreislauf & -methoden
  3. Seite 3 Testsieger, Platz 2 und 3
  4. Seite 4 Plätze 3-6: Die Verfolger
  5. Seite 5 Benchmarks, Fazit, Testtabelle
    • Kommentare (13)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Duke711 Freizeitschrauber(in)
        Zitat von BudSpencer
        @PCGH: Testet doch einmal einen Bykski CPU-Block mit 0,08-mm-Mikrokanalstruktur (z.B. CPU-XPR-EX oder CPU-XPR-M-V3); s.
        Und was erwartet man sich davon, mehr ist nicht immer besser.

        0,11 mm schneidet hier am schlechtesten ab.

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
      • Von BudSpencer Kabelverknoter(in)
        Vielen Dank für die Daten - viel besser jetzt!

        Ich habe keine Messung vom HK5, meine Schätzung ist nur vom Apex 1 interpoliert.
        Der Bykski, den Du getestet hast, ist m.W. ein anderer Kühler (auch wenn der Name ähnlich ist, die Bodenplatte ist die alte Version) auf einer anderen Plattform. Das wäre wie, ich habe HK 4 auf Intel getestet, also mache ich Aussagen über HK 5 auf AMD.

        Bei diesen kleinen Messreihen könntest du die Daten sogar mal in SPSS werfen und eine Welch-ANOVA rechnen – für die paarweisen Vergleiche anschließend gegebenenfalls noch Games-Howell. Ob PSPP (Freeware) die Welch-Variante inzwischen beherrscht, weiß ich gerade nicht.

        Bei vier Montagen pro Kühler ist das natürlich schon ziemlich weit hergeholt und eher statistische Spielerei als zwingend notwendige Auswertung. Ich beschäftige mich beruflich mit dem Kram, bin daher etwas vorbelastet und mein Job ist es Leute genau darauf hinzuweisen bzw. zu befähigen es ordentlich zu machen.

        Mein eigener Kurzvergleich auf dem 9800X3D kann wegen jeweils nur einer Montage antürlich auch keine Gleichwertigkeit beweisen. Korrekt wäre die Aussage: In meinem konkreten System zeigte sich trotz des enormen Preisunterschieds kein messbarer Takt- oder Leistungsunterschied. Zu belastbaren Temperaturunterschieden kann ich daraus keine Aussage ableiten. Das kann ich aber auch nicht valide messen, weil meineMessungen (mit mehreren MoRas) nicht repräsentativ sind.

        Ein messbarer Temperaturvorteil des HK V ist eventuell auf dem konkreten Messsystem vorhanden. Mein eigentlicher Punkt bleibt aber: Ob dieser Vorteil überhaupt in zusätzliche praktische Leistung/Takt umgesetzt werden kann und/oder für den Nutzer den acht- bis vierzehnfachen Preis gegenüber einem günstigen Kühler rechtfertigt, ist eine andere Frage.

        Ed.it: und noch ein weitere Mal - Danke für den Test
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von BudSpencer
        Das gezeigte Nullserienmodell des Heatkiller V ist mit seinen sichtbaren Kreuzschlitzschrauben mal richtig hässlich. Bei einem Kühler für rund 200 Euro wirkt das unnötig billig. Glücklicherweise soll das Serienmodell allerdings Inbus-Edelstahlschrauben erhalten. Torx hätten vermutlich nur wenige Cent mehr gekostet.
        Du hast den Test aber schon vollständig gelesen, oder?
        Hier ist die Serienbefestigung zu sehen:
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        Zitat
        @PCGH: Testet doch einmal einen Bykski CPU-Block mit 0,08-mm-Mikrokanalstruktur (z.B. CPU-XPR-EX oder CPU-XPR-M-V3); auch wenn diese Euch nicht sponsorn bzw. Ihr die Kühler kaufen müsst. Ich kann Euch meine gekauften Kühler auch schicken. Diese Kühler starten tatsächlich bei etwa 25 Euro und kühlen einen 9800X3D praktisch genauso gut wie die 200-Euro-Modelle von Watercool – in meinem unwissenschaftlichen Kurztest (Einmalmessung ohne Messwiederhloungen) unterschied sich der Takt um exakt 0 MHz. Temperatur keine Aussage ohne Messwiederholung und Signifikanztest, aber absolut vergleichbar.
        ...
        Gerade deshalb wäre es interessant, wenn solche günstigen Modelle ebenfalls im Testfeld auftauchten und nicht fast ausschließlich die etablierten Hochpreismarken. Zwischen einem 350-Euro-DeltaMate, einem 200-Euro-Heatkiller V und einem 25-Euro-Bykski werden die Temperaturunterschiede geringer ausfallen als durch den Wechsel der Wärmeleitpaste – beispielsweise von Arctic MX-6 auf Halnziye HY-P17.
        ...
        Ich weiß nicht, in wie weit dir direkte Vergleiche zum Heatkiller V Ultra möglich sind. (Ich dachte, ich hätte den einzigen in freier Wildbahn?) Aber als ich 2024 den Bykski V3 sowie das Granzon-Gegenstück auf Intel getestet habe, konnte er nicht einmal mit einem HK IV mithalten.
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        P.S.: "Gesponsort" ist hier gar nichts, nur die Testmuster wurden als Leihstellung zur Verfügung gestellt – geht ja vor Marktstart auch gar nicht anders. Seitens Thermal Grizzly aktiv, seitens Watercool auf Nachfrage, ob ihrem Teaser schon Taten folgen können. Das wäre auch bei Bykski (respektive deren deutschen Distributor EZmodding) oder EKWB oder Corsair oder Liquid Extasy oder Bitspower kein Problem gewesen. Als seriöse Tester haben wir zu nahezu allen Herstellern einen direkten Draht. Prinzipiell sogar zu TechN, ich habe schon vor sechs Jahren mit Lynk+ gespielt. Leider machen die heute halt nichts anderes mehr (2025 hatte ich eine AM5-Halterung angefragt – vergeblich, nur noch Restposten) und die anderen bieten auch nur alte Technik. Nachtests habe ich in diesem Review aber schon reichlich.

        Zitat von BudSpencer
        Deine grundsätzliche Aussage, dass ein Heatkiller V etwas mehr Kühlleistung bietet (bieten kann) als ein Heatkiller IV, bleibt davon doch völlig unberührt.

        Aus ein bis zwei Kelvin niedrigeren Temperaturen lassen sich aber nicht ohne Weiteres zehn oder zwanzig Watt zusätzliche OC-Reserve ableiten. Wenn man auf diesem feinen Niveau argumentieren möchte, benötigt man Messwiederholungen, mehrfache Neumontagen und eine statistische Auswertung der Streuung beziehungsweise zumindest eine nachvollziehbare Betrachtung der Messunsicherheit.
        Was glaubst du, wie dieser Test entstanden ist? (Tipp: Die Antwort steht auch im Text.)
        Einzig auf eine öffentliche Streuungsauswertung verzichte ich der Lesefreundlichkeit halber. Aber wenn dich die Einzelmontagen interessieren:
        HK V – 41,9/41,6/41,7/41,9 Kelvin
        Ryujin – 41,2/40,9/40,9/40,4 Kelvin
        Kryos – (42,6)*/(42,9)*/42,5/42,5 Kelvin
        Apex – 43,8/43,8/43,6/43,8 Kelvin
        MPII – 45,0/44,3/44,3/44,1 Kelvin
        HKIV – 44,0/44,5/44,0/43,9 Kelvin

        Die maximale Spreizung beträgt also 0,9 K für den Ryujin mit seiner ungefederten Halterung respektive den MPII ohne Anschlag. Alle anderen Kühler liefern auf 0,6 K oder besser reproduzierbare Ergebnisse. Für eine Streuungsanalyse reichen die Einzelmessreihen nicht, aber da vergangene Tests mit dem gleichen, seit über einem Jahrzehnt angewandten Messprozedere, ähnliche Muster zeigten, erachte ich Unterschiede ab 0,5 K für signifikant.

        *: Messungen in um 180° gedrehter Position, nicht gewertet. Die Montage des Kryos hat sich bereits in früheren Tests als extrem gut reproduzierbar erwiesen. 2025 waren es 54,0/54,4/54,5/54,0 Kelvin, 2024 waren es auf Intel 45,7/46,0/45,7/46,0, wobei die beiden 45,7er-Werte mit senkrechter und die beiden 46,0er mit horizontaler Orientierung gemessen wurden. Ich habe mir daher diesmal den Spaß gemacht, und den Kühler bei zwei Runs um 180° gedreht, um zu sehen, ob etwas spannendes passiert. Der Fairness halber wurden diese von den Herstellervorgaben abweichenden Experimente nicht mit reingerechnet. Eine Entscheidung, die ich natürlich vorher und unabhängig vom (langweiligen) Ausgang getroffen habe.
      • Von BudSpencer Kabelverknoter(in)
        Zitat von Incredible Alk
        Wieso - ein Heatkiller 4 ist viel günstiger als ein Heatkiller 5 und kühlt dafür etwas schlechter und hat einen höheren Durchflusswiderstand. Wo ist mein Beispiel aus dem von dir zitierten Post jetzt unwahr?
        Und was habe ich mit dem Fachmagazin/Artikel zu tun? Ich bin Forenuser mit Mod-Rechten, kein Redakteur und kein PCGH-Angestellter.
        Deine grundsätzliche Aussage, dass ein Heatkiller V etwas mehr Kühlleistung bietet (bieten kann) als ein Heatkiller IV, bleibt davon doch völlig unberührt.

        Aus ein bis zwei Kelvin niedrigeren Temperaturen lassen sich aber nicht ohne Weiteres zehn oder zwanzig Watt zusätzliche OC-Reserve ableiten. Wenn man auf diesem feinen Niveau argumentieren möchte, benötigt man Messwiederholungen, mehrfache Neumontagen und eine statistische Auswertung der Streuung beziehungsweise zumindest eine nachvollziehbare Betrachtung der Messunsicherheit. Man sollte sich der Limitationen der eigenen Testung bewusst sein.

        Dein Messergebnis gilt zunächst nur für dein konkretes Testsystem und deine spezifische Kombination aus CPU, Mainboard, Heatspreader, Kühler und Montage. Was ist beispielsweise, wenn du die Schrauben bei einer Messung gleichmäßiger über Kreuz oder insgesamt etwas stärker angezogen hast? Was, wenn du einmal etwas mehr oder weniger Wärmeleitpaste verwendet oder sie gleichmäßiger verteilt hast?

        Ich halte es für durchaus möglich, dass bereits eine kleine Abweichung bei der Montage einen größeren Einfluss auf die gemessene Temperatur hat als der tatsächliche Unterschied zwischen einem 25-Euro- und einem 350-Euro-Kühler.

        Mit deiner Messmethode kannst du Unterschiede auf diesem feinen Niveau nicht zuverlässig vom Einfluss der Montage- und Messstreuung trennen. Daraus allgemeingültige Leistungsunterschiede abzuleiten, ist zumindest aus empirischer Sicht unseriös.

        Bei meinem eigenen Vergleich unter maximalem PBO – CO −20, Scalar 10× usw. – zeigte sich über mehrere Cinebench-Durchläufe kein reproduzierbarer Leistungsunterschied außerhalb der normalen Schwankungen. Wissenschaftlich belastbar war der Vergleich dennoch nicht: Ich hatte nur jeweils einmal montiert und nur ein Exemplar pro Kühler. Deshalb habe ich bewusst keine Aussage zu den Temperaturunterschieden getroffen; diese lagen bei diesem n = 1 ohnehin innerhalb der zu erwartenden Mess- und Montagestreuung.

        Und weil es keinen Leistungsunterschied gab, sage ich, dass das Narrativ "günstiger = schlechter" nicht belastbar ist. Der Preis allein ist offensichtlich kein belastbarer Indikator für die tatsächlich nutzbare Leistung – egal, wie beeindruckend das Wortkonstrukt „Ultra-High-Performance-Premium-CPU-Wasserkühler“ auch klingen mag.

        Edit: Ich danke Dir trotzdem für den praxisorientierten Test. So haben wir wenigstens eine Indikation und die Vermutung, dass keine signfikanten Leistungsunterschiede zu erwarten sind - unabhängig vom Preis.
      • Von Incredible Alk Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Zitat von BudSpencer
        Preisgünstig = weniger Leistung ist doch mittlerweile ein schlicht unwahres Narrativ.
        Wieso - ein Heatkiller 4 ist viel günstiger als ein Heatkiller 5 und kühlt dafür etwas schlechter und hat einen höheren Durchflusswiderstand. Wo ist mein Beispiel aus dem von dir zitierten Post jetzt unwahr?
        Und was habe ich mit dem Fachmagazin/Artikel zu tun? Ich bin Forenuser mit Mod-Rechten, kein Redakteur und kein PCGH-Angestellter. "Ich putz hier nur."

        Zitat von BudSpencer
        Zwischen 350€ CPU-Block und 25€ CPU Block liegen bei 9800X3D keine 50 MHz, sondern 0 MHz
        Das mögest du bitte belegen. Ich habe in meinem Post von OC an der Grenze des Machbaren geschrieben dass hier ein besserer Block (= ein, zwei Grad weniger bzw. in dem Fall = 10-20W mögliche Leistungsaufnahme mehr = mehr mögliche Spannung bevor thermische Drosselung einsetzt) ein bisschen mehr Spitzentaktrate unter Last ermöglicht.
        Das ist bei allen CPUs die beim OC von ihrer Abwärme eingeschränkt sind (was bis auf wenige Ausnahmen wie etwa einem 5800X3D bei praktisch allen so ist) der Fall.
      Direkt zum Diskussionsende
  • Print / Abo
    Apps
    PCGH Magazin 08/2026 PC Games 08/2026 play5 08/2026 N-Zone 08/2026 Linux Magazin 08/2026 LinuxUser 08/2026 Raspberry Pi Geek 09/2026
    PC Games Hardware PC Games Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk