Steam Frame: Kabelloses VR-Headset von Valve mit SteamOS

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Steam Frame: Kabelloses VR-Headset von Valve mit SteamOS
Quelle: Valve

Der Steam Frame soll als Nachfolger der Valve Index ohne Basisstation, ohne Kabel und theoretisch ganz ohne PC auskommen. Das neue VR-Headset von Valve setzt dabei erstmals auf SteamOS und mit dem Snapdragon 8 Gen 3 auf ein ARM-SoC.

Neben der neuen Steam Machine mit Zen 4, RDNA 3 und SteamOS sowie dem neuen Steam Controller hat Valve auch ein neues VR-Headset vorgestellt, welches die im Jahr 2019 vorgestellte Valve Index ablösen soll. Der Steam Frame soll dabei gänzlich ohne Gaming-PC, ohne Basisstation und ohne Kabel auskommen.

Steam Frame (5) Quelle: Valve Der Valve Index setzt erstmals auf ein System-on-a-Chip ("SoC") mit ARM-Architektur und bringt den Qualcomm Snapdragon 8 Gen 3 mit Kryo-CPU und Adreno-GPU zum Einsatz. Insgesamt stehen so 6 ARM-Prozessorkerne mit 2,1 bis 3,3 GHz bereit, während die beiden LC-Displays mit 2.160 × 2.160 Pixeln auflösen und eine Bildwiederholrate von 72 bis 120 Hz bieten. In seinem "experimentellen" Betriebsmodus ermöglicht der Steam Frame sogar bis zu 144 Hz.

Steam Frame (6) Quelle: Valve Steam Frame (8) Quelle: Valve

Das Sichtfeld des VR-Headsets beträgt bis zu 110 Grad, während der Abstand der Pupillen, die sogenannte Interpupillardistanz ("IPD"), dabei zwischen 60 und 70 mm eingestellt werden kann. In den offiziellen technischen Spezifikationen finden sich zudem 16 GiByte LPDDR5X-Systemspeicher und 256 GiByte oder 1 TB UFS als Festspeicherplatz für SteamOS, Anwendungen sowie die Steam-Bibliothek.

Steam Frame Quelle: Valve Der Steam Frame ist mit 440 Gramm signifikant leichter als die Valve Index, welche mit 809 Gramm deutlich schwerer auf dem Kopf lastet, und kommt ohne Basisstation und Kabel aus. Dank SteamOS und Valve Fex, einem Pendant zu Valve Proton, das Windows-Spiele für SteamOS auf ARM-Systemen übersetzt, kann das Headset vollkommen autonom ohne Gaming-PC genutzt werden.

Steam Frame (7) Quelle: Valve Der 21,6 Wattstunden große Akku soll laut offizieller Website bis zu 40 Stunden durchhalten, wenngleich Valve hier alle weiteren Details noch zurückhält. Über ein USB-C-Netzteil mit mindestens 45 Watt ist eine dauerhafte stationäre Nutzung möglich. Wi-Fi 6E mit 6 GHz soll für schnelle Netzwerkverbindungen sorgen.

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Zu den Preisen und der Verfügbarkeit möchte Valve erst im kommenden Jahr weitere Angaben machen, verriet gegenüber der Website The Verge allerdings, dass der Preis der Valve Index, welche für 799 Euro angeboten worden ist.

Weitere Informationen zum Steam Frame liefert die offizielle Website.

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Quelle: Valve

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    • Kommentare (40)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Healrox Software-Overclocker(in)
        Zitat von ParrotHH
        Das hat also handfeste Vorteile, die Steam Frame wahrscheinlich nicht bieten kann, es sei denn, man kann sich unabhängig machen vom mitgelieferten Dongle, dessen Reichweite wahrscheinlich prinzipbedingt eher begrenzt ist. Das geht ja schon bei den Antennen los, deren Anzahl, Größe und Form durch das Dongle eingeschränkt ist.
        Ich meine mich zu erinnern, dass Linus in einem Nebensatz gesagt hat, das man auch über ein hochperformantes Heim WLAN streamen könnte.
        Das würde aber bedeuten, das die Frame Tripplebandfähig (2,4 5 und 6ghz) wäre.
        Bin mal auf die Tests gespannt. Und ob 2,4 da überhaupt reicht.

        Was hab ich mich mit WLAN Repeatern rumgeschlagen, bis ich endlich mal Geld in die Hand genommen habe und mir die 3 Deco Dosen geholt habe. WiFi 6, Dualband, das ganze Haus ist abgedeckt. Wenn ich das Auto abstelle, ist das Handy schon im WLAN. So schön.
        Und viel downstream über 5ghz.
      • Von Healrox Software-Overclocker(in)
        Zitat von ParrotHH
        Das hat also handfeste Vorteile, die Steam Frame wahrscheinlich nicht bieten kann, es sei denn, man kann sich unabhängig machen vom mitgelieferten Dongle, dessen Reichweite wahrscheinlich prinzipbedingt eher begrenzt ist. Das geht ja schon bei den Antennen los, deren Anzahl, Größe und Form durch das Dongle eingeschränkt ist.
        Ich meine mich zu erinnern, dass Linus in einem Nebensatz gesagt hat, das man auch über ein hochperformantes Heim WLAN streamen könnte.
        Das würde aber bedeuten, das die Frame Tripplebandfähig (2,4 5 und 6ghz) wäre.
        Bin mal auf die Tests gespannt. Und ob 2,4 da überhaupt reicht.

        Was hab ich mich mit WLAN Repeatern rumgeschlagen, bis ich endlich mal Geld in die Hand genommen habe und mir die 3 Deco Dosen geholt habe. WiFi 6, Dualband, das ganze Haus ist abgedeckt. Wenn ich das Auto abstelle, ist das Handy schon im WLAN. So schön.
        Und viel downstream über 5ghz.
      • Von ParrotHH Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Zitat von Healrox
        Weil alle Kinder WLAN wollten hab ich ein Mesh von Deco.
        Dazu noch: Solche Dinger von TP-Link habe ich auch im Einsatz, 2 x Deco X60 bei mir, 3 x Deco X50 bei der Freundin. Und aufgrund meiner Empfehlung haben sich auch einige Kollegen solche Geräte beschafft. Die Dinger schaffen schon ordentlich was weg. Testweise habe ich von einem Notebook große Dateien über Wifi auf ein anderes kopiert, und die Geschwindigkeit war höher als über die 1GBit-Verkabelung...

        Funktioniert natürlich nur im Idealfall, fand ich aber für eine Funkstrecke out of the box schon ziemlich beeindruckend.

        Der springende Punkt ist m. E. nicht die Marke, sondern der Standard: Wifi 6 (aufwärts). Die Deco-Reihe von TP-Link hat dann einfach ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis.

        Die Pico-Brillen habe ich per Deco-App auf den 5GHz-Kanal "gezwungen", und damit klappt das drahtlose Streamen von SteamVR sehr sehr gut. Und ja: ich kann mir dann einen schönen bzw. zweckmäßigen Ort in der Wohnung aussuchen, und das ist genau nicht das Zimmer, in dem der PC steht.

        Das hat also handfeste Vorteile, die Steam Frame wahrscheinlich nicht bieten kann, es sei denn, man kann sich unabhängig machen vom mitgelieferten Dongle, dessen Reichweite wahrscheinlich prinzipbedingt eher begrenzt ist. Das geht ja schon bei den Antennen los, deren Anzahl, Größe und Form durch das Dongle eingeschränkt ist.

        Aber wie gesagt: die Zielgruppe ist m. E. eher ein "Normalbenutzer" ohne große technische Kenntnisse und Frickelvermögen. Dann dürfte das Ding aber preislich nicht zu hoch ansetzen.
      • Von Healrox Software-Overclocker(in)
        Zitat von Birdy84
        Ja, deine PC GPU rendert und überträgt die Daten über das WLAN Modul.
        Ah cool, danke. Jetzt bin ich so lang dabei, und hab echt gedacht, das die GPUs nach dem rendern das Signal nur an ihre eigenen Ausgänge schicken kann.
        Wusste nicht, das das Signal auch an z.B. USB gehen kann.
        Zitat von ParrotHH
        Ich behaupte mal: nur so geht das!
        Ja nee, irgendwie ja nicht. Das Gerät ist ja (auch) stand alone, also wird der schon auch selber was können.
        Zitat von ParrotHH
        Das "Dongle" macht m. W. nichts anderes als ein eigenes dediziertes kleines WLAN zwischen Brille und PC auf. Feldstärke und Bandbreite ist bei drahtloser Übertragung King, und für die Mehrzahl der Benutzer, die sich nicht mit Technik auseinandersetzen wollen oder können, ist es sicher die beste Lösung, sich als Anbieter der Brille selber um eine performante Anbindung zu kümmern.
        So habe ich das Video von LTT auch verstanden. Das wird ein 6Ghz WLAN. Dadurch weg von allen anderen Haushalts-WLANs, brutale Bandbreite aber schlimmer als 5Ghz: wenn eine Wand dazwischen ist, ist sofort Feierabend. Also muss Dongle und Brille im gleichen Raum sein.
        Zitat von ParrotHH
        Denn in den meisten Haushalten bedeutet "Ich habe natürlich ein gutes WLAN" nämlich: irgendwo im Flur hängt der Internetrouter unsichtbar und gut abgeschirmt hinter einem Schuhregal, und bietet über WIFI 4 eine lächerliche Gesamtbandbreite, von der dann beim PC im Wohnzimmer noch ein Bruchteil mit dem Lowperformer-2,4GHz-Signal ankommt.
        Ja gut, da hab ich es etwas besser. Weil alle Kinder WLAN wollten hab ich ein Mesh von Deco. Die Hauptdose steht im Wohnzimmer gegenüber vom PC. Der drückt mir Steam Downloads jederzeit mit 600 bis 800mbit über 5ghz auf die SSD, obwohl wir knapp 15 Geräte im Mesh haben.
        Im hintersten Kinderzimmer kommen immernoch über 100mbit an. Das reicht für's Tablet der Tochter 😁
        Die Frage wäre ob ich dann mit der Brille streamenderweise durch Haus kaufen könnte... 🤔
      • Von ParrotHH Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Zitat von Healrox
        Es wird ein dongle geben, mit dem ich Spiele vom PC streamen kann. Aber wer rendert das dann? Ich will ja nicht, dass irgendein Snapdragon das über ein x86 layer Lokal rendert, sondern das meine GPU das macht. Geht das?
        Ich behaupte mal: nur so geht das!

        Das "Dongle" macht m. W. nichts anderes als ein eigenes dediziertes kleines WLAN zwischen Brille und PC auf. Feldstärke und Bandbreite ist bei drahtloser Übertragung King, und für die Mehrzahl der Benutzer, die sich nicht mit Technik auseinandersetzen wollen oder können, ist es sicher die beste Lösung, sich als Anbieter der Brille selber um eine performante Anbindung zu kümmern.

        Denn in den meisten Haushalten bedeutet "Ich habe natürlich ein gutes WLAN" nämlich: irgendwo im Flur hängt der Internetrouter unsichtbar und gut abgeschirmt hinter einem Schuhregal, und bietet über WIFI 4 eine lächerliche Gesamtbandbreite, von der dann beim PC im Wohnzimmer noch ein Bruchteil mit dem Lowperformer-2,4GHz-Signal ankommt.

        Und so, wie dort im Haushalt dann die (Zitat Wolfgang) "scheiß smarten Lampen immer wieder nicht funktionieren", wird so jemand dann auch die "scheiß VR-Brille" schnell wieder zurückschicken, weil das Bild beim Streamen ruckelt und grob verpixelt ist, was _natürlich_ Schuld der Brille ist. Dabei müsste man im lokalen Media-Markt beim nächsten Besuch einfach nur zu einem vernünftigem Set mit Hotspots für WIFI 6 oder WIFI 7 greifen...

        Zitat von Healrox
        Jahaaaa, wobei es da wohl nicht um Renderleistung geht, sondern um Bandbreite für den Stream. Das du weniger Bitrate im peripheren Sichtfeld hast und mehr in deinem Fokus.
        Das sehe ich schon als Gamechanger. Man glaubt immer gar nicht, wie winzig der Bereich ist, indem man scharf sieht.
        Ich bin skeptisch, dass das ein Gamechanger ist.

        Auf meinen Pico´s benutze ich Virtual Desktop, da konnte ich in Sachen Kompressionsartefakte nichts entdecken im Vergleich zu meiner HP Reverb G2 (identische Auflösung). Der eigentliche Flaschenhals ist ja immer die GPU, und der Gamechanger ist dann eben Foveated Rendering, weil dann die GPU nur den Bereich in voller Auflösung rendert, auf den man gerade blickt. Nur muss das eben durch das jeweilige Spiel unterstützt werden.

        Zitat von sterreich
        Vermeintlich ist die Batterie in der Rückseite des Straps verbaut. Könnte also halbwegs brauchbar ausbalanciert sein.
        Ich wundere mich, dass darum so ein großes Geschiss gemacht wird. Meine erste kabellose VR-Brille war die Pico NEO 3, vor über 3 Jahren, die benutze ich auch immer noch. Und die hat den Akku natürlich hinten, wie auch die Pico 4 (Ultra). Die lassen sich prima tragen, ich kenne das gar nicht anders.

        Was für Trottelfirmen bauen denn den Akku heute noch vorne rein???
        So bekloppt kann man doch eigentlich gar nicht sein!
      • Von Birdy84 Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Healrox
        Irgendwie habe ich die Technik nicht verstanden.
        Es wird ein dongle geben, mit dem ich Spiele vom PC streamen kann. Aber wer rendert das dann? Ich will ja nicht, dass irgendein Snapdragon das über ein x86 layer Lokal rendert, sondern das meine GPU das macht. Geht das?
        Ja, deine PC GPU rendert und überträgt die Daten über das WLAN Modul.
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