Nvidia Titan V: Tear-Down zeigt nackte GV100-GPU, PCB und Kühler
Nvidias Titan V als erste und höchstwahrscheinlich letzte Volta-Grafikkarte für den Endkundenbereich hat sich in einem Tear-Down nackig gemacht. Zu sehen ist die nackte 815 mm² große GV100-GPU zwischen acht gedoppelten VRM-Phasen. Die Kühllösung hat eine Überarbeitung erfahren, ähnelt den bekannten Versionen aber weitgehend.
Seit der Pascal-Generation trennt Nvidia explizit zwischen den HPC- und Gaming-Märkten. Die GP100-GPU hat es nie auf eine Grafikkarte für Spieler geschafft. Mit dem Nachfolger Volta hat Nvidia kürzlich hingegen immerhin ein Titan-Modell mit der GV100-GPU veröffentlicht, betont jedoch stärker denn je, dass die Titan V keine Spielergrafikkarte darstellt, sondern für professionelle (Compute-)Anwendungen gedacht ist, die nicht den Quadro-Treiber benötigen. Die 3.000 US-Dollar beziehungsweise 3.100 Euro halten allerdings nicht alle Interessenten auf, sich eine Titan V zuzulegen.
Die US-amerikanische Webseite gamersnexus.net hat sich Nvidias schnellste Grafikkarte ergattert und prompt einem Tear-Down unterzogen. Die komplette Grafikkarte wurde auseinandergenommen, um ein Blick auf die nackten Komponenten zu gewähren. Zu sehen ist die GV100-GPU, wie man sie von der Tesla V100 kennt, hier mit einer 400-A1-Kennung. Obwohl die Titan V nur drei HBM2-Stacks mit je 4 GiByte an 3.072 Bit nutzt, ist der Interposer mit vier HBM2-Chips besetzt. Nvidia kann so GPUs einsetzen, bei denen entweder ein 1.024-Bit-Speicher-Controller beschädigt ist oder die die Verlötung mit dem Interposer nicht einwandfrei überstanden haben, ohne eine gesonderte Produktionslinie aufziehen zu müssen.
Das PCB behält acht VRM-Phasen für den Grafikchip alleine parat, die auf 16 gedoppelt werden, wie es Nvidias Render-Bilder bereits zeigten. Die Dopplung ermöglicht eine bessere Verteilung der Wandlerverluste und damit Abwärme, ohne die Granularität zu steigern. Einen kleinen Unterschied gibt es bei den drei Zusatzphasen, die offenbar den HBM2 versorgen - entgegen der Render-Bilder bleibt ein Platz frei, vorhanden sind lediglich zwei. Die Kühllösung hat derweil eine kleine Überarbeitung erfahren: Eine komplett neue Basisplatte, welche die VRM-Phasen abdeckt, ist ohnehin vonnöten. Der Aluminiumkörper auf der Vapor-Chamber hat Anpassungen im Detail erfahren, bleibt typisch für DHE-Lösungen (Direct Heat Exhaust mit Radiallüfter) aber klein.

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Für 1.200,-€ hätte ich das Teil wirklich gekauft.... aber nicht für 3.000,-€
Geiles Stück Technik!
Die neue Titan V bekommt volle NVIDIA GPU Cloud Unterstützung samt Cuda 9.1 und TensorRT 3 Support ..... V100 + TensorRT 3 transforms the PC into an AI Supercomputer!
GTC 2017 Japan Keynote - GPU Technology Conference => GTC Japan 2017 Keynote - ustream.tv
=> die V100 Volta ist überall .... jeder einzelner Cloud-Anbieter weltweit und jeder Computer-Hersteller adaptiert Nvidia's V100 und GPU CUDA Cloud Platform.
Richtig leckere Frametimes und 99% bzw. 99,9% Percentile, vor allem mit OCing.
SpiceSpike up your life, with Titan V!^^außer den Taktraten seh ich da keine Tabellen
Edit: mach die Augen auf Mango!