Treiberunterstützung für ältere GPUs: Auch für GTX 1000 tickt die Uhr

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Treiberunterstützung für ältere GPUs: Auch für GTX 1000 tickt die Uhr
Quelle: PC Games Hardware

Nvidia beendet schrittweise den Support für ältere GPU-Architekturen wie Maxwell und Pascal. Für Besitzer der beliebten GTX 1060 hat dies spürbare Auswirkungen.

Nvidia stellt langsam aber sicher die Unterstützung für alte GPU-Architekturen wie Maxwell, Pascal und Volta ein. In den aktuellen CUDA-Toolkit-Versionshinweisen wird angedeutet, dass neue Funktionen für diese Karten bald "eingefroren" werden. Besonders betroffen sind beliebte Modelle wie die GTX 1060, eine der meistverkauften GPUs ihrer Zeit.

Nvidia zieht den Support für Maxwell-, Pascal- und Volta-GPUs zurück

Ältere Karten werden zwar vorerst noch von Nvidias Treiberpaketen unterstützt, doch wichtige Funktionen und Leistungsoptimierungen neuer Spiele werden ausbleiben. Während Nvidia keinen genauen Zeitpunkt für das Support-Ende angibt, signalisiert die Einordnung in den Legacy-Treiberzweig wahrlich das Ende einer Ära.

Die Maxwell-Architektur, die mit GPUs wie der GTX 750 Ti Pionierarbeit leistete, revolutionierte 2014 die Energieeffizienz. Die Nachfolgearchitektur Pascal, insbesondere mit der GTX 1080 und 1080 Ti, setzte neue Maßstäbe in Leistung und Effizienz. Volta hingegen richtete sich mit seiner KI-Ausrichtung fast ausschließlich an Unternehmen. Während Nvidia mit der RTX-50-Serie und der Blackwell-Architektur erneut neue Maßstäbe setzt, sollten Besitzer älterer Karten überlegen, bald ein Upgrade anzugehen. Besonders für Gamer, die auf maximale Performance in neuen Spielen setzen, könnten diese Entwicklungen relevant sein.

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Quelle: Nvidia

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    • Kommentare (32)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Stefan1200 Komplett-PC-Käufer(in)
        Zitat von GHOSTMD
        wie erwähnt wird das Problem wohl eher enstehen wenn das Betriebssystem die Treiber nicht mehr
        understützt, so wie z. B. Discord nicht auf Win 7 läuft (ohne weiteres)
        Naja, Windows 11 wird offiziell vom Treiber unterstützt. Windows 11 wird noch mindestens 6,5 Jahre von Microsoft unterstützt werden (also durch kostenlose Sicherheitsupdates). Ich glaube, in 6,5 Jahren hat man mit einer GTX 1080, und langsamer, ganz andere Probleme als die Windows 12 Unterstützung durch den Treiber
      • Von Stefan1200 Komplett-PC-Käufer(in)
        Zitat von GHOSTMD
        wie erwähnt wird das Problem wohl eher enstehen wenn das Betriebssystem die Treiber nicht mehr
        understützt, so wie z. B. Discord nicht auf Win 7 läuft (ohne weiteres)
        Naja, Windows 11 wird offiziell vom Treiber unterstützt. Windows 11 wird noch mindestens 6,5 Jahre von Microsoft unterstützt werden (also durch kostenlose Sicherheitsupdates). Ich glaube, in 6,5 Jahren hat man mit einer GTX 1080, und langsamer, ganz andere Probleme als die Windows 12 Unterstützung durch den Treiber
      • Von GHOSTMD PC-Selbstbauer(in)
        Ist doch aber nicht Sinn und Zweck Treiber zu modden.
        Wo kommen wir denn da hin heheheh

        Was Microsoft angeht, ich vermute mit Win 11 sehen die Ihre Felle davonschwimmen
        DESWEGEN wurden die Systemanforderungen/ TPM Anforderungen gesenkt.
        Ist halt blöd wenn man die PC Spieler nicht via DirectX Untersützung zum Umsteig zwingt
        ne, wie es mit Win 10 geschehen ist. Sonst würden wir noch sehr sehr viele Systeme mit Win 7
        sehen, natürlich nur meine Ansicht der Dinge.
      • Von latinoramon BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von PCGH_Torsten
        Wenn alte Hardware als Zweit-/Office-/Bekannten-Rechner weiter genutzt werden soll, mag zwar gegebenenfalls ein altes Betriebssystem vorhanden sein. Aber wo kriegt man die Sicherheitsupdates dafür her, damit es DAU-sicher genutzt werden kann? Was macht man, wenn neue Programme genutzt werden sollen, die minimale Hardware-Anforderungen haben, aber nur noch für neue Betriebssysteme erscheinen? Während eine Einstellung von Treiberoptimierungen in solchen Situationen okay ist, folgt mit einem gewissen Abstand in der Regel die komplette Einstellung der Treiberunterstützung und dann hält man nur noch Alteisen in den Händen. Zugegebenermaßen "entschärft" das Microsoft zusehend, in dem künstliche CPU-Kompatibilitäten die Nutzbarkeit alter Hardware sowie einschränken (bei neuen CPUs würde man ja i.d.R. eh die IGP nehmen). Aber noch lässt sich das umgehen, da sollte die Grafikkarte nicht zur zweiten Hürde mutieren – zumal Low-End-Karten unter 50 Euro nur für die Bildausgabe ausgestorben sind.

        Persönlich finde ich aber die Gegenrichtung ehrlich gesagt nerviger: Einstellung des Treibersupports für alte Betriebssysteme. Was bitte schön nützt es mir denn, das x86 an sich abwärtskompatibel ist und ich alte Systeme mit ihren spezifischen Kompatibilitätsvorteilen auf neuen Rechnern installieren müsste, wenn die ihr Bild nicht (oder nur unbeschleunigt in Low-Res) auf der neuen GPU ausgeben können?
        Du hast schon in vielen Dingen Recht, aber es gibt auch einige Mods die man verwenden kann, z.B. für Windows 7 oder für ältere uefi Bretter.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von GHOSTMD
        wie erwähnt wird das Problem wohl eher enstehen wenn das Betriebssystem die Treiber nicht mehr
        understützt, so wie z. B. Discord nicht auf Win 7 läuft (ohne weiteres)
        Aber dann isses auch wieder so das jemand der alte Hardware und Treiber benutzt wohl auch ein passendes OS
        hat.
        Wenn alte Hardware als Zweit-/Office-/Bekannten-Rechner weiter genutzt werden soll, mag zwar gegebenenfalls ein altes Betriebssystem vorhanden sein. Aber wo kriegt man die Sicherheitsupdates dafür her, damit es DAU-sicher genutzt werden kann? Was macht man, wenn neue Programme genutzt werden sollen, die minimale Hardware-Anforderungen haben, aber nur noch für neue Betriebssysteme erscheinen? Während eine Einstellung von Treiberoptimierungen in solchen Situationen okay ist, folgt mit einem gewissen Abstand in der Regel die komplette Einstellung der Treiberunterstützung und dann hält man nur noch Alteisen in den Händen. Zugegebenermaßen "entschärft" das Microsoft zusehend, in dem künstliche CPU-Kompatibilitäten die Nutzbarkeit alter Hardware sowie einschränken (bei neuen CPUs würde man ja i.d.R. eh die IGP nehmen). Aber noch lässt sich das umgehen, da sollte die Grafikkarte nicht zur zweiten Hürde mutieren – zumal Low-End-Karten unter 50 Euro, nur für die Bildausgabe, ausgestorben sind.

        Persönlich finde ich aber die Gegenrichtung ehrlich gesagt nerviger: Einstellung des Treibersupports für alte Betriebssysteme. Was bitte schön nützt es mir denn, das x86 an sich abwärtskompatibel ist und ich alte Systeme mit ihren spezifischen Kompatibilitätsvorteilen auf neuen Rechnern installieren [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] könnte, wenn die ihr Bild nicht (oder nur unbeschleunigt in Low-Res) auf der neuen GPU ausgeben können?
      • Von Svenc Software-Overclocker(in)
        Vor ein paar Wochen erst eine 1050 Ti verrentet. Mit der hatte ich z.B. noch Elden Ring in 1080P in ~45-50 fps gespielt (~mittlere Settings).

        Neben dem Support: Einer der Gründe, warum die Karten so lange hielten, war nicht nur die Hardware samt Unterstützung. Sondern: Pascal kam mitten zwischen zwei Konsolen-Gens heraus. Folglich hatte es nicht nur einen Leistungsvorsprung vor der PS4 und CO. -- bis die PS5 überhaupt erschien, vergingen selbst noch Jahre. Und bis dann nennenswert Exklusivtitel erschienen, noch mal ein paar mehr: Nie dauerte Spieleentwicklung so lange wie heute.

        Bei Doom ist hier demnächst auch für die schnellsten Modelle Ende. Denn das verlangt wie Indiana Jones zwingend nach RT. Eine GTX 1070 hingegen hatte letztens die tschechiche Techsite CzechCrunch mit Kingdom Come II getestet. Und will in mittleren-hohen Settings in 1440P 35-50 FPS gemessen haben. Das wäre mehr Wumms, als Schleichfahrt auf einem High-End-PC damals je hatte (sorry, der muss wieder mit rein).
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