Oculus Quest 2: VR-Elemente lassen sich in Realität integrieren
Facebook hat eine Passthrough-API für Entwickler angekündigt. So kann man aus dem VR-Headset Oculus Quest 2 beispielsweise ein Mixed-Reality-Gerät erstellen und virtuelle Elemente in die reale Welt integrieren.
Microsoft betreibt seit dem Jahr 2017 gemeinsam mit Partnerunternehmen wie Acer und HP die Windows Mixed Realiy Platform, wobei VR-Headsets über Kameras auch die reale Welt in ihre Darstellung mit einbeziehen können. Nun folgt Facebook mit der neuen Passthrough-API. Oculus-Entwickler sollen diese Schnittstelle ab der kommenden SDK-Version 31 kostenlos nutzen können. So soll etwa aus der Quest 2 ein Mixed-Reality-Headset werden.
Virtuelle Konferenzen mit echten Personen
Hierbei können sich beispielsweise mehrere Teilnehmer einer Videokonferenz auch tatsächlich an einem virtuellen Tisch treffen. Im Gegensatz zur bisherigen Lösung sieht der Nutzer dann nicht nur die digitalen Avatare der Konferenzteilnehmer, sondern auch Personen, die sich gerade im gleichen Raum wie der Träger der Brille befinden. Zudem können Entwickler das Kamera-Signal auf beliebige Objekte projizieren und etwa einen Schwarz-Weiß-Filter auf das Kamerabild legen. Aktuell können nur Unity-Entwickler die Passthrough-API nutzen. Erst zu einem späteren Zeitpunkt will Oculus die Schnittstelle auch für andere Entwicklungsumgebungen veröffentlichen.
Apps können allerdings nicht von selbst auf die Sensoren der Oculus Quest 2 zugreifen. Das VR-Headset kann lediglich das Bildsignal verarbeiten und anzeigen. So will Facebook die Privatsphäre gewährleisten. Seit Kurzem ist die Quest 2 auch hierzulande für rund 490 Euro zu kaufen, nachdem es seit Mitte September 2020 einen Verkaufsstopp von Oculus-Produkten in Deutschland gegeben hatte. Übrigens bleibt es dabei, dass man ein Oculus-Headset nur mit einem Facebook-Konto nutzen kann.
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Sammlung zur neuen API für die Oculus Quest 2:
- Facebook hat die neue Passthrough-API für Unity-Entwickler vorgestellt, die ab dem kommenden SDK 31 für Oculus-Entwickler zur Verfügung stehen wird.
- So soll man etwa ein reales Kamerabild in eine virtuelle Umgebung einblenden können.
- Apps können allerdings nicht von selbst auf die Sensoren der Oculus Quest 2 zugreifen. Das VR-Headset kann lediglich das Bildsignal verarbeiten und anzeigen.
- Zu einem späteren Zeitpunkt will Facebook auch andere Entwicklungsumgebungen - außerhalb von Unity - unterstützen.

Varjo zeigt (in einem vollkommen anderen Preissegment) ja gerade genau das mit der XR-3 die über sehr gute Kameras verfügt.
Varjo zeigt (in einem vollkommen anderen Preissegment) ja gerade genau das mit der XR-3 die über sehr gute Kameras verfügt.