Oculus Quest 2: Verkauf aufgrund von Hautirritationen zeitweise gestoppt

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Facebook stoppt zeitweise den Verkauf der Oculus Quest 2 und startet eine Rückrufaktion, da es einige Berichte von Kunden gegeben hat, die über Hautirritationen im Zusammenhang mit der Schaumstoffeinlage geklagt haben.
Quelle: Oculus VR / Twitter

Facebook unterbricht für eine gewisse Zeit den Verkauf seiner Oculus Quest 2, da die entfernbaren Schaumstoffeinlagen der VR-Brille für Hautirritationen bei einigen Kunden gesorgt haben sollen. Das Unternehmen startete deshalb einen Rückruf und kündigte zeitgleich ein 128-GByte-Modell an.

Wer schon mal mit Schaumstoff auf der Haut Erfahrungen gemacht hat, weiß möglicherweise, dass es dabei auch hin und wieder zu unschönen Juckreizen und Hautausschlägen kommen kann. Dies scheint in ähnlicher Form nun einigen Kunden der Oculus Quest 2 widerfahren zu sein. Laut Facebook soll es einige Berichte von Kunden gegeben haben, in denen über Hautirritationen im Zusammenhang mit der Schaumstoffeinlage der Oculus Quest 2 geklagt worden sei. Facebook startetet deshalb einen Rückruf der VR-Brille und erklärte dazu auf der Oculus-Webseite:

"Wir haben Meldungen erhalten, dass ein kleiner Prozentsatz der Quest-2-Kunden Hautirritationen erfahren hat, nachdem sie das entfernbare Gesichtsinterface aus Schaumstoff benutzt haben. Wir arbeiten seitdem hart daran, dieses Problem zu adressieren, zusammen mit Experten und führen Verbesserungen an unserem Herstellungsprozess durch und kommunizieren proaktiv mit Regulatoren."

Der Kopf der Facebook Reality Labs, Andrew Bosworth, versicherte, dass sie darum bemüht sind, Produkte sicher und angenehm für jeden Nutzer gestalten zu wollen, auch wenn es nur wenige Rückmeldungen bezüglich der Hautirritationen gegeben habe.

Die gesundheitlichen Ausmaße

Den Rückruf soll Facebook in Zusammenarbeit mit der US Consumer Product Safety Commission (CPSC) und Health Canada eingeleitet haben. In dem Bericht zum Rückruf der CPSC wird erwähnt, dass Facebook 5.716 Meldungen von Kunden erhalten habe, in denen Hautirritationen im Gesicht beklagt worden sind. Zu den Irritationen sollen Hautausschläge, Schwellungen, Verbrennungen, Juckreize, Nesselausschläge und Beulen gezählt haben. In circa 45 Meldungen sollen Kunden sogar medizinische Hilfe benötigt haben. Die CPSC antizipiert, dass ungefähr 4 Millionen Einheiten der Oculus Quest 2 vom Rückruf betroffen sein werden.

Auch interessant: Oculus Quest 2: VR-Elemente lassen sich in Realität integrieren

Silikonabdeckungen und künftig mehr Basisspeicher für die Quest 2

Facebook bietet als Reaktion zudem kostenlose Silikonabdeckungen an, welche die bestehenden Schaumstoffeinlagen umschließen sollen. Dieses Angebot soll für alle Benutzer des Quest-2-Headsets und des Quest-2-Fit-Packs gelten. Facebook soll dabei die Silikonabdeckungen an Kunden in allen Ländern versenden, in denen die Oculus Quest 2 vertrieben wird, obwohl die meisten Beschwerden aus dem amerikanischen Raum stammen sollen.

Ab dem 24. August werden dann laut Andrew Bosworth alle Oculus-Quest-2-Einheiten mit einer Silikonabdeckung versehen sein. Am selben Tag soll auch ein Modell der Quest 2 mit einem Speicher von 128 GByte erscheinen, die die 64-GByte-Version als das neue Basismodell ersetzen soll. Der Preis von 299 US-Dollar bleibe dabei erhalten, sagt Andrew Bosworth.

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Quelle: Facebook

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    • Kommentare (3)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Illitheas
        Von dem Facebook Zwang würde ich auch Ausschlag kriegen
      • Von Illitheas
        Von dem Facebook Zwang würde ich auch Ausschlag kriegen
      • Von KasenShlogga Software-Overclocker(in)
        Als wäre der Facebook/Onlinezwang nicht schon schlimm genug. Von mir sieht Facebook auch in Zukunft keinen Cent, ganz egal was die machen.
      • Von Lexx Lötkolbengott/-göttin
        Zitat

        Zu den Irritationen sollen Hautausschläge, Schwellungen, Verbrennungen, Juckreize, Nesselausschläge und Beulen gezählt haben. In circa 45 Meldungen sollen Kunden sogar medizinische Hilfe benötigt haben.
        Vebrennungen?
        Alter Schwede.
        Wie wohl deren Lungen order Nieren aussehen....
        Um nicht zu sagen: Wie hätte Michael Jackson darauf reagiert.

        Da hat wohl etwas in die "Blase" gestochen.
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