HTC Vive Flow: Leak zu neuem VR-Headset für 499 US-Dollar

9
News Norman Wittkopf Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
HTC Vive Flow: Leak zu neuem VR-Headset für 499 US-Dollar
Quelle: HTC via @evleaks

In Kürze soll HTC angeblich ein neues VR-Headset namens "Vive Flow" vorstellen, zu dem nun bereits vorab Bilder und erste Details durchgesickert sind.

Nachdem HTC Mitte des Jahres das Vive Pro 2 vorgestellt hatte, soll angeblich noch diese Woche Donnerstag ein weiteres VR-Headset präsentiert werden, wobei über den für Leaks bekannten Twitter-Account "Evleaks" bereits einige Abbildungen und Details noch vor dem Launch-Event online gegangen sind.

Laut eines kürzlichen Berichts der Webseite Protocol.com ist das "Vive Flow" benannte Modell ein leichtes Headset, das unter dem internen Namen "Hue" für Endkunden entwickelt wurde. Das Bluetooth-SIG-Konsortium hatte zuvor Dokumente veröffentlicht, in denen das "Hue" als VR-All-in-One-Produkt beschrieben wird. Demnach handelt es sich offenbar um ein eigenständiges Headset, das keinen PC oder ein Smartphone als Endgerät benötigt, um zu funktionieren.

Weniger fürs Gaming geeignet?

Angeblich will das HTC das Vive Flow in erster Linie als eine Möglichkeit zum Medienkonsum positionieren, aber auch mit Zugang zu Spielen. Der verbaute Chip soll dem Bericht zufolge weniger leistungsfähig sein als der in der Oculus Quest 2, aber es soll sechs Tracking-Grade geben. Die veröffentlichten Bilder offenbaren auch weitere Details, darunter ein System mit zwei Scharnieren für verstellbare Passgenauigkeit, ein aufsteckbares Gesichtskissen, immersives Audio, verstellbare Linsen und ein aktives Kühlsystem.

Wenn man ein Smartphone über Bluetooth mit dem Gerät gekoppelt hat, soll sich dieses derweil auch als VR-Controller verwenden lassen und mithilfe von Miracast Inhalte in VR übertragen. Außerdem offenbart der Leak, dass das Vive Flow ab dem 15. Oktober vorbestellbar sein und Anfang November ausgeliefert wird. Das Headset soll 499 US-Dollar kosten, was 200 US-Dollar mehr sind als der Startpreis des Quest 2. Dazu gibt es für Vorbesteller sieben kostenlose Virtual-Reality-Inhalte und eine Tragetasche. Weitere Details sollten in Kürze folgen.

Empfohlener redaktioneller Inhalt [EMBED_URL] An dieser Stelle finden Sie externe Inhalte von [PLATTFORM]. Zum Schutz Ihrer persönlichen Daten werden externe Einbindungen erst angezeigt, wenn Sie dies durch Klick auf "Alle externen Inhalte laden" bestätigen: Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Externe Inhalte Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Empfohlener redaktioneller Inhalt [EMBED_URL] An dieser Stelle finden Sie externe Inhalte von [PLATTFORM]. Zum Schutz Ihrer persönlichen Daten werden externe Einbindungen erst angezeigt, wenn Sie dies durch Klick auf "Alle externen Inhalte laden" bestätigen: Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Externe Inhalte Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Empfohlener redaktioneller Inhalt [EMBED_URL] An dieser Stelle finden Sie externe Inhalte von [PLATTFORM]. Zum Schutz Ihrer persönlichen Daten werden externe Einbindungen erst angezeigt, wenn Sie dies durch Klick auf "Alle externen Inhalte laden" bestätigen: Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Externe Inhalte Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Quelle: via engadget.com

9
    • Kommentare (9)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von twack3r Software-Overclocker(in)
        Zitat von Pu244
        Das könnte sogar der Schlüssel zum Erfolg sein. Bisher leiden die VR Helme unter dem selben Problem wie Force Feedback Joysticks, Lenkräder, Pedale, Force Feedback Westen, 2 Achsen Rotationssessel usw.. Es ist zwar interessant, aber nach ein paar Stunden ist die Luft raus. Also kaufen sich nur wenige den Krempel und diejenigen, die soetwas haben, lassen das Zeug verstauben.

        Wenn sie es schaffen würden, das ganze in ein Produkt zu verwandeln, das auch im Alltag einen Mehrwert bietet, dann hätten sie das ultimative Ziel der VR Brillen und Helme erreicht.

        Über was sollte man sonst debattieren?

        Dann hätten sie ein Problem, darauf sollte niemand seine Hoffnungen setzen.
        Der Formfaktor ist natürlich wichtig und leidet in diesem Produkt an der lieblosen Ausführung (nur Android, kein Handtracking als Controller Ersatz, zu schwaches SOC, zu geringe Auflösung der Panels, veraltete Panel Technik, schlechte Linsen). Schaut Euch an was Lynx vor hat, das ist der sinnvolle nächste Schritt anstatt einer Oculus Go im kleineren Format ohne Ökosystem und Controller.

        Man sollte mit Fakten als Grundlage und über deren Interpretation diskutieren imo. Dazu sollte man die Fakten aber kennen.

        Das hätten sie nicht sondern das haben sie. Das ist auch kein Geheimnis sonden seit Jahren bekannt.
      • Von twack3r Software-Overclocker(in)
        Zitat von Pu244
        Das könnte sogar der Schlüssel zum Erfolg sein. Bisher leiden die VR Helme unter dem selben Problem wie Force Feedback Joysticks, Lenkräder, Pedale, Force Feedback Westen, 2 Achsen Rotationssessel usw.. Es ist zwar interessant, aber nach ein paar Stunden ist die Luft raus. Also kaufen sich nur wenige den Krempel und diejenigen, die soetwas haben, lassen das Zeug verstauben.

        Wenn sie es schaffen würden, das ganze in ein Produkt zu verwandeln, das auch im Alltag einen Mehrwert bietet, dann hätten sie das ultimative Ziel der VR Brillen und Helme erreicht.

        Über was sollte man sonst debattieren?

        Dann hätten sie ein Problem, darauf sollte niemand seine Hoffnungen setzen.
        Der Formfaktor ist natürlich wichtig und leidet in diesem Produkt an der lieblosen Ausführung (nur Android, kein Handtracking als Controller Ersatz, zu schwaches SOC, zu geringe Auflösung der Panels, veraltete Panel Technik, schlechte Linsen). Schaut Euch an was Lynx vor hat, das ist der sinnvolle nächste Schritt anstatt einer Oculus Go im kleineren Format ohne Ökosystem und Controller.

        Man sollte mit Fakten als Grundlage und über deren Interpretation diskutieren imo. Dazu sollte man die Fakten aber kennen.

        Das hätten sie nicht sondern das haben sie. Das ist auch kein Geheimnis sonden seit Jahren bekannt.
      • Von Pu244 Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von twack3r
        Das Flow ist ein besserer Content Viewer zu €200 teurer als eine Quest 2, schwächerer hw, nicht vorhandenem Ökosystem, kleinem FOV (70 grad!) und alles nur, um einen neuen Formfaktor zu pushen.
        Das könnte sogar der Schlüssel zum Erfolg sein. Bisher leiden die VR Helme unter dem selben Problem wie Force Feedback Joysticks, Lenkräder, Pedale, Force Feedback Westen, 2 Achsen Rotationssessel usw.. Es ist zwar interessant, aber nach ein paar Stunden ist die Luft raus. Also kaufen sich nur wenige den Krempel und diejenigen, die soetwas haben, lassen das Zeug verstauben.

        Wenn sie es schaffen würden, das ganze in ein Produkt zu verwandeln, das auch im Alltag einen Mehrwert bietet, dann hätten sie das ultimative Ziel der VR Brillen und Helme erreicht.

        Zitat von twack3r
        War mir nicht bewusst, dass wir uns hier über Meinungen unterhalten.
        Über was sollte man sonst debattieren?

        Zitat von twack3r
        HTC ist seit Jahren ein Unternehmen am Abgrund deren letzte Hoffnung VR ist.
        Dann hätten sie ein Problem, darauf sollte niemand seine Hoffnungen setzen.
      • Von twack3r Software-Overclocker(in)
        Zitat von hrIntelNvidia
        HTC werden sich schon was dabei gedacht haben. Andere Firmen wie Google oder Valve machen es ja kaum anders.
        Wie Du meinst.

        War mir nicht bewusst, dass wir uns hier über Meinungen unterhalten.

        Vergleiche mal bei Interesse für die nächste Meinungsäußerung Google und Valve einerseits, mit HTC andererseits nach: Bilanzsummer, Ergebnis, Segment und Entwicklung dieser KPIs. HTC ist seit Jahren ein Unternehmen am Abgrund deren letzte Hoffnung VR ist.
      • Von Gast1754557804
        Zitat von twack3r
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]: es geht überhaupt nicht darum, neben Gaming andere Anwendergruppen zu erschließen. Es geht darum, dass HTC seit der OG Vive und mit Abschlägen der Vive Pro reines trial and error betreiben um heruaszufinden, welche Zielgruppe sie denn überhaupt und mit welchem Fokus bedienen wollen.
        HTC werden sich schon was dabei gedacht haben. Andere Firmen wie Google oder Valve machen es ja kaum anders.
      • Von twack3r Software-Overclocker(in)
        Zitat von Zuriko
        Die haben doch durch den Deal mit Google gut und gerne eine Milliarde an flüssigen Mitteln erhalten. Aber ja, auch dieses Geld ist irgendwann weg.
        Das war ein Sparten Notverkauf.

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]: es geht überhaupt nicht darum, neben Gaming andere Anwendergruppen zu erschließen. Es geht darum, dass HTC seit der OG Vive und mit Abschlägen der Vive Pro reines trial and error betreiben um heruaszufinden, welche Zielgruppe sie denn überhaupt und mit welchem Fokus bedienen wollen.

        Das Flow ist ein besserer Content Viewer zu €200 teurer als eine Quest 2, schwächerer hw, nicht vorhandenem Ökosystem, kleinem FOV (70 grad!) und alles nur, um einen neuen Formfaktor zu pushen.

        Das HMD ist DOA und leidet unter der gleichen Schwäche in der strategischen Produktentwicklung wie das restlose Desaster Vive Cosmos und in gewissem Umfang der Vive Pro2.
      Direkt zum Diskussionsende
  • Print / Abo
    Apps
    PCGH Magazin 07/2026 PC Games 06/2026 play5 07/2026 N-Zone 06/2026 Linux Magazin 07/2026 LinuxUser 07/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games Hardware PC Games Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk