VR Score: VR-Benchmark von Basemark und Crytek auf Basis der Cryengine [Video-Update]
Basemark und Crytek haben zusammen den Benchmark VR Score entwickelt, der als unabhängiger Test die VR-Tauglichkeit des eingesetzten PCs prüfen soll. Als Basis dient die Cryengine, welche um Basemarks Mess-Framework erweitert wurde. Über ein Messinstrument können unter anderem Latenzen ermittelt werden. Die Veröffentlichung wird im Juni stattfinden.
Update vom 21.03.16:
Crytek hat ein erstes Video veröffentlicht, in dem Teile des Sky Harbor getauften 3D-Tests von VR Score gezeigt werden und das wir Ihnen nicht vorenthalten wollen.
Originalartikel vom 16.03.16:
Nachdem Oculus VR ein Tool zur Verfügung gestellt hat, das PCs mit einer Datenbank abgleicht und so die VR-Tauglichkeit ermitteln möchte, und Valve einen Steam-VR-Benchmark veröffentlicht hat, folgt im Sommer auch ein VR-Benchmark, der aus einer Zusammenarbeit zwischen Basemark und Crytek entstanden ist. Die beiden Unternehmen sehen darin den großen Vorteil, einen unabhängigen Test anbieten zu können. Ein weiterer wird noch von Futuremark in Form des VRMarks erscheinen.
Der VR Score beinhaltet drei Tests für die 3D-, Video- (360 Grad) und Audio-Performance. Sky Harbor ist dabei der 3D-Test, welcher auf der Cryengine basiert und mit "Spieleinhalten" realitätsnahe Ergebnisse erzielen soll. Unterstützt werden aktuell die HTC Vive, Oculus Rift und Razers OSVR mit den beiden Renderpfaden DirectX 11 und DirectX 12. Der VR Score kann sowohl mit als auch ohne VR-Brille durchgeführt werden - letzterer Fall ist nützlich, wenn man sich bei der Anschaffung einer VR-Brille noch nicht sicher ist. Basemarks Mess-Framework gibt die minimalen, durchschnittlichen und maximalen Fps sowie die Frametimes aus. Letztere können Ruckler veranschaulichen, die nicht in den Fps-Werten verdeutlicht werden. Der VR Score beansprucht die CPU und die GPU. Anhand einer Online-Datenbank werden zum Schluss des Tests Vorschläge für Hardware-Upgrades gemacht.
Darüber hinaus können mit dem VR Score Trek noch physische Messungen an einer VR-Brille vorgenommen werden. Mithilfe zweier Fototransistoren werden Latenzen, Display-Persistenz und ausgelassene beziehungsweise vervielfachte Frames ermittelt. Das Trek dürfte den professionellen Ablegern "Corporate" und "Platinum" vorbehalten sein. Endkunden werden sich zwischen der kostenlosen Free- sowie der kostenpflichtigen Pro-Ausführung entscheiden können. Die finale Veröffentlichung ist aktuell für den Juni 2016 angesetzt.
