Oculus: Verkaufsstopp von VR-Headsets in Deutschland

16
News Claus Ludewig Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Oculus: Verkaufsstopp von VR-Headsets in Deutschland (1)
Quelle: Oculus VR

Aufgrund von Gesprächen mit den Aufsichtsbehörden hat die zu Facebook gehörende Firma Oculus den Verkauf aller VR-Brillen, wie etwa der Oculus Rift und Oculus Quest, in Deutschland vorübergehend gestoppt.

Im Jahr 2012 machte sich auf der Crowd-Sourcing-Plattform Kickstarter das Produkt Oculus Rift von sich reden. Seit dem Jahr 2014 gehört Oculus zum sozialen Netzwerk Facebook. Inzwischen sind etliche verschiedene VR-Headsets des Herstellers veröffentlicht worden. Nun hat der Hersteller mitgeteilt, dass man den Verkauf von Oculus-Produkte wegen andauernder Gespräche mit deutschen Regulierungsbehörden in Deutschland pausiert hat. Diese Maßnahme habe man von sich aus getroffen.

Ist Facebook-Kontozwang ein Grund für Gespräche mit Regulierungsbehörden in Deutschland?

Alle bestehenden Oculus-Geräte sollen auch weiterhin genutzt werden können. Der Online-Store kann ebenfalls weiterhin auch aus Deutschland besucht werden. Vereinzelt kann es bei deutschen Händlern noch Restposten von Oculus Rift, Oculus Quest & Co. geben, die auch weiterhin verkauft werden dürfen. Neue Ware wird es aber vorerst nicht mehr geben. Vom Import eines Oculus-VR-Headsets aus dem Ausland rät der Hersteller ab, denn man könne nicht garantieren, dass dieses VR-Headset auch in Deutschland fehlerfrei genutzt werden kann.

Aktuell ist unklar, warum sich Oculus in Gesprächen mit deutschen Regulierungsbehörden befindet. Es liegt allerdings nahe, dass es mit der Pflicht zu einem Facebook-Konto zu tun hat. Ab Oktober muss jeder neue Oculus-Nutzer sich mit einem Facebook-Konto anmelden, um sein VR-Headset betreiben zu können. Der Bundesgerichtshof hatte vor einiger Zeit bestätigt, dass Facebook nicht einfach Whatsapp-Kunden mit denen von Facebook zusammenführen darf. Problematisch ist, dass Facebook nicht die Nutzer explizit um Erlaubnis fragt, sondern den Standpunkt vertritt, dass der automatische Transfer durch die Zustimmung der Nutzungsbedingungen erfolgen darf. Facebook benötigt die Daten vor allem, um sie an Werbekunden verkaufen zu können, damit personalisierte Werbeanzeigen bei Facebook und Co. erscheint. Schließlich verdient das soziale Netzwerk Geld unter anderem durch den Verkauf von Werbeanzeigen.

Ebenfalls lesenswert: Werbeboykott auf Facebook: Mehr als 90 Unternehmen schließen sich an

Sammlung zum Verkaufsstopp von VR-Headsets von Oculus in Deutschland:

  • Oculus hat mitgeteilt, dass man den Verkauf aller VR-Headsets in Deutschland gestoppt hat. Einzig Restposten können noch bei Händlern verfügbar sein.
  • Hintergrund sind Gespräche mit deutschen Regulierungsbehörden, die die Facebook Tochter aktuell führt.
  • Alle bestehenden Oculus-Geräte sollen auch weiterhin genutzt werden können. Der Online-Store kann ebenfalls weiterhin auch aus Deutschland besucht werden.

Quelle: Oculus

16
    • Kommentare (16)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von troppa Software-Overclocker(in)
        Die peinliche Geschichte von Oculus eine Zusammenfassung. Typ klaut Design von der Firma Total Recall Technologies (wars bei Facebook eigentlich nicht so ähnlich?) , machten nen Kickstarter und bekommt 2,5 Mrd. Dollar für einen Prototyp, den er schon bei besagter Firma geklaut hat, um ihn dann an Facebook für noch mal 2 Mrd. Dollar zu verkaufen, um dann über ein Pro-Trump Kampanie für 10 Tsd. Dollar zu stolpern und aus seiner Firma rauszufliegen. Dann kamen die verschlimmbesserte Rift S und die Quest, wofür sich keine Sau für interessiert. Dann die (gefühlt zumindest) andauernde Bekundigungen: Nein, Oculus ist 100% eigentständig, Nein, man wird nie ein Facebook Konto benötigen.
        Und plötzlich Oculus heißt jetzt zu Facebook Oculus und man benötigt zwingend ein Facebook-Konto. Und nun Verkaufsstopp. Und jetzt endet hier der Topic mit der üblichen VR Porn Diskussion und dann komm ich noch mit meinem Verschwörungsquatsch... Ich weiß nicht, wie tief eine Firma sinken kann, aber dass ist schon imho unterirdisch und ganz kurz vor Kola SG-3 Niveau. Aber das Schlimmste daran ist, dass den meisten Leuten all das total egal ist, weils billiger als die Konkurrenz ist und sie ja eh schon Facebook und/oder Whatsapp nutzen, wo alles jemals gepostete/versendete eh schon gespeichert ist und nun auch ihre VR Porn Verlauf.
        Wie auch immer, sobald Facebook eine Gesetztslücke gefunden hat oder Warnhinweise auf die Box geklebt haben (Facebook gefährdet ihr Privatsphäre ), geht der Verkauf wohl wie gehabt weiter...
        Der Circle? Pah, DOA. 1984 hat ja wenigstens noch 70 Jahre gebraucht, um Realität zu werden. (Zumindest in China teilweise offiziell wird nicht lange dauern bis der Xi Jinping in jede Wohnung übertragen wird und dort reinsehen auch offiziell kann und andere Länder werden sicher folgen werden.. .*Hust* Weißrussland *Hust* Nord-Korea *Hust* USA? Ja, da kann dem Trump sicher der Herr Luckey helfen...)

        Ja, sorry aber spätesten als ich gelesen habe das Facebook Oculus gekauft hatte war mir klar, dass es so kommen wird. Naja, zugegeben, dass dieser Luckey Typ so bescheuert ist und dann noch ne Rüstungsfirma gründet um an der Trumpmauer mit KI Mexikaner abzufangen, war mir da noch nicht bewusst. In retrospektiv kommt er mir vor wie der Nerd (Dennis Nedry - is klar) aus Jurassic Park, der wo die Embroys klaut. Eigentlich Schade, dass es keine Dilophosaurier in Mexiko mehr gibt... Die könnten ja über die Mauer und die zwei Vögel... Naja...( und vlt., wenn sie schon dabei sind, gleich noch den Musk zumindest mal beißen... I digress...)
      • Von troppa Software-Overclocker(in)
        Die peinliche Geschichte von Oculus eine Zusammenfassung. Typ klaut Design von der Firma Total Recall Technologies (wars bei Facebook eigentlich nicht so ähnlich?) , machten nen Kickstarter und bekommt 2,5 Mrd. Dollar für einen Prototyp, den er schon bei besagter Firma geklaut hat, um ihn dann an Facebook für noch mal 2 Mrd. Dollar zu verkaufen, um dann über ein Pro-Trump Kampanie für 10 Tsd. Dollar zu stolpern und aus seiner Firma rauszufliegen. Dann kamen die verschlimmbesserte Rift S und die Quest, wofür sich keine Sau für interessiert. Dann die (gefühlt zumindest) andauernde Bekundigungen: Nein, Oculus ist 100% eigentständig, Nein, man wird nie ein Facebook Konto benötigen.
        Und plötzlich Oculus heißt jetzt zu Facebook Oculus und man benötigt zwingend ein Facebook-Konto. Und nun Verkaufsstopp. Und jetzt endet hier der Topic mit der üblichen VR Porn Diskussion und dann komm ich noch mit meinem Verschwörungsquatsch... Ich weiß nicht, wie tief eine Firma sinken kann, aber dass ist schon imho unterirdisch und ganz kurz vor Kola SG-3 Niveau. Aber das Schlimmste daran ist, dass den meisten Leuten all das total egal ist, weils billiger als die Konkurrenz ist und sie ja eh schon Facebook und/oder Whatsapp nutzen, wo alles jemals gepostete/versendete eh schon gespeichert ist und nun auch ihre VR Porn Verlauf.
        Wie auch immer, sobald Facebook eine Gesetztslücke gefunden hat oder Warnhinweise auf die Box geklebt haben (Facebook gefährdet ihr Privatsphäre ), geht der Verkauf wohl wie gehabt weiter...
        Der Circle? Pah, DOA. 1984 hat ja wenigstens noch 70 Jahre gebraucht, um Realität zu werden. (Zumindest in China teilweise offiziell wird nicht lange dauern bis der Xi Jinping in jede Wohnung übertragen wird und dort reinsehen auch offiziell kann und andere Länder werden sicher folgen werden.. .*Hust* Weißrussland *Hust* Nord-Korea *Hust* USA? Ja, da kann dem Trump sicher der Herr Luckey helfen...)

        Ja, sorry aber spätesten als ich gelesen habe das Facebook Oculus gekauft hatte war mir klar, dass es so kommen wird. Naja, zugegeben, dass dieser Luckey Typ so bescheuert ist und dann noch ne Rüstungsfirma gründet um an der Trumpmauer mit KI Mexikaner abzufangen, war mir da noch nicht bewusst. In retrospektiv kommt er mir vor wie der Nerd (Dennis Nedry - is klar) aus Jurassic Park, der wo die Embroys klaut. Eigentlich Schade, dass es keine Dilophosaurier in Mexiko mehr gibt... Die könnten ja über die Mauer und die zwei Vögel... Naja...( und vlt., wenn sie schon dabei sind, gleich noch den Musk zumindest mal beißen... I digress...)
      • Von PCGH_Claus Freizeitschrauber(in)
        Zitat von Echo321
        Neue Nutzer müssen sich ab Oktober registrieren. Wer schon einen Oculus Account hat wird dazu erst 2022 gezwungen. Meine Rift S werde ich wohl nur bis dahin nutzen. Schade eigentlich denn vom Preisleistungsverhältnis gesehen ist die Rift S echt gut


        Das bedeutet, dass sich Nutzer, die sich ab Oktober ein neues VR-Headset von Oculus kaufen, zwingend mit einem Facebook-Konto anmelden müssen, um die VR-Brille nutzen zu können.
        Wer bereits ein VR-Headset wie z.B. die Oculus Rift S besitzt, hat bis zum Jahr 2023 Zeit, ehe auch dann ein Facebook-Konto zur Nutzung Pflicht wird.
      • Von Gast1725570602
        Dann wars das wohl mitOcculus für mich ab 2022 werd ich mir was anderes holen , schade eigendlich ich fand die controller der Oculus immer überragend im vergleich zu andern. Leicht und ergonomisch da hat man schnell vergessen das man die Dinger in der hand hat mit Brille auf.

        Ich werd mir nie nen Facebook account machen.

        Denke mal wenn es ein brauchbares update von der psvr brille gibt die der ps5 leistung entspricht wirds wohl die werden.
      • Von BiJay Freizeitschrauber(in)
        Zitat von Scholdarr
        Also ich habe nach meiner Bestellung eine Mail von HP bekommen, die mir den 21.09. als Lieferdatum in Aussicht stellt, von daher hoffe ich mal, dass meine Infos besser sind.
        Deine Info ist nicht mehr aktuell. Die Reverb G2 wird erst am 14. Oktober aus Taiwan an die Retailer verschickt.
      • Von Scholdarr Volt-Modder(in)
        Zitat von happykeith
        Ähhh...ich benute meine VR Brille (Valve Index) tatsächlich nur zum Spielen...bin ich jetzt krank oder so... ? ... aber Recht hast Du wahrscheinlich mit Deiner Vermutung.
        Nö, du gehörst nur zu den anderen 50%.

        Zitat von ocquest
        Ja klar, mit der Index am Kabel hängend und auf dem Bürostuhl vorm Rechner sitzend hätte ich auch keinen Bock auf VR Porn. Macht ja keinen Spaß, so an sich rumzuspielen.

        Erst wenn man kabellos überall im ganzen Haus VR Porn streamen kann, macht das wirklich Spaß..
        Ich würde mal behaupten, die meisten onanieren im Sitzen. Just saying...

        Das Kabel ist zwar teilweise ärgerlich (praktisch bei allem, was mit VR zusammen hängt, auch beim Zocken), stört aber dann doch nicht wirklich. Dafür ist VR-Porn viel zu einzigartig. Sollte man als Besitzer einer VR-Brille zumindest mal ausprobiert haben, kann ich nur empfehlen.
      Direkt zum Diskussionsende
  • Print / Abo
    Apps
    PCGH Magazin 07/2026 PC Games 06/2026 play5 07/2026 N-Zone 06/2026 Linux Magazin 07/2026 LinuxUser 07/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games Hardware PC Games Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk