VR-Maske Feelreal: Kickstarter-Projekt verspricht Gerüche, Temperaturen und Vibrationen für die Virtual Reality
Nach einer erfolglosen Kickstarter-Kampagne im Jahr 2015 wagt das Startup Feelreal mit einer multisensorischen VR-Maske den zweiten Anlauf auf der Crowdfunding-Plattform. Dieses Mal wurde das Finanzierungsziel innerhalb von einer Stunde erreicht. Ab August soll die Maske inklusive Aromakapseln ausgeliefert werden.
Bereits 2015 stellte das Startup Feelreal eine gleichnamige VR-Maske vor, die als Ergänzung zum VR -Headset die Immersion durch die Überlagerung zusätzlicher Sinneseindrücke erhöhen soll. Damals scheiterte die Crowdfunding-Kampagne. Das Finanzierungsziel wurde nicht erreicht und Feelreal verschwand zunächst in der Versenkung. Ende 2018 kündigte das Unternehmen einen zweiten Anlauf an. Der ist vor einigen Wochen bei Kickstarter gestartet.
Kompatibilität mit den meisten VR-Headsets und leichtes Gewicht
Das Finanzierungsziel von 20.000 US-Dollar für den Verkaufsstart wurde bereits innerhalb von einer Stunde erreicht. Nach nun gut drei Wochen wurden über 130.000 US-Dollar eingesammelt. Laut Feelreal kann die VR-Maske Gerüche, Regen, Wind, Vibration und vieles mehr simulieren und ist mit den meisten gängigen VR-Headsets kompatibel. Die Anbringung der Maske erfolgt mittels magnetischen Snap-On an der Unterseite der Head-Mounted-Displays. Das Gewicht sei mit 200 Gramm gering.
Die Kommunikation erfolgt mittels WiFi und Bluetooth, während ein Akku den Strom liefert. Die Laufzeit wird mit vier Stunden angegeben. Zur Simulation von Hitze und Kälte sind im Inneren der Feelreal-Maske kleine Kühler sowie Heizelemente untergebracht. Regen wird mittels Ultraschall-Düsen realisiert, während mittig untergebrachte, haptische Force-Feedback-Motoren für Vibrationen zuständig sind. Der "Geruchsgenerator" soll derweil 255 unterschiedliche Gerüche liefern. Allerdings braucht es dafür Aromamagazine. Die lassen sich jeweils mit neun individuellen Aromakapseln bestücken und werden an der Oberseite eingeschoben.
Skyrim VR unterstützt Feelreal zum Start, SDK für Unity und Unreal Engine
Zusatzaromen für unterschiedliche Anwendungen müssen separat gekauft werden. So etwa das Set für Skyrim VR, das als eines der ersten Spiele Unterstützung für Feelreal liefern wird. Zu den weiteren Spielen mit Feelreal-Support zählen Death Horizon, Guns 'n' Stories: Bulletproof, Beatsaber sowie The Last Day - Defense VR. Zudem stellt Feelreal mit Feelreal Dreams eine Anwendung vor, mit dem sich Nutzer durch unterschiedliche Szenarien bewegen können. Unterstützung gibt es zudem auch seitens Youtube.
Weitere Anwendungen sollen dank Software-Development-Kit für Unity und die Unreal Engine problemlos angepasst werden können. Für filmische VR-Erfahrungen mit Feelreal ist derweil der Feelreal Video Player verantwortlich. Nutzer können damit selbst jeden beliebigen Film, Videos sowie auch 360-Grad-Aufnahmen mit entsprechenden Feelreal-Sequenzen und Aromen versehen und die Eigenkreationen anschließend mit der Community teilen.
Abseits von Spielen und Filmen nennt Feelreal als weitere Anwendungsszenarien etwa die Meditation, Aromatherapie sowie VR-Inhalte für Erwachsene. Im Zuge der Kickstarter-Kampagne kann die Feelreal-Maske vergünstigt gekauft werden. Statt der unverbindlichen Preisempfehlung von 299 US-Dollar zahlen Kickstarter-Backer in der günstigsten Kategorie nur 209 US-Dollar, was etwa 187 Euro entspricht.
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Dafür gibt es die Maske, neun Basisaromen, ein Bonusaroma, Ladegerät und -kabel, einen Austauschbehälter für Wasser sowie die notwendigen Befestigungsmagneten. Einige Exemplare sind noch verfügbar. Wer direkt mit passenden Aromen in die Welt von Skyrim VR eintauchen möchte, kann für 249 US-Dollar - rund 223 Euro - zum nächst teureren Paket greifen. Darin ist ein zusätzliches Aromaset für wahlweise Skyrim VR oder Beatsaber enthalten. Die Kickstarter-Kampagne von Feelreal läuft noch einige Tage. Die Auslieferung der VR-Masken soll im August 2019 erfolgen.
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Ich bin bei neuer Technik immer erstmal offen. Bin da aber auch kein Early Adopter, sondern warte erstmal ab, ob sich das durchsetzt. Und bis die Preise für mich vertretbar sind
Smell-o-Vision wird einfach niemals aufgegeben als Konzept.
Hä? Wenn ich ne VR-Brille trage, dann sollte sie weder wackeln noch riechen noch will ich drunter schwitzen. Das sind alles Dinge, die einen dran erinnern, dass man ne VR-brille trägt, also eher nicht der Imersion zuträglich.
Witzig, das wars dann aber auch. Brauch ich weder jetzt, noch in 5 oder 10 Jahren.